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ESC 2026: Österreich braucht dringend ein Sicherheitsdienstleistungsgesetz

Bundesregierung bei einheitlichen Ausbildungs- und Sicherheitskriterien nach wie vor säumig.

Pressekonferenz

Игорь Головнёв | Adobe Stock

Mit Blick auf den bevorstehenden Eurovision Song Contest (ESC) 2026 in Wien wird ein strukturelles Problem im Sicherheitsbereich besonders sichtbar: Es fehlen bis heute klare, gesetzliche Vorgaben für die Ausschreibung und Durchführung von Sicherheitsdienstleistungen.

Pressekonferenz

Datum:
30. März 2026, ab 9:30 Uhr

Ort:
Raum „Grete Rehor“ im ÖGB-Haus „Catamaran“, Johann-Böhm-Platz 1, 1020 Wien

Sprecher:

  • Roman Hebenstreit, Vorsitzender Gewerkschaft vida
  • Gernot Kopp, Vorsitzender vida-Fachbereich Gebäudemanagement

Medienvertreter:innen sind herzlich eingeladen.
Um Anmeldung unter presse@vida.at wird gebeten!

Die Gewerkschaft vida fordert daher die rasche Umsetzung eines bundesweiten Sicherheitsdienstleistungsgesetzes. Zusätzlich zu verbindlichen Ausschreibungskriterien soll dies mehr Transparenz, einheitliche Ausbildungen und eine Ausweisplicht für Sicherheitskräfte beinhalten. Ein entsprechender Gesetzesentwurf des Innenministeriums ist zwar angeblich seit längerem in Ausarbeitung – öffentlich vorgelegt wurde er jedoch bis heute nicht.

Die aktuellen Regelungen im Sicherheitsgewerbe weisen gravierende Lücken auf, insbesondere in Bezug auf notwenige Ausbildungen und die Eignung von Unternehmen. Das Ergebnis: Scheinsicherheit statt verlässlicher Standards. Gerade bei Großveranstaltungen wie dem ESC zeigt sich, wie dringend einheitliche und verbindliche Kriterien notwendig sind – nicht nur für die Sicherheit der Menschen, sondern auch für das internationale Ansehen Österreichs.

 

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