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Gewerkschaft vida zu AUA-Job-Abbau: Schlechte Verhandlung der Staatshilfe rächt sich jetzt

vida-Liebhart: AUA-MitarbeiterInnen müssen Chance auf anderen Arbeitsplatz im Unternehmen oder zumindest im Lufthansa-Konzern erhalten.

„Wir haben davor gewarnt: Jetzt rächen sich die von der Regierung ohne Job-Garantie für die Beschäftigten schlecht abgeschlossenen Verhandlungen zur 450-Millionen-Euro-Staathilfe für die AUA“, kritisiert Daniel Liebhart, Vorsitzender des Fachbereichs Luftfahrt in der Gewerkschaft vida, zum von der Fluglinie AUA angekündigten Abbau weiterer 650 Arbeitsplätze bis zum Jahr 2023.

Liebhart fordert, dass das AUA-Management jetzt seine Verantwortung gegenüber den MitarbeiterInnen wahrnehmen und den Betroffenen Job-Alternativen im Unternehmen oder zumindest im Lufthansa-Konzern anbieten muss. „Die MitarbeiterInnen haben mit einem schmerzvollen Sanierungspaket ihren Teil zur Rettung der Airline in der Corona-Krise beigetragen. Ihnen das jetzt mit weiteren Kündigungen ohne Jobalternativen zu vergelten, ist einfach nur schäbig“, sagt Liebhart. Der Lufthansa-Konzern könne sich hier nicht einfach an den Beschäftigten abputzen und immer nur auf die Aktionärsinteressen schielen, fügt der vida-Gewerkschafter hinzu.        

„Das ständige Hüpfen von einem Lockdown in den nächsten sorgt nur für Verunsicherung. Die Regierung muss jetzt endlich in die Gänge kommen und verlässliche Perspektiven für den Luftfahrtstandort Wien und seine Arbeitsplätze entwickeln. Wir brauchen jetzt rasch nachhaltige Konzepte, damit die Luftfahrt wieder abheben kann“, appelliert Liebhart.      

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