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Gut leben und gut leben lassen

1.700 Euro Mindestlohn? vida fragt nach zu Gast bei Gastronom Max Stiegl.

Das Gut Purbach liegt im malerischen und gleichnamigen Örtchen Purbach am Neusiedlersee, nicht einmal eine Stunde von Wien entfernt. Max Stiegl tischt dort Haubenküche auf, doch einen besonderen Stellenwert in der beliebten Gaststätte hat nicht nur die Kulinarik, sondern vor allem seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die 1.700 Euro netto verdienen.

„1.700 Euro ist eine Summe, von der man leben kann“, erzählt der Top-Gastronom, der weiß, dass die Branche nur zu retten ist, wenn es ein Umdenken gibt. „Die Menschen wollen Geld verdienen – und niemand arbeitet gerne um 1400 Euro. Das hat etwas mit Wertschätzung zu tun“, sagt Stiegl, der aus Überzeugung handelt. „Wir können uns nicht darüber aufregen, wenn wir keine Mitarbeiter finden. Das ist logisch. Zahlst du den Leuten mehr, bekommst bessere und motiviertere Mitarbeiter. Da ergibt das eine das andere.“

Die Gewerkschaft vida hat den Gastronomen im Burgenland besucht und mit ihm über Antrieb und die Zukunft gesprochen.

 

 

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Der Fachbereich Tourismus in der Gewerkschaft vida vertritt die Interessen der 200.000 Beschäftigten im Hotel- und Gastgewerbe und in der Systemgastronomie. Der Tourismus ist eine junge Branche, 40 Prozent der Beschäftigten sind jünger als 30 Jahre, nur knapp 11 Prozent über 50. Über 60 Prozent der ArbeitnehmerInnen im Hotel- und Gastgewerbe sind Frauen. Die Branche ist von hoher Fluktuation und Abwanderung gezeichnet. Ohne Pensionierungen verlässt im Tourismus fast die Hälfte der Beschäftigten die Branche nach zehn Jahren. Die Gründe dafür liegen in schlechten Verdienstmöglichkeiten, Schwierigkeiten bei der Vereinbarung von Beruf und Familie und wenig Zukunftsperspektiven. Das darf nicht so bleiben, daher setzen wir in der Gewerkschaft vida uns für bessere Rahmenbedingungen in der Branche ein.

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