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Gemeinsam sportliche Erfolge feiern.

ÖBB und vida riefen zum 22. Sportfest für Menschen mit Behinderung.

Wettbewerb und Kameradschaft  – unter diesem Motto fand das 22. Sportfest für Menschen mit Behinderung am 28. Mai 2013 statt. Alle Jahre messen sich vida-Mitglieder mit Behinderung, also Menschen, die durch einen Freizeit- oder Arbeitsunfall versehrt sind oder von Geburt an bzw. aufgrund einer schweren Erkrankung mit einer Behinderung leben, aber für die Bewegung ihr „Lebenselixier“ ist. Dabei findet das Fest einmal in Österreich und einmal in Deutschland statt. Schließlich ist die Deutsche Bahn AG mittlerweile traditionell Co-Veranstalter des Sportfestes. Auch dieses Jahr folgten zahlreiche SportlerInnen dem Aufruf von ÖBB und vida zum Wettkampf im Sportcenter Donaucity in Wien. Rund 100 SportlerInnen, darunter auch MitarbeiterInnen der Deutschen Bahn AG, haben sich in Leichtathletikbewerben, im Hallensitzball und im Tischtennis gemessen.

Grenzenlose Tradition

Das Sportfest für Menschen mit Behinderung hat bei den ÖBB eine langjährige und große Tradition. Vor über 40 Jahren, nämlich am 28. Mai 1971, fand in Gratkorn das erste sogenannte Sportfest der „kriegs- und unfallgeschädigten Bundesbahnbediensteten“ statt. Das Sportfest ist über 40 Jahre hinweg weiter gewachsen und heute eine Erfolgsgeschichte in der Gewerkschaftsbewegung und natürlich für die Behindertenvertrauenspersonen im ÖBB-Konzern.

Spaß an Bewegung

Auch dieses Jahr wurde hart, aber fair gekämpft. Beim Kugelstoßen, Schlagball, Weitsprung, 60- und 400m-Lauf sowie Tischtennis und Hallensitzball konnten die TeilnehmerInnen ihr Können unter Beweis stellen. Dabei war „höher, schneller, weiter“ weit weniger wichtig als der Spaß an Bewegung unter Freunden. Als sportliche Ehrengäste konnten heuer die vielfach ausgezeichneten Paralympics-TeilnehmerInnen im Tischtennis, Doris Mader und Andreas Vevera begrüßt werden. Die FestbesucherInnen konnten sich mit ihnen "matchen".

And the winners are ...

Den Titel "Tagesbester im Mehrkampf" konnte Christian Urfahrer für sich gewinnen. Die Siegertitel in den Bewerben "Tischtennis Frauen" und "Tischtennis Männer" holte sich Deutschland und zwar Manuala Tauer und Gerhard Stenda. Österreich hatte davor beim Sitzballturnier die Nase vorn. Schließlich holte das Team Österreich erneut den Titel. Die KollegInnen der Deutschen Bahn haben es bisher nie geschafft, den Pokal nach Deutschland zu holen.

Für den reibungslosen Ablauf des heurigen Sportfestes haben die vida Jugend und Lehrlinge aus den Lehrwerkstätten der ÖBB gesorgt. Den musikalischen Rahmen für die Eröffnung brachte die ÖBB Werkskapelle Floridsdorf.

Zuversicht und Lebensmut

„Bei einem Unfall und Schicksalsschlag kann gerade Sport eine große Bedeutung erlangen und neue Zuversicht und Lebensmut bringen“, weiß Roman Wohlgemuth, Konzernbehinderten-vertreter bei den ÖBB, Behindertenvertreter der Gewerkschaft vida und Organisator des Sportfestes. Sport ist nicht nur Herausforderung, sondern vor allem wichtig für das Selbstvertrauen und spielt eine bedeutende Rolle bei der sozialen Rehabilitation.

Die Gewerkschaft vida engagiert sich weiterhin für ein gleichberechtigtes Miteinander und für einen Abbau von Vorurteilen – unter anderem durch die Organisation des Sportfestes für Menschen mit Behinderung.

Informationen über das Sportfest erhalten Sie bei Roman Wohlgemuth, Konzernbehindertenvertreter bei den ÖBB und Behindertenvertreter der Gewerkschaft vida
Tel.: 01/53 444 79-595
E-Mail: roman.wohlgemuth@vida.at

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