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Sozialer Dialog

vida über Grenzen hinweg für die Rechte der ArbeitnehmerInnen.

Der europäische soziale Dialog ist ein einzigartiger und unverzichtbarer Bestandteil des europäischen Sozialmodells.

Der Begriff "sozialer Dialog" bezeichnet die Verhandlungen und Gespräche zwischen den Sozialpartnern, d. h. den ArbeitgeberInnenverbänden und den Gewerkschaftsorganisationen.

Der europäische soziale Dialog ist ein einzigartiger und unverzichtbarer Bestandteil des europäischen Sozialmodells, dessen Grundlage im EG-Vertrag eindeutig definiert ist. Der Dialog umfasst Diskussionen, Konsultationen, Verhandlungen und gemeinsame Maßnahmen der Organisationen der Sozialpartner. Er nimmt auf europäischer Ebene zwei Hauptformen an - es gibt zum einen einen zweiseitigen Dialog zwischen den europäischen Arbeitgeber- und Gewerkschaftsorganisationen und zum anderen einen dreiseitigen Dialog, an dem außer den Sozialpartnern auch öffentliche Stellen beteiligt sind.

Vielfältige Ergebnisse

Die Ergebnisse des europäischen sozialen Dialogs sind vielfältig. Dazu zählt die Annahme von über 40 gemeinsamen Vereinbarungen durch die Sozialpartner des branchenübergreifenden Dialogs. Durch den europäischen sozialen Dialog, der die Werte der Verantwortlichkeit, der Solidarität und der Partizipation in sich vereint, werden entsprechende nationale Verfahren wie die österreichische Sozialpartnerschaft ergänzt.

Wichtige Funktion

Der soziale Dialog hat eine wichtige Funktion in der europäischen Gesellschaft: Er ist ein Kernstück des europäischen Wirtschafts- und Sozialmodells, er ermöglicht parallele Fortschritte im wirtschaftlichen und im sozialen Bereich und er kann, so die Überzeugung der Kommission, entscheidend dazu beitragen, dass die EU ihr Lissabonner Ziel verwirklicht, bis 2010 zum wettbewerbsfähigsten Wirtschaftsraum der Welt zu werden.

Positive Entwicklung

Der soziale Dialog zeigt erste Früchte. z.B.: Die größere Autonomie und die so genannten Texte der "neuen Generation". Darin sprechen die europäischen Sozialpartner Empfehlungen an die nationalen Akteure aus und gewährleisten so das Follow-up auf nationaler Ebene. Mehr als 300 gemeinsame Texte zu einer Vielzahl von Themen haben die Sozialpartner bisher verabschiedet.

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