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Fluglinien steuern auf schwere Turbulenzen zu

Faire Spielregeln für alle müssen her.

Der Lohn- und Sozialdrückerei bei einigen in Österreich ansässigen Airlines wollen wir endgültig einen Riegel vorschieben. Gerade in Wien, wo enormer Wettbewerb am Himmel stattfindet, wollen wir gute Jobs. Billigjobs, mit denen Menschen am Hungertuch nagen, obwohl sie Vollzeit arbeiten, müssen der Vergangenheit angehören. Die Zeit ist überreif für einen Branchen-KV!

„In sozialpartnerschaftlicher Tradition müssen endlich
faire Spielregeln für alle Unternehmen geschaffen werden!“

vida-Vorsitzender Roman Hebenstreit
in Richtung Wirtschaftskammerpräsident Harald Mahrer. 

Ruder jetzt noch herumreißen

„Die Airlines steuern auf eine Gewitterfront zu. Weder die Wirtschaftskammer (WKÖ) noch die Gewerkschaft können daran Interesse haben, dass es zu größeren Turbulenzen kommt“, betont Hebenstreit. Im Interesse des österreichischen Airlines-Bordpersonals und der heimischen SteuerzahlerInnen müssen jetzt rasch gemeinsam Lösungen gefunden werden. Diesen Turbulenzen können wir nur noch „mit der Aufnahme unmittelbarer Verhandlungen über einen einheitlichen Branchenkollektivertrag im Sinne eines fairen Wettbewerbs für die Fluglinien und eines Stopps des Preiskampfes der Billigairlines in Wien auf den Rücken der Beschäftigten ausweichen“, so der vida-Chef.

Beschäftigte müssen vor Gewinnzielen stehen

Die Spitze der Auseinandersetzung ist mit Sicherheit die aktuelle Situation bei der zur Ryanair-Gruppe zählenden Laudamotion am Flughafen Wien, so Hebenstreit: „Das Unternehmen droht unverhohlen damit, MitarbeiterInnen zu kündigen, wenn nicht seitens des Betriebsrates eindeutig gesetzeswidrige Forderungen des Managements akzeptiert werden“, kritisiert der vida-Vorsitzende. Noch in dieser Woche wird vida die Satzung des AUA-Kollektivvertrags im Sozialministerium beantragen. Gibt es dafür grünes Licht, müssen ihn jene in Wien stationierten Billig-Airlines anwenden, die noch keinen Kollektivvertrag haben. Und zwar solange, bis eine faire Branchen-Lösung ausverhandelt ist.

Bremsklotz Wirtschaftskammer

Bei den Branchenvertreter der WKÖ sind wir bisher immer auf taube Ohren gestoßen.

„Wir müssen daraus schließen, dass der WKÖ offensichtlich weder die Situation der Beschäftigten, noch die Tatsache, dass bei der Laudamotion versucht wird, österreichische Gesetze und bewährte sozialpartnerschaftliche Gepflogenheiten mit Füßen zu treten, wichtig erscheinen!“

zeigt sich vida-Vorsitzender Roman Hebenstreit entsetzt.

 

Gemeinsam stark!

Wichtigste Voraussetzung für erfolgreiche Verhandlungen sind unsere Mitglieder, die uns den Rücken stärken. Hilf auch du mit! 

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