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Neuer vida-Landesgeschäftsführer

Oliver Krumpeck will Verbesserungen für die Menschen im Burgenland erreichen.

„Gemeinsam mit den Betriebsräten Verbesserungen für die Menschen erreichen“, formuliert Oliver Krumpeck, neuer Landesgeschäftsführer der vida Burgenland, die Herausforderungen für die Gewerkschaft in den kommenden Monaten und Jahren in und nach der Corona-Krise. Die dringendsten Punkte sind dabei die Verbesserung der Arbeitsbedingungen im Pflege- und Gesundheitsbereich sowie die Umsetzung von 1.700 Euro Mindestlohn in landesnahen Betrieben, wie etwa in der Sonnentherme Lutzmannsburg oder im Reduce Gesundheitsresort in Bad Tatzmannsdorf, so Krumpeck bei einem Pressegespräch am 3. Februar in Eisenstadt.

Seit 1. Jänner 2021 hat der 34-jährige gelernte Anlagentechniker Krumpeck den Landesgeschäftsführer-Job von seinem Vorgänger Ernst Gruber übernommen. Der Gewerkschafter begann 2008 als Landesjugendsekretär im ÖGB-Burgenland. Danach war er Regionalsekretär in der Region Neusiedl. Nach der Sozialakademie leitete Krumpeck die ÖGB-Region Eisenstadt-Mattersburg.

Digital vernetzt für die ArbeitnehmerInnen

Eine neue Generation von GewerkschafterInnen und BetriebsrätInnen ist digital vernetzt und kommuniziert heutzutage völlig neu: Die modernen Kommunikationsmittel unterstützen gerade jetzt in der Corona-Krise die Arbeit von Gewerkschaft und BetriebsrätInnen bei z.B. Online-Beratungen oder Online- Betriebsratssitzungen und -versammlungen zu Themen wie Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz und Kurzarbeit.  

„Uns interessieren in der Krise die Auswirkungen auf die Beschäftigten. Wir erarbeiten Lösungen, um Verschlechterungen für sie abzufedern.“

Oliver Krumpeck, vida-Landesgeschäftsführer Burgenland

Seit Beginn der Krise bis Ende Jänner 2021 wurden von der vida im Burgenland 676 Kurzarbeitsanträge bearbeitet. Die meisten davon im Bereich Gastronomie und Hotellerie, gefolgt vom Friseur- und Kosmetikgewerbe. Mehr als 5.000 Arbeitsplätze konnten so vorerst gesichert werden. Zusätzlich wurden in vielen Kollektivverträgen und Betrieben von der vida Corona-Prämien oder andere Abgeltungen für die HeldInnen der Krise in systemrelevanten Berufen ausverhandelt.

Mehr von uns. Besser für alle.

„Einen weiteren Schwerpunkt werden wir auch im Pflege- und Gesundheitsbereich setzen. Unter dem Motto 'Mehr von uns. Besser für alle.‘ werden wir mit Aktionen in Betrieben und im öffentlichen Raum auf die Situation der Beschäftigten aufmerksam machen“, kündigte Krumpeck an. Obwohl sie zu den Heldinnen und Helden der Krise zählen, haben sie mit schlechter Bezahlung und schlechten Arbeitsbedingungen zu kämpfen und leiden unter Personalmangel. „Das wollen wir klar aufzeigen, um bessere Bedingungen für sie zu erreichen“, so der vida-Gewerkschafter.

Zahlen & Fakten

Die vida hat im Burgenland 4.212 Mitglieder. 2.678 davon sind Männer, 1.534 sind Frauen. Im Burgenland gibt es 150 BetriebsrätInnen und JugendvertrauensrätInnen in mehr als 50 Betriebsratskörperschaften, die mit der vida zusammenarbeiten.

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