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AUA-Standortschließungen

vida berät Tiroler Bordbeschäftigte vor Ort.
Intensive Gespräche zwischen der Gewerkschaft vida und den Bord-BetriebsrätInnen der AUA in Tirol sind bereits angelaufen. 43 Tiroler MitarbeiterInnen des Bordpersonals sollen wegen der AUA-Standortschließungen in den Bundesländern ihre Jobs verlieren. Tirols ÖGB-Vorsitzender Philip Wohlgemuth traf heute gemeinsam mit Johannes Schwarcz-Breuer, Vorsitzender des Fachbereichs Luftfahrt in der vida, die AUA-BetriebsrätInnen sowie die betroffenen MitarbeiterInnen in Innsbruck, um über ein weiteres Vorgehen zu beraten. „Es geht um Existenzen und Familien. Aus diesem Grund fordere ich das AUA-Management erneut zu gemeinsamen Gesprächen auf“, so Schwarcz-Breuer, der betont, dass es dabei um Fairness und Wertschätzung gegenüber langjährigen MitarbeiterInnen gehe.
Klares Bekenntnis zu Arbeitsplätzen
Wohlgemuth schäumt und fordert ein klares Bekenntnis zu den Arbeitsplätzen und der Flugverbindung Innsbruck-Wien: „Tirol darf nicht abgeschnitten werden, die Flugverbindung von Innsbruck in die Bundeshauptstadt muss unbedingt bleiben.“ Wohlgemuth fordert Unternehmen und Politik auf, ein klares Bekenntnis zum Erhalt der regionalen Arbeitsplätze in Bezug auf die Flugstrecke nach Wien abzugeben. 43 MitarbeiterInnen sind auf der Strecke Innsbruck-Frankfurt beschäftigt, sie sollen jetzt dem Sparstift zum Opfer fallen. „Wir reden hier von 43 hochqualifizierten Beschäftigten, denen aufgrund der Streichung der Strecke völlig unverschuldet der Jobverlust droht!“, so Wohlgemuth und weiter: „Die Streichung der Flugverbindung nach Wien darf nicht der nächste Schritt sein!“.
Rechtsschutz und Standortgarantie
Die Gewerkschaft vida setzt sich für einen guten Sozialplan für die MitarbeiterInnen ein: „Selbstverständlich können sich unsere Mitglieder auf unseren Rechtsschutz verlassen!“, bekräftigen Schwarcz-Breuer und Wohlgemuth.
Standortgarantie für Bundesländer
Andreas Geldner, stv. AUA-Betriebsrats Bord-Vorsitzender, ergänzt: „Eine Lösung, die den Stellenwert der Austrian Airlines als ‚die‘ österreichische Airline aufrechterhält, beinhaltet natürlich auch eine Standortgarantie für die Bundesländer. Als Austrian muss zumindest gewährleistet bleiben, dass der Lufthansakonzern, dem die AUA angehört, weiterhin ein attraktives Streckennetz in die Landeshauptstädte Klagenfurt, Graz, Salzburg, Innsbruck und Linz betreibt.“
 

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