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KV Sozialwirtschaft

Dritte Verhandlungsrunde wurde ergebnislos unterbrochen.

Am Mittwoch wurde die dritte Verhandlungsrunde für die 125.000 Beschäftigten im privaten Pflege-, Gesundheits- und Sozialbereich (Sozialwirtschaft Österreich) nach 11 Stunden ergebnislos unterbrochen.

Im Zentrum der Verhandlungen stand unsere Forderung nach einer 35-Stunden-Woche bei gleichbleibenden Lohn und Gehalt sowie vollem Personalausgleich. Für Teilzeitbeschäftigte entspricht eine solche Arbeitszeitverkürzung einer Gehaltserhöhung von + 8,6 Prozent.

Reaktionen der Arbeitgeber

Die Arbeitgeber der Sozialwirtschaft Österreich tun sich mit einer Verkürzung der Arbeitszeit auf 35 Stunden nach wie vor sehr schwer. Heute wurde in intensiven, konstruktiven Gesprächen versucht die Forderung der ArbeitnehmerInnen und der Arbeitgeber lebbar zu machen. Eine Möglichkeit könnte ein Gesamtpaket sein, dass die Vorstellungen von beiden Seiten berücksichtigt. Von Seiten der Arbeitgeber erscheint es allerdings unrealistisch die Arbeitszeitverkürzung mit 1. Februar einzuführen und dies in einem einzigen Schritt. Sie fordern nach wie vor mehr Flexibilität bei der Arbeitszeitgestaltung, wie zB längere Durchrechnungszeiträume.

Versorgungssicherheit

Die Arbeitgeber stimmen einem solchen Gesamtpaket nur zu, wenn die Versorgungssicherheit im Gesundheits- und Sozialbereich auch weiterhin gesichert ist. Ein Anliegen, das die Verhandler*innen von GPA-djp und vida selbstverständlich zu 100 % teilen. Hier gibt es nach wie vor unterschiedliche Sichtweisen über den Personalmangel, da in unserer Branche 70 % Beschäftigte Teilzeit arbeiten, der höchste Wert in Österreich überhaupt. Die Gewerkschaft ist in diesem Zusammenhang der Meinung, dass ein Personalausgleich gemeinsam mit den Betriebsräten auf betrieblicher Ebene möglich ist.

Ab nächster Woche finden Betriebsversammlungen statt, um die Beschäftigten über den Verhandlungsstand zu informieren, weitere Aktionen sind in den Bundesländern in Planung. 

Die nächste Verhandlungsrunde findet wie geplant am 29. Jänner statt.

Wir ersuchen dich, die Informationen an deine KollegInnen im Betrieb weiterzugeben, sowie unsere geplanten Aktionen im Betrieb und in deinem Bundesland durchzuführen bzw zu unterstützen.

Gemeinsam sind wir stark!

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Wichtigste Voraussetzung für erfolgreiche Verhandlungen sind unsere Mitglieder, die uns den Rücken stärken. Hilf auch du mit! 

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Der Fachbereich Soziale Dienste in der Gewerkschaft vida vertritt die ArbeitnehmerInnen in den mobilen Betreuungsberufen (Heimhilfe, Essen auf Räder, Besuchsdienst, Reinigungsdienst), MitarbeiterInnen im Rettungs- und Krankentransport, ArbeitnehmerInnen in Heimen und Internaten (in der Systemerhaltung im Bereich Kinder, Jugend, Studenten, Erwachsene und Pflege- sowie Wohn- und stationäre Betreuungs- und Pflegeeinrichtungen für ältere Menschen, z. B. Küchenpersonal, KöchInnen, HausarbeiterInnen, HausbetreuerInnen, Pflegehilfen, Kindergartenhelferinnen, Abteilungshilfen, KlubbetreuerInnen, Reinigungspersonal) und ArbeitnehmerInnen in privaten Haushalten. Unser zentrales Anliegen in einem kostenorientierten Dienstleistungsbereich ist die stetige Weiterentwicklung der Arbeits- und Lebensbedingungen unserer Mitglieder. Schließlich sind faire Arbeitsbedingungen und gerechte Löhne unabdingbare Voraussetzungen für ein Mehr an Lebensqualität.

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