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Gehälter in der privaten Kinderbetreuung steigen zwischen 1,95 und 2,5 Prozent

Tagesmutterzuschlag künftig alle zwei, statt alle drei Jahre.

Die Gewerkschaften GPA und vida konnten beim Mindestlohntarif für die private Kinderbetreuung und Kinderbildung (also jene Einrichtungen, die nicht unter einen Kollektivvertrag fallen) einen Erfolg erreichen. Die Gehälter von KindergartenpädagogInnen und KinderbetreuerInnen steigen um 1,95 Prozent, die Löhne der KindergartenassistentInnen um 2 Prozent. Tagesmütter bekommen eine Gehaltserhöhung um + 2,5 Prozent. Außerdem gebührt der Tagesmutterzuschlag künftig alle zwei, statt wie bisher alle drei Jahre.

„Beschäftigte in der Kinderbetreuung leisten einen der wertvollsten Dienste an der Gesellschaft. Gerade in dieser Krise ist uns allen der Wert ihrer Arbeit noch stärker bewusstgeworden. Es freut uns besonders, dass wir nach der 300-Euro-Prämie auch eine Gehaltserhöhung über der Inflation erreichen konnten“, sagt Eva Scherz von der Gewerkschaft GPA.

Michaela Guglberger von der Gewerkschaft vida ergänzt: „Die Lohn- und Gehaltserhöhungen in der privaten Kinderbetreuung liegen heuer über dem Schnitt der Erhöhungen in anderen Branchen. Diese Wertschätzung hat eine hohe Bedeutung, sind es doch unter anderem diese Beschäftigten, die uns durch diese Krise tragen. Hier profitieren viele Frauen, was zur Schließung der Gehaltsschere beiträgt.“

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