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Wieder Verhandlungserfolg für Gewerkschaft vida: Trinkgeldersatz für körpernahe Dienstleister

vida-Heitzinger: „Kolleginnen und Kollegen haben sich Trinkgeld mehr als verdient“

„Es freut mich sehr, verkünden zu können, dass es den Trinkgeldersatz für die Zeit des Lockdowns nun auch für die körpernahen Dienstleister gibt“, sagt Christine Heitzinger, Vorsitzende des Fachbereichs Dienstleistungen der Gewerkschaft vida. Ein Zusatz-KV – wie im Tourismus für den Monat November erfolgreich durch die Gewerkschaft vida verhandelt – zwischen Sozialpartnern vergangene Woche abgeschlossen, regelt nun den Trinkgeldersatz für Beschäftigte von Friseur-, Massage-, Fußpflege und Kosmetikstudios für die Monate November und Dezember. „Die Kolleginnen und Kollegen haben sich diesen Ersatz mehr als verdient“, so Heitzinger und betont, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufgrund der Lockdowns heuer gleich mehrmals damit konfrontiert waren, dass ihr Arbeitsplatz einfach für mehrere Wochen zugesperrt wird.

Wie seit dem Wochenende bekannt ist, begleiten uns die Einschränkungen in Form eines dritten harten Lockdowns noch bis fast Ende Jänner. Eine Corona-Zulage ist aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen derzeit noch nicht möglich - daher ist auch der Finanzminister gefordert, die steuerfreie Auszahlung von Corona-Zulagen – denn als solche wurde der Trinkgeldersatz konstruiert – sicherzustellen. „Daher ist der Trinkgeldersatz auch für den Jänner zumindest im Lockdown-Zeitraum gerechtfertigt“, sagt vida-Gewerkschafterin Heitzinger und schließt: „So wie alle AMS-Kurzarbeitsregelungen eine Lockdown-Verlängerung erfahren, wollen wir dies auch für die Beschäftigten der Branchen, die durch den Ausfall von Trinkgeldern zusätzliche Einkommensverluste erleiden müssen.“

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