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Sozialwirtschaft: KV-Verhandlungen abgebrochen

Warnstreiks in hunderten Betrieben in ganz Österreich.

Auch die fünfte Verhandlungsrunde der Kollektivvertragsverhandlungen in der österreichischen Sozialwirtschaft brachte nach einem nächtlichen Verhandlungsmarathon  nach 15 Verhandlungsstunden kein Ergebnis. Nachdem auf die zentralen Forderungen nach einer fairen Lohn- und Gehaltserhöhung, der Besserstellung für Pflegeberufe und eine Arbeitszeitverkürzung nicht eingegangen wurde und das Verhandlungsteam der ArbeitnehmerInnen das Angebot für unzureichend erklärt hat, wurde beschlossen, am Donnerstag und Freitag österreichweit in Betrieben der Sozialwirtschaft Warnstreiks durchzuführen.

Angebote der Arbeitgeber zu gering
„Besonders enttäuschend für uns ist, dass die Arbeitgeber nach wie vor nicht bereit sind, in Sachen Arbeitszeitverkürzung ein Angebot zu machen“, so der Verhandlungsleiter der GPA-djp Reinhard Bödenauer. „Die zuletzt unterbreiteten Angebote der Arbeitgeber für Teilzeitbeschäftigte und die finanzielle Abgeltung für den Pflegebereich sind zu gering“, erklärt die Verhandlerin der Gewerkschaft vida Michaela Guglberger.

Stimmung der Beschäftigten kämpferisch

„Die Stimmung in den Einrichtungen unter den Beschäftigten ist extrem kämpferisch, das haben die bisherigen Aktionen gezeigt. Wir gehen davon aus, dass die Arbeitgeber ihr letztes Angebot noch nachbessern“, so die VerhandlerInnen von GPA-djp und vida.

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