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Chance verpasst!

Regierung legt enttäuschendes Lehre-Update vor.

Die Regierung will die Lehre für Jugendliche verbessern und attraktiver machen. Jetzt liegen die Ideen am Tisch.

„Es reicht leider nicht, nur Bezeichnungen bei den Lehrberufen zu ändern
oder auch neue Titel wie ‚Meister‘ einzuführen.
Echte Reformen müssen her!“

Sumit Kumar, vida-Jugendsekretär

„Die Regierung hat eine Riesenchance vergeben. Die vorgestellten Verbesserungen der Lehre entpuppen sich bei genauem Hinschauen als Kosmetik. Vorrangig wurden die Forderungen der Wirtschaft erfüllt!“, ergänzt vida-Jugendsekretär Roman Brunner.

Österreichs Lehrlinge haben echte Verbesserungen verdient

Neu ist, dass es künftig „Lehrlingseinkommen“ statt „Lehrlingsentschädigungen“ heißen wird. 

„Egal wie wir es nennen, was wir brauchen ist eine kräftige Erhöhung. Jeder Lehrling hat mindestens 850 Euro im ersten Lehrjahr verdient!“

Roman Brunner, vida-Jugendsekretär

Der neue Titel „Meister“ soll mit dem „Bachelor“ in Zukunft gleichgestellt sein. „Das ist ein guter Schritt in Richtung Wertschätzung, jedoch sind die hohen Kosten für die Ausbildung zum Meister vor allem für junge Menschen nicht leistbar. Die Ausbildungskosten für den Meister wie auch für einen Bachelor sollten vom österreichischen Staat übernommen werden“, verlangt Kumar.

In Zukunft soll es auch eine Flexi-Lehre geben. Das ist eine Teilzeit-Lehre. Die kürzere Arbeitszeit bedeutet aber auch weniger Lehrlingseinkommen. Ein Friseurlehrling würde bei der Flexi-Lehre im ersten Lehrjahr 270 Euro pro Monat bekommen. Wer soll davon leben können?", fragt Kumar.

Wir brauchen Verbesserungen bei den Arbeitsbedingungen und faire Bezahlungen in den Lehrberufen. Dann haben Jugendlichen echte Chancen und Perspektiven auf ein selbstbestimmtes Leben!

 

 

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