vida

vidaflex - die neue vida-Initiative

Rundum-Leistungs- und Schutz-Paket für Ein-Personen-Unternehmen (EPU) und freie DienstnehmerInnen aus einer Hand.

vida und ihre Kooperationspartner FH Campus Wien, ÖBV, D.A.S, HFP Steuerberatung und SPARDA-Bank haben heute mit Bundeskanzler Christian Kern in einer Pressekonferenz die neue und europaweit bisher einzigartige gewerkschaftliche Initiative vidaflex (www.vidaflex.at) für Ein-Personen-Unternehmen (EPUs) und freie DienstnehmerInnen präsentiert. „Ziel von vidaflex ist es, auch für jene Gruppen in der Arbeitswelt da zu sein, die bisher in der Gewerkschaft keinen Platz gefunden haben. Wir bieten selbstständig in der Wirtschaft arbeitenden Menschen mit vidaflex im Rahmen einer Basismitgliedschaft um 25 Euro im Monat zukünftig neben Interessenvertretung auch ein umfassendes steuerliches und rechtliches Service- und Schutzpaket sowie Aus- und Weiterbildungsangebote“, erörtert vida-Vorsitzender Roman Hebenstreit. „vidaflex will EPUs und freien DienstnehmerInnen „das ganze  Drumherum abnehmen und vereinfachen, damit sie sich auf ihr Kerngeschäft und ihren wirtschaftlichen Erfolg konzentrieren können“, bringt es Hebenstreit auf den Punkt.

Kern: EPUs müssen Respekt für ihre Leistung bekommen

Bundeskanzler Christian Kern bekannte sich bei der Pressekonferenz zur politischen Aufgabe, den Wandel in der Arbeitswelt zu gestalten. Fairness für die EPU herzustellen, etwa beim Anspruch auf Krankengeld, gehört zu den Zielen in seinem Plan A für Österreich: „Wir brauchen einen politischen Hebel, damit die Ein-Personen-Unternehmerinnen und -Unternehmer dieselben sozialen Rechte und denselben Respekt für ihre Leistung bekommen“, betont Kern.

Hebenstreit: Um alle „Verwundbaren“ in der Arbeitswelt kümmern

„Die Arbeitswelt hat sich verändert“, so Hebenstreit weiter. Die Zeiten, in denen nur AnwältInnen, Notare, Unternehmens- und SteuerberaterInnen als Selbstständige galten, seien vorbei. Aus den unterschiedlichsten Gründen gingen heutzutage immer mehr Beschäftigte aus den klassischen Dienstleistungsberufen wie Tourismus, der Friseurbranche, TaxlerInnen, FahrradbotInnen, PflegerInnen aber auch LKW-FahrerInnen und viele andere - mehr oder weniger freiwillig - einer freien und damit selbstständigen beruflichen Tätigkeit nach. Unselbstständige Erwerbstätigkeit und selbstständiges Wirtschaften würden immer mehr verschwimmen, immer mehr Menschen werden dadurch zu selbstständigen und wenig geschützten „EinzelkämpferInnen“. „Unsere Aufgabe als Gewerkschaft ist es, für Solidarität zu sorgen und uns um alle in Arbeitswelt zu kümmern, die ‚verwundbar‘ sind, die Beratung und Unterstützung benötigen“, erläutert Hebenstreit, was für die Gründung von vidaflex, dem neuesten Mitglied der vida-Familie maßgeblich war.

Stauber: vidaflex mit der Community weiterentwickeln und ausbauen

„vidaflex wurde mit VertreterInnen der EPU-Community entwickelt und wird mit den Betroffenen nach ihren Bedürfnissen weiter ausgebaut werden. Nach der heutigen Vorstellung des Konzepts werden wir in regelmäßigen Abständen mit der Community Informationsveranstaltungen abhalten, bei denen wir vidaflex vorstellen aber auch gleichzeitig neue Ideen sammeln werden“, sagt vidaflex-Vorsitzender Oliver Stauber.

„Neben den klassischen Berufen gibt es viele neue Berufe wie Blogger, Gamer oder Youtuber, die von vielen jungen Menschen selbstständig ausgeübt werden. Die Gründung von vidaflex ist absolut berechtigt: In Österreich gibt es weit über 300.000 EPUs. Das Durchschnittsalter der Menschen dahinter betrug 2016 46,1 Jahre. Der Frauenanteil beträgt über 51 Prozent. Die Gründungsmotive reichen vom Bedürfnis nach Unabhängigkeit, Selbstverwirklichung und Marktchance. Auf der Seite der Push-Faktoren stehen Motive wie Unzufriedenheit mit dem ehemaligen Arbeitsplatz, mangelnde Aufstiegsmöglichkeiten bis zur Beendigung von Arbeitslosigkeit“, so Stauber.

„Mit vidaflex wollen wir für die neuen Selbstständigen das Unternehmersein vereinfachen. Wir wollen Betreuung aus einer Hand bieten. Wir schaffen mit vidaflex ein menschliches und zeitgemäßes digitales Backoffice, damit sich unsere zukünftigen Mitglieder auf das konzentrieren können, was sie am besten können, nämlich auf ihre Dienstleistung, die sie am Markt unterbringen möchten“, bekräftigt Stauber.         

vidaflex-Backoffive-Leistungen der Servicepartner ÖBV, SPARDA-Bank, FH Campus Wien, HFP Steuerberatung und D.A.S

Dieses vidaflex-Backoffice erörterten bei der Pressekonferenz im Detail die Leistungs- und Servicepartner von vidaflex. „Die Österreichische Beamtenversicherung ist seit über 120 Jahren DER Versicherungspartner des öffentlichen Sektors. Insbesondere mit der Gewerkschaft vida verbindet uns eine langjährige, erfolgreiche Partnerschaft. Daher ist es eine logische Konsequenz, dass wir als Versicherungspartner von vidaflex diese großartige Initiative unterstützen“, so ÖBV-Vorstandsvorsitzender Josef Trawöger „Die ÖBV bietet daher JungunternehmerInnen im Rahmen ihrer Mitgliedschaft bei vidaflex eine Gruppen-Unfallversicherung, die einen Basis-Versicherungsschutz für Berufs- und direkte Wegunfälle beinhaltet. Mit der im Produkt enthaltenen 300 prozentigen Progression ist bei einer Versicherungssumme von 30.000 Euro eine maximale Leistung von 90.000 Euro möglich, um Unfall-Folgekosten besser abdecken zu können. Das Produkt enthält darüber hinaus eine Absicherung für den Fall eines tödlichen Unfalles in Höhe von 10.000 Euro. Diese dient zur Unterstützung der Hinterbliebenen“, erläutert der ÖBV-Vorstandsvorsitzende.

„Seitens der SPARDA-Bank bieten wir mit dem vidaflex-Preiswert Konto ein Paket an, das ganz auf EPUs abgestimmt ist. Es ist im ersten Jahr gratis flexibel, preiswert und bietet zusätzlich die Möglichkeit eines Förderungen-Checks“, so Jürgen Dumpelnik, Aufsichtsratsvorsitzender der SPARDA-Bank. „Als wir eingeladen wurden, bei der neuen vida-Initiative mitzumachen, haben wir als jahrelanger Kooperationspartner der Gewerkschaft vida nicht gezögert. Es liegt auf der Hand, dass EPU-GründerInnen und freie DienstnehmerInnen spezielle Bedürfnisse haben, welche mit dem Gesamtangebot von vidaflex gut abgedeckt werden“, so Dumpelnik.

Als Weiterbildungsschiene der FH Campus Wien, der größten Fachhochschule Österreichs, ist die Campus Wien Academy die optimale Bildungspartnerin für die vida. „Wir können die unterschiedlichsten Weiterbildungsanforderungen der JungunternehmerInnen erfüllen, ob für Start-up-GründerInnen in der IT-Branche oder selbständige Pflegefachkräfte. Unsere zeitgemäßen Lernformate wie e-Learning oder Präsenzveranstaltungen vermitteln dafür unverzichtbares Handwerkszeug. Gegliedert in drei Schwerpunktsetzungen machen wir unternehmerisches Grundwissen, etwa über Buchhaltung oder Steuern, verfügbar. Darüber hinaus geht es uns um die Stärkung persönlicher und sozialer Kompetenzen wie den Umgang mit Krisen im Unternehmen oder Selbstmanagement und Selbstreflexion. Der dritte Schwerpunkt ist dem unternehmerischen Umfeld gewidmet. Dazu zählen Strategiearbeit oder der Umgang mit Außeneinflüssen“, so Franz Gatterer, Leiter Campus Wien Academy.

Für Buchhaltung und Steuerberatung konnte vidaflex HFP Steuerberater Thomas Havranek gewinnen. „Ich freue mich, unser Know-how als Kooperationspartner in vidaflex einbringen zu können. Unsere digitale Buchhaltung spart, was bei der Gründung eines Unternehmens oft knapp ist, nämlich Zeit und Kosten“, betont Havranek. „Die im vidaflex-Paket inkludierten kostenlosen Leistungen umfassen einen Digitalisierungstermin für die Buchhaltung sowie die Erstellung der jährlichen Steuererklärung. Buchhaltung und Jahresabschluss werden von HFP auf Basis einer individuellen Pauschale und digital für die Mitglieder erstellt“, erläutert der Steuerexperte.

In den vidaflex-Leistungen ist auch eine maßgeschneiderte Rechtsschutzversicherung der D.A.S Rechtsschutz AG inkludiert. „Diese umfasst einen Schadensersatz-Rechtsschutz - deckt auch Beschädigungen des Betriebsobjektes, Straf-Rechtsschutz mit strafrechtlicher Präventionsberatung sowie eine Ausfallsversicherung für Körperschäden und den Beratungs-Rechtsschutz inklusive Einholung einer zweiten Expertenmeinung. Will man diese Rechtsschutzlösung entsprechend seiner persönlichen Bedürfnisse optimieren, wird das vidaflex-Paket selbstverständlich angerechnet“, erklärt Ernst Bauer, Leiter D.A.S. Versicherungstechnik. Mit der D.A.S. ist der seit 60 Jahren führende Spezialist im Rechtsschutz bei vidaflex mit an Bord. D.A.S habe sich das Thema Chancengleichheit als eines der Leitmotive gesetzt, so Bauer.

Nähere Informationen zu vidaflex:

office@vidaflex.at, www.vidaflex.at, www.facebook.at/vidaflex

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