Um dir bestmögliches Service zu bieten, speichert vida.at Informationen über deinen Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Website erklärst du dich mit der Verwendung von Cookies einverstanden.

Mehr Infos
vida

Inklusive Arbeitswelt versus „hocknstad und behindert“

250 TeilnehmerInnen bei BVP-Tagung in Wien.

Unter dem Titel Inklusive Arbeitswelt versus „hocknstad und behindert“ – Und jetzt, was können wir tun? fanden sich am 5. März 2019 über 250 TeilnehmerInnen zu einer Tagung für Behindertenvertrauenspersonen und BetriebsrätInnen im Gewerkschaftshaus Catamaran in Wien ein.

Gemeinsamer Einsatz

Die Gewerkschaften vida und GPF, das ÖGB Chancen Nutzen Büro und die Arbeiterkammer Wien hatten zum 6. Mal zur Veranstaltung für Behindertenvertrauenspersonen geladen, um über aktuelle Entwicklungen und gesetzliche Neuerungen zu informieren sowie Vernetzung und Erfahrungsaustausch zu ermöglichen.

Ich bin ok und du?

Schwungvoll wurde die Tagung von Mitgliedern der „Ich bin O.K.“-Dance Company eröffnet. Nach Begrüßungsworten von AK Wien Vizepräsidentin Renate Blauensteiner, der stv. vida-Vorsitzenden Elisabeth Vondrasek und dem Bundesgeschäftsführer der GPF, Wolfgang Strauhs, wurde mit internationalen Experten gemeinsam über den Tellerrand geschaut.

 


Mit dem Rollstuhl durch die Welt

Ein Jahr lang war Reinfried Blaha mit dem Rollstuhl durch Zentralamerika unterwegs. Bei der Tagung berichtete der Architekt und Lehrbeauftragte für barrierefreies Bauen über seine Reise. Unter dem Titel „Österreich – Sind wir gut am Weg …?“ diskutierte Reinfried Blaha im Anschluss mit ExpertInnen aus Österreich – unter ihnen Bundesbehindertenanwalt Dr. Hansjörg Hofer, Dr. Günter Schuster vom Sozialministeriumsservice, AMS-Vorstand Dr. Herbert Buchinger, Herbert Pichler vom Österreichischen Behindertenrat, ÖZIV-Geschäftsführerin Dr. Julia Jungwirth und viele mehr.

Ich mach das mit links

Kurz vor Mittag eroberte der Berliner Rapper, Sozialpädagoge und Inklusionsbotschafter Fidi Baum die Tagungsbühne. Geboren mit einer Gehbehinderung und nur sechs Fingern meistert er seinen Job und seine Leidenschaft – die Musik. Sein Motto dabei: „Ich mach das mit links, du kannst das auch!“

Unbehindert arbeiten

Nach der Mittagspause wurden unter dem Titel „Erkrankungen von A-Z und jetzt ab ins Out?“ diskutiert. Vertreten waren der Verein ChronischKrank Österreich VAEB, AK Wien und PROMENZ. Autorin Ursula Müller stellte ihr Buch „unbehindert arbeiten – Wie Menschen mit Behinderung ihre Berufsziele erreichen“ vor. Es zeigt, wie berufliche Inklusion gelingen kann und warum sie sich lohnt.

 

Eröffnungsfilm:

 

 

 

 

 

Artikel weiterempfehlen