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Eisenbahn: 4 Länder Treffen in Wien

Lokführervertreter stellen Forderungen an EU-Parlament.

Die deutschsprachigen Lokführervertreter sind zu einer Tagung in Wien zusammengekommen. Die Kollegen aus Deutschland, Schweiz, Luxemburg und Österreich stellen eindeutig fest, dass die europäische Politik dringenden Handlungsbedarf beim Thema Eisenbahnsicherheit hat.

In einer Resolution haben sie die Forderungen an das neu gewählte Europaparlament formuliert. Bevor es zu weiteren Liberalisierungen kommt, müssen folgende Maßnahmen umgesetzt werden:

  • die verpflichtende Einführung einer digitalen Fahrerkarte samt „Fahrtenschreiber“ zur Überwachung der Arbeits- , Lenk- und Ruhezeiten im Schienenverkehr
  • die verpflichtende Implementierung des „Just Culture“ Konzeptes und die unionsweite umfassende Berücksichtigung zum Themenkreis „Faktor Mensch“
  • die verpflichtende Aufnahme von Arbeits- und Sozialkriterien bei Ausschreibungen im öffentlichen Verkehr
  • die Einführung europaweit geregelter hochwertiger Mindeststandards zu den Eignungs-, Prüfungs, Fortbildungsthemen, unter anderem für die Erreichung von Fahrerlizenzen mit vorgegebenen Mindestausbildungszeiten und -inhalten sowie Anforderungen der beteiligten Akteure insbesondere der Ausbildungszentren, Lehrkräfte und Prüfer
  • die verpflichtende Installierung von nationalen Kontrollorganen mit ausreichender Ausstattung und umfassender Überprüfungs- und Sanktionskompetenz samt Implementierung von hochwertigen Mindestprüfkonzepten (Frequenz, Umfang) im liberalisierten Schienennetz

 

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