Kürzungen bei Ordensspitälern Wien abgewendet: 1.800 Jobs gesichert
Die angekündigten Einsparungen bei den Ordensspitälern in Wien konnten durch den massiven Einsatz der Beschäftigten und der Gewerkschaft vida weitgehend verhindert werden.
Wir Sorgen Gemeinsam
Statt geplanter Einschnitte und der Drohung, bis zu 1.800 Stellen zu streichen, steht nun fest: Es wird keine aktiven Kündigungen geben.
Breiter Widerstand zeigt Wirkung
Ausgangspunkt war der Plan der Stadt Wien, rund 70 Millionen Euro im Bereich der Ordensspitäler einzusparen. Die Arbeitgeber reagierten darauf mit einer massiven Drohkulisse: 1.800 Stellen sollten gestrichen werden.
Doch die Beschäftigten ließen das nicht auf sich sitzen. Gemeinsam mit der Gewerkschaft vida formierte sich rasch Widerstand – sichtbar, laut und organisiert. Betriebsrät:innen, Mitarbeiter:innen und Unterstützer:innen machten mit Aktionen und einer breit getragenen Petition Druck. Mehr als 73 Prozent der Beschäftigten stellten sich hinter die Forderungen.
Erfolg durch Zusammenhalt
Dieser Druck zeigte Wirkung: Die geplanten Kürzungen konnten zum größten Teil abgewendet werden. Besonders entscheidend ist, dass keine aktiven Stellenstreichungen erfolgen werden – ein deutliches Signal, was kollektives Handeln erreichen kann.
Der Erfolg unterstreicht einmal mehr: Gute Gesundheitsversorgung ist keine Selbstverständlichkeit, sondern basiert auf den Menschen, die täglich unter oft schwierigen Bedingungen arbeiten. Wer hier kürzt, riskiert nicht nur Arbeitsplätze, sondern auch die Qualität der Versorgung.
Kampf um bessere Bedingungen geht weiter
Trotz dieses wichtigen Etappenerfolgs bleibt viel zu tun. Auch in den Ordensspitälern braucht es weiterhin Verbesserungen – etwa bei Arbeitsbedingungen, Entlastung und Personalstand.
Zugleich zeigen aktuelle Entwicklungen in anderen Bereichen – etwa in der Suchthilfe oder Wohnungslosenhilfe –, dass Kürzungspläne kein Einzelfall sind. Umso wichtiger ist es, wachsam zu bleiben und sich weiterhin gemeinsam für gute Arbeit und eine starke öffentliche Versorgung einzusetzen.
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