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KV-Verhandlungen Sozialwirtschaft

Für Erhöhung der Realeinkommen und Arbeitszeitverkürzung.

Beim Start der KV-Verhandlungen für mehr als 100.000 Beschäftigte im privaten Gesundheits- und Sozialbereich forderten die Gewerkschaften GPA-djp und vida eine deutliche Erhöhung der Reallöhne und –gehälter. Besonderes Augenmerk liegt auf den Auswirkungen der GuKG-Novelle. Außerdem soll die 35-Stunden-Woche bei vollem Lohn- und Personalausgleich im Kollektivvertrag verankert werden.

Mehr Verantwortung, mehr Geld

Die Novelle des Gesundheits- und Krankenpflegegesetzes (GuKG) mit 1.September 2016 hat erweiterte Kompetenzen für  Pflegeberufe gebracht. Betroffen sind die Berufsgruppen PflegeassistentIn, PflegefachassistentIn, Diplomierte Gesundheits- und KrankenpflegerIn,  FachsozialbetreuerIn und Diplomierte SozialbetreuerIn. „Mehr Aufgaben und mehr Verantwortung – das muss sich auch in der Bezahlung niederschlagen“, so Michaela Guglberger, vida-Fachbereichssekretärin für Soziale Dienste.

Arbeitszeitverkürzung

„Im Gesundheitsbereich, wo die Krankenstandsquoten aufgrund verschiedener Belastungsfaktoren höher sind als in anderen Branchen, haben kürzere Arbeitszeiten einen positiven Effekt auf die Gesundheit der Beschäftigten und damit auf die Fehlzeiten. Die physischen und psychischen Belastungen sinken und die Beschäftigten bleiben gesünder und leistungsfähiger. Das bedeutet, dass auch bei vollem Lohn- und Personalausgleich die Kosten nicht einfach 1:1 steigen würden“, erklärt der stv. Geschäftsbereichsleiter der GPA-djp, Reinhard Bödenauer.

74 Prozent der Männer aber nur 33 Prozent der Frauen im Gesundheits- und Sozialbereich arbeiten Vollzeit. Durch die Verkürzung der Vollzeit wird die Arbeit umverteilt und Teilzeitbeschäftigte, die länger arbeiten wollen, können ihre Arbeitszeit aufstocken. „Was nicht passieren darf, ist, dass dieselbe Anzahl von Beschäftigten in kürzerer Zeit dieselbe Arbeit erledigt und es so zu einer weiteren Arbeitsverdichtung kommt. Denn schon jetzt ist der Arbeitsdruck in diesem Bereich sehr hoch“, ergänzt Guglberger.

Die Verhandlungen mit der Sozialwirtschaft Österreich werden am 5. Dezember fortgesetzt.

Eingeloggte Mitglieder finden links neben dem Artikel die Forderungsprogramme von Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretung sowie ein Flugblatt zu den KV-Verhandlungen als Download.

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Der Fachbereich Straße in der Gewerkschaft vida vertritt die Interessen aller Berufskraftfahrer:innen in Österreich. Beschäftigte in der Güterbeförderung, Spedition und Logistik gehören ebenso dazu wie Autobuslenker:innen oder aber auch Mietwagen- und TaxifahrerInnen. Am „Arbeitsplatz Straße“ unterwegs zu sein, ist mit einer hohen Verantwortung verbunden. Damit die Beschäftigten ihre Arbeit unter guten und sicheren Bedingungen erbringen können, gestaltet vida aktiv mit. Wir machen uns vor allem für jene Berufskraftfahrer:innen stark, die mit schwerwiegenden arbeitsrechtlichen Problemen zu kämpfen haben. Fragwürdige Praktiken bei der Entlohnung ebenso wie teils nicht ordnungsgemäße Anmeldung zur Sozialversicherung oder dubiose Scheinselbständigkeit sind die Hauptthemen unserer Arbeit. Nationale und internationale Vernetzung, Lobbying und kompetente Grundlagenarbeit zählen zu unseren täglichen Aufgaben.

Fachbereichsvorsitzender: Markus Petritsch
Fachbereichssekretär: Toni Pravdic, Karl Delfs