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Weniger Arbeitszeit, umso mehr Einsatz

Reinigungskraft Ziba mit Herz bei der Sache.

Wir haben uns umgehört, wie geht es den Heldinnen und Helden, die unser tägliches Leben mit ihrer Arbeit aufrechterhalten und unsere Versorgung sichern? Hier in Wort und Bild Ziba Memisevic, 54 Jahre, Reinigungskraft bei ISS aus Wien.

vida.at: Wie geht es dir in der Corona-Krise?

Ziba Memisevic: Mir geht es eigentlich sehr gut. Natürlich hat sich das Leben mit Corona schlagartig verändert. Ich denke aber, dass wir zusammenhalten müssen. Und wenn das der Fall ist, dann schaut das ganz gut aus und wir werden die Krise überstehen.

vida.at: Wie hat sich dein Arbeitsalltag verändert?

Ziba Memisevic: Ja, da ist schon eine größere Veränderung zu merken. Ich arbeite aufgrund der Kurzarbeit im Moment nur zwischen zwei und vier Stunden. Auch mein Arbeitsplatz ist jetzt ein anderer, da die Firma, wo ich sonst die Reinigung gemacht habe, geschlossen wurde. Ich vertrete eine Kollegin. Es passt aber für mich sehr gut.

vida.at: Fühlst du dich gut geschützt in deiner Arbeit?

Ziba Memisevic: Ich fühle mich eigentlich gut geschützt. Man muss halt noch mehr auf Hygiene und Schutzausrüstung schauen. Es gibt darüber hinaus sowieso Vorschriften, die einzuhalten sind.

vida.at: Hast du Kinder und wenn ja, wie funktioniert das mit der Betreuung derzeit?

Ziba Memisevic: Ich habe zum Glück keine kleinen Kinder, daher geht das. Mein Mann ist zwar krank, gemeinsam schaffen wir das aber.

vida.at: Wie unterstützt der Betriebsrat in dieser herausfordernden Zeit?

Ziba Memisevic: Die Arbeit von Betriebsräten ist generell sehr wichtig. Gerade in so einer Krise nehmen sie aber einen ganz besonderen Stellenwert ein.

vida.at: Deine Wünsche an die Gesellschaft, Gewerkschaft, Regierung?

Ziba Memisevic: Ich würde sagen, dass es gut wäre, wenn wir alle in Zukunft besser auf uns schauen würden, vor allem aufeinander. 
 

HÖRTIPP
vidaHören Spezial "Job und Corona kompakt" 

Wir reden darüber, wie es den Beschäftigten in der Reinigung und der Bewachung in dieser Ausnahmesituation geht. Darüber hinaus richten wir den Spot auch auf Lkw- und TaxifahrerInnen und Beschäftigte aus dem Hotel- und Gastgewerbe. Gleich reinhören:

Du hörst Ursula Woditschka aus dem Fachbereich Gebäudemanagement, Karl Delfs aus dem Fachbereich Straße und Berend Tusch vom Fachbereich Tourismus.

 

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