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Sozialwirtschaft

Mehr Geld für kurzfristiges Einspringen.

Für die etwa 100.000 Beschäftigten in der österreichischen Sozialwirtschaft gibt es konkrete Verbesserungen:

  • Springt man kurzfristig innerhalb einer Frist von drei Kalendertagen vor dem Tag des Dienstbeginns für einen Kollegen, für eine Kollegin ein, dann gebührt eine Abgeltung in Form eines Flexibilisierungszuschlages in der Höhe von 20 Euro pro Tag bzw. Nacht.
     
  • Kommt zu einem geplanten Dienst durch das vereinbarte Einspringen ein zweiter ungeplanter Dienstblock hinzu, so gebührt ein Flexibilisierungszuschlag von 10 Euro pro Tag bzw. Nacht.
     

Erhöhter Arbeitsbedarf, akute Erkrankungen und Personalknappheit - es gibt viele Gründe, warum Beschäftigte im privaten Gesundheits- und Sozialbereich ständig für Kolleginnen und Kollegen „einspringen“. Gerade in den mobilen Diensten geben die KollegInnen an, dass ihr Privatleben kaum planbar ist, und die ständige Bereitschaft für zusätzliche Dienste sehr belastend ist. 


"Wir freuen uns darüber, dass dass diese Flexibilität nun auch entlohnt wird, und hoffen darauf, dass Dienstpläne insgesamt stabiler und somit die Freizeiten für die KollegInnen planbarer werden!"

Michaela Guglberger, Fachbereich Soziale Dienste


Der Flexibilisierungszuschlag war Teil eines umfassenden Arbeitszeitpaketes bei den Kollektivvertragsverhandlungen 2019 (siehe Linktipp).

Die KV-Verhandlungen 2020 starten im Dezember 2019.


Gemeinsam stark!

Wichtigste Voraussetzung für erfolgreiche Verhandlungen sind unsere Mitglieder, die uns den Rücken stärken. Hilf auch du mit! 

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Für dich da! Gewerkschaft vida Fachbereich Soziale Dienste Johann-Böhm-Platz 1
1020 Wien
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Über uns

Der Fachbereich Soziale Dienste in der Gewerkschaft vida vertritt die ArbeitnehmerInnen in den mobilen Betreuungsberufen (Heimhilfe, Essen auf Räder, Besuchsdienst, Reinigungsdienst), MitarbeiterInnen im Rettungs- und Krankentransport, ArbeitnehmerInnen in Heimen und Internaten (in der Systemerhaltung im Bereich Kinder, Jugend, Studenten, Erwachsene und Pflege- sowie Wohn- und stationäre Betreuungs- und Pflegeeinrichtungen für ältere Menschen, z. B. Küchenpersonal, KöchInnen, HausarbeiterInnen, HausbetreuerInnen, Pflegehilfen, Kindergartenhelferinnen, Abteilungshilfen, KlubbetreuerInnen, Reinigungspersonal) und ArbeitnehmerInnen in privaten Haushalten. Unser zentrales Anliegen in einem kostenorientierten Dienstleistungsbereich ist die stetige Weiterentwicklung der Arbeits- und Lebensbedingungen unserer Mitglieder. Schließlich sind faire Arbeitsbedingungen und gerechte Löhne unabdingbare Voraussetzungen für ein Mehr an Lebensqualität.

Fachbereichsvorsitzende: Sylvia Gassner
Fachbereichssekretärin: Michaela Guglberger