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Kollektivvertragsverhandlungen Ordensspitäler OÖ: Siebte Runde ohne Einigung

Arbeitgeber legen leicht verändertes Angebot vor – nächste Verhandlungsrunde am 17. März

KV Verhandlung

Gewerkschaft vida

Von 9 bis 16 Uhr fand am Donnerstag, 12. März, die bereits siebte Verhandlungsrunde zum Kollektivvertrag (KV) der Ordensspitäler Oberösterreich statt – und das unter schwierigen Ausgangsbedingungen. Noch immer blockiert das Land Oberösterreich eine ernsthafte Diskussion über eine echte Arbeitszeitverkürzung.

Portrait Martina Reischenböck
„Die Arbeitgeber haben damit gedroht, gar kein neues Angebot vorzulegen. Aber durch unseren Streik und den Druck der letzten Tage haben wir heute zumindest eine arbeitszeitverkürzende Maßnahme in Form einer Erhöhung des Zeitbonus erwirkt. Es bleiben aber noch einige Punkte offen."
Martina Reischenböck
vida-KV-Verhandlerin

„Bei der Arbeitszeit bewegen sich die Arbeitgeber weiterhin kaum. Jetzt gilt es mutig voranzugehen! Das tun wir, die Beschäftigten, gerade. Nun müssen das auch die Arbeitgeber tun“, betont Cordula Meßenböck, Pflegekraft bei den Elisabethinen in Linz.

Nächste Verhandlungsrunde am 17. März

Der nächste Verhandlungstermin wurde für 17. März in Linz vereinbart.

Dem heutigen Verhandlungstag waren zwei Streiks vorausgegangen, an denen sich Tausende Beschäftigte aus allen oberösterreichischen Ordensspitälern beteiligt haben. Damit wurde der Druck auf die Arbeitgeber deutlich erhöht.

Die Gewerkschaft vida setzt weiterhin auf konstruktive Gespräche und eine faire Einigung für die rund 10.000 Beschäftigten, die vom Kollektivvertrag der Ordensspitäler Oberösterreich betroffen sind.

 

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