Kollektivvertrag Handelsarbeiter:innen: Arbeitgeber verlassen Verhandlungstisch ohne faires Angebot
Die dritte Runde der Kollektivvertragsverhandlungen für die rund 150.000 Handelsarbeiter:innen ist erneut ohne Ergebnis geblieben. Das Arbeitgeberangebot liegt weiterhin deutlich unter der gewerkschaftlichen Forderung von 3,5 Prozent – und damit unter jenem Niveau, das notwendig wäre, um die realen Einkommen zu sichern. Während die Kassen im Handel im Advent klingeln, sollen jene, die Waren lagern, kommissionieren und transportieren, mit einer faktischen Lohnkürzung ins neue Jahr geschickt werden.