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Mindestlohntarif für Hausgehilf:innen und Hausangestellte erfolgreich verhandelt

Gewerkschaft vida erreicht Inflationsabgeltung und deutliches Plus für niedrige Einkommen.

KV Abschluss

Milan | Adobe Stock

Die Gewerkschaft vida hat den Mindestlohntarif (MLT) für Hausgehilfen- und Hausangestellte bzw. Arbeitnehmer:innen im privaten Haushalt erfolgreich neu verhandelt. Der neue MLT wurde am 4. Dezember abgeschlossen und ist nun im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden. Er betrifft rund 6.500 Beschäftigte in ganz Österreich und tritt mit 1. Jänner 2026 in Kraft.

Spürbare Lohnerhöhungen ab 2026

Im Rahmen der Verhandlungen konnten deutliche Lohnsteigerungen erzielt werden:

  • + 3,7 Prozent für die niedrigsten Löhne (Lohngruppe A unter 2.000 Euro brutto, exklusive Sachbezug für Kost und Logis)
  • + 3,3 Prozent für alle weiteren Lohngruppen
  • + 3,3 Prozent für Zulagen und Zuschläge

Damit wurde für die Beschäftigten im privaten Haushalt eine gute Abdeckung der Inflation erreicht. Besonders erfreulich: Gerade die unteren Lohngruppen profitieren überdurchschnittlich.

Hausgehilf:innen und Hausangestellte leisten einen unverzichtbaren Beitrag im Alltag vieler Menschen. Die nun erzielten Lohnerhöhungen tragen dazu bei, diese Arbeit finanziell aufzuwerten und Einkommensverluste durch die Teuerung zu verhindern.

 

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