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Ohne Regeln gehts nicht

Narkosepfleger Helmut hat alle Hände voll zu tun.

Wir haben uns umgehört, wie geht es den Heldinnen und Helden, die unser tägliches Leben mit ihrer Arbeit aufrechterhalten und unsere Versorgung sichern? Hier in Wort und Bild Narkosepfleger Helmut Binder.

vida.at: Wie geht es dir in der Corona-Krise?

Helmut Binder: Mir geht es eigentlich sehr gut. Klar ist das Leben seit Corona ein anderes. Aber wir müssen da gemeinsam durch und wenn alle mitziehen, dann werden wir diese Krise auch überstehen.

vida.at: Wie hat sich dein Arbeitsalltag verändert?

Helmut Binder: Man kann auf jeden Fall sagen, dass die Regeln und Maßnahmen eigehalten werden. So ist es zum Beispiel so, dass alle Beschäftigten immer Mundschutz tragen. Auch bei der Narkose ist es so, dass nur der Anästhesist und ich im OP-Saal sind, so lange nicht klar ist, ob der Patient covid-infiziert ist oder nicht. Unser Betrieb achtet wirklich sehr darauf und schaut auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

vida.at: Fühlst du dich gut geschützt in deiner Arbeit?

Helmut Binder: Ich fühle mich gut geschützt. Wie schon erwähnt, schaut unser Betrieb wirklich gut auf die Beschäftigten.

vida.at: Hast du Kinder und wenn ja, wie funktioniert das mit der Betreuung derzeit?

Helmut Binder: Ich habe zum Glück keine kleinen Kinder, daher ist das kein Problem.

vida.at: Du bist selbst im Betriebsrat. Wie wichtig ist die Arbeit des Betriebsrates in so einer Krise?

Helmut Binder: Die Arbeit von Betriebsräten ist immer sehr wichtig, Krise hin oder her.

vida.at: Deine Wünsche an die Gesellschaft, Gewerkschaft, Regierung?

Helmut Binder: Es wäre wünschenswert, wenn wir besser aufeinander schauen würden.

vida.at: Welche drei Dinge machst du, wenn die Krise vorüber ist?

Helmut Binder: Naja, meine Mutter ist über 70 Jahre alt und sie sitzt alleine zu Hause. Wir telefonieren zwar fast täglich, aber es ist halt nicht das gleiche. Das heißt, ich besuche definitiv sofort meine Mutter. Außerdem fehlen mir mein Einsatz und die KollegInnen bei der Freiwilligen Feuerwehr und meinem Stammwirt statte ich auch ganz sicher einen Besuch ab, wenn er wieder offen hat.

 

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