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Gewerkschaft vida: Nur hohe Ausbildungsstandards sorgen für Fachkräfte von morgen

vida-Tusch: „Breit fundierte Wissensvermittlung statt Schmalspurausbildung für Gastronomie-Lehrlinge!“

Ein klares Nein zu den heute präsentierten Ideen der NEOS zu einer mutmaßlichen Lehrlingsoffensive kommt von Berend Tusch, Vorsitzender des Fachbereichs Tourismus in der Gewerkschaft vida: „Bei der Lehrlingsausbildung geht es darum, dass nur jene Betriebe ausbilden, die ein hohes Maß an Qualität haben und den Großteil des Berufsbildes vermitteln können. Betriebe, die in Nischenbereichen angesiedelt sind, können das schlicht und einfach nicht. Es wäre auch nicht im Sinne der Auszubildenden, ihnen kein breit fundiertes Wissen für ihren beruflichen Weg mitzugeben."

Ebenso kein Verständnis zeigt Tusch für die Aussage, dass es für Betriebe schwierig wird, wenn Lehrlinge blockweise in die Berufsschule müssen: „Wer über Lehrlingsoffensiven reden möchte, muss zuerst akzeptieren, dass es hierbei um Ausbildung und nichts anderes geht. Wer seinen Betrieb nur mit Lehrlingen aufrecht erhält, ist hier mit Sicherheit kein Gesprächspartner, wenn es um Zukunftsentwicklung geht.“

 

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Über uns

Der Fachbereich Tourismus in der Gewerkschaft vida vertritt die Interessen der 200.000 Beschäftigten im Hotel- und Gastgewerbe und in der Systemgastronomie. Der Tourismus ist eine junge Branche, 40 Prozent der Beschäftigten sind jünger als 30 Jahre, nur knapp 11 Prozent über 50. Über 60 Prozent der ArbeitnehmerInnen im Hotel- und Gastgewerbe sind Frauen. Die Branche ist von hoher Fluktuation und Abwanderung gezeichnet. Ohne Pensionierungen verlässt im Tourismus fast die Hälfte der Beschäftigten die Branche nach zehn Jahren. Die Gründe dafür liegen in schlechten Verdienstmöglichkeiten, Schwierigkeiten bei der Vereinbarung von Beruf und Familie und wenig Zukunftsperspektiven. Das darf nicht so bleiben, daher setzen wir in der Gewerkschaft vida uns für bessere Rahmenbedingungen in der Branche ein.

Fachbereichsvorsitzender: Berend Tusch
Fachbereichssekretär: Andreas Gollner