Kollektivvertrag Verein für karitative Arbeitgeber:innen (VKA)
Die KV-Verhandlungen zum VKA KV (ehemals Caritas) starteten am 21.11.2025. Der Kollektivvertrag gilt ab 1. Jänner 2026 und betrifft 17.000 Beschäftigte.
KV Verhandlung
Die Verhandler:innen der Gewerkschaft vida fordern eine deutliche Lohnerhöhung über der Inflationsrate von November 2024 bis Oktober 2025. Heimhilfen sollen zusätzlich eine Berufsgruppenzulage von 50 Euro aliquot zum Wochenstundenausmaß erhalten.
Der Pflegezuschuss, der aktuell monatlich mindestens 135,50 Euro bei Vollbeschäftigung beträgt, soll im KV verankert werden. Er steht Kolleg:innen in Pflege- und Sozialbetreuungsberufen zu, sowie jenen Beschäftigten, die zur Ausübung ihrer Arbeit eine Schulung zur Unterstützung bei der Basisversorgung (UBV) absolviert haben.
Arbeitszeitverkürzung und rahmenrechtliche Verbesserungen
Die wöchentliche Arbeitszeit soll auf 35 Wochenstunden verkürzt werden – und zwar bei vollem Lohnausgleich. Es soll künftig nicht mehr als fünf Tage in Folge gearbeitet werden dürfen. Außerdem sollen Mehrarbeitszuschläge einheitlich auf 50 Prozent angehoben werden.
Forderungen in Kürze:
- Lohnerhöhungen über der rollierenden Inflation
- Pflegezuschuss in den Kollektivverankern
- Verkürzung der Arbeitszeit und Erhöhung der Mehrarbeitszuschläge
3. Verhandlungsrunde
Der 3. Verhandlungstermin findet am 3. Februar 2026 statt. Bei diesem Termin werden Rahmenrechtspunkte detaillierter besprochen.
Es ist bereits gelungen, dass der Zusatz KV für den Pflegezuschuss mit 1. Jänner 2026 in Kraft gesetzt wird, unter der Voraussetzung, dass das Bundesland die Kosten refundiert.
Bei der BR-Konferenz am 21. Jänner haben insgesamt 550 Betriebsrät:innen der VkA* (ehem. Caritas) teilgenommen. Für die Betriebe der VkA* (ehem. Caritas) wurde vom ÖGB eine Streikfreigabe erteilt.
2. Verhandlungsrunde
Im Fokus der Verhandlungen am 2. Dezember 2025 stand der Austausch und die Erklärung der Rahmenforderungen von Arbeitgeber:innen und Arbeitnehmer:innen.
In einigen Punkten konnten eine Annäherung erzielt werden. Leider haben wir kein Angebot der Arbeitgeber:innen bezüglich Lohn- und Gehaltserhöhung erhalten, daher haben wir die Verhandlungen unterbrochen.
Ein neuer Termin ist in Koordinierung.