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Burgenland

Flüchtlinge: vida hilft vor Ort

Helfende Hände im Burgenland und Wien.

Eine beeindruckende Hilfswelle rollt derzeit über Österreich hinweg. Wo angesichts des enormen Flüchtlingsstroms Hilfe und Unterstützung gebraucht werden, setzen tausende Menschen sichtbare Zeichen der Solidarität und Unterstützung. Sei es auf den Bahnhöfen in Wien, Salzburg oder an unseren Grenzen. Auch die Gewerkschaft vida packt an und hat im Rahmen eines Aktionstages mit zahlreichen freiwilligen HelferInnen die Einsatzkräfte am Grenzübergang Nickelsdorf im Burgenland unterstützt.

Tausende Tonnen Hilfsgüter

Mit einem Bus sind die HelferInnen von der vida-Zentrale in Wien am Mittwoch, den 16. September, Richtung Burgenland gestartet. Nach einer Aufgabenzuteilung durch Erich Weisz, Einsatzleiter und Vizebürgermeister von Nickelsdorf, haben dann alle mitangepackt. vida Burgenland Landesvorsitzender Erich Mauersics: „Wir haben tonnenweise Kleidung und Hilfsgüter sortiert, in Schachteln verpackt und für den Weitertransport fertig gemacht. Das war ein riesiger Schachtelberg! Alle Freiwilligen der vida haben ganz toll mitgemacht.“ Da sich die Lage und der Flüchtlingsansturm in Nickelsdorf mittlerweile beruhigt haben, werden die Sach- und Kleiderspenden jetzt zu anderen „Hotspots“ weitertransportiert. Dass sich Mauersics mit seinem Team am vida-Aktionstag beteiligt, war für ihn überhaupt keine Frage: „Die Hilfesuchenden sind auf der Flucht. Sie kommen zu uns, um Schutz zu suchen. Wir müssen sie hier menschenwürdig versorgen und sie unterstützen. Wir müssen aber auch den vielen Hilfsorganisationen unter die Arme greifen, alleine ist für sie diese Riesenaufgabe schwer bewältigbar.“

Berührende Erlebnisse mit Flüchtlingen

Kräftig mitgeholfen hat auch der gebürtige Burgenländer Patrick Nikitser vom vida Organisationsreferat. „Ich wollte sehen, wie es den Flüchtlingen, aber auch der Bevölkerung in meiner Heimat geht. Wir haben wirklich viel und hart gearbeitet, damit die Sachspenden für den Weitertransport fertig sind.“ Besonders berührt hat den vida-Mitarbeiter der Augenblick, als eine Gruppe von rund 20 AsylwerberInnen über die Grenze gekommen ist. „Die Männer hatten Kinder auf den Armen und man konnte in ihren Gesichtern sehen, wie erschöpft sie waren. Man hat aber auch gesehen und gespürt, dass sie einfach froh waren, es geschafft zu haben. Vor Ort wurden sie dann sehr gut von den Hilfskräften versorgt.“

Hilfswelle beweist Solidarität und Verantwortung

Besonders stolz auf den Hilfseinsatz ist vida-Vorsitzender Gottfried Winkler: „Gerade jetzt ist es wichtig, zusammen zu stehen und zu zeigen, für welche Werte die Gewerkschaft steht: Solidarität, Verantwortung, Respekt vor der Menschenwürde und Hilfsbereitschaft! Ich war selbst mit dabei in Nickelsdorf und habe dort einen tollen Teamgeist gespürt. Meine Kolleginnen und Kollegen haben viel Engagement gezeigt. Dafür möchte ich ihnen, aber auch allen anderen vida-Mitgliedern oder Landesorganisationen, die bereits geholfen haben, ganz herzlich danken.“ Viele Freiwillige aus den verschiedensten vida-Branchen leisten seit Wochen Übermenschliches. Abseits ihrer Arbeitstätigkeit stellen sie ihre Dienste zur Verfügung. „Davor ziehe ich meinen Hut, gleichzeitig rufe ich sie auf, auf ihre Gesundheit zu achten! Ihre wertvolle Hilfe wird auch noch in den nächsten Wochen und Monaten gebraucht“, so Winkler. 

Die Versorgung der Flüchtlinge geht weiter. Aktuell ist dringend Hilfe für das Flüchtlingsnotquartier im Ferry Dusika Stadion nahe der ÖGB-Zentrale in Wien gefragt. Hilfskräfte und freiwillige HelferInnen werden gebraucht.

Was gerade benötigt wird, findet man auch auf Facebook:
https://www.facebook.com/Refugeesdusikastadion

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ÖGB-Zentrale in Wien haben binnen kürzester Zeit 1.600 Euro für die Hilfesuchenden im Dusika Stadion gespendet.


 

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7000 Eisenstadt
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FunktionLandessekretär

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Name Petra Pauer

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FunktionBüroassistentin

Name Claudia Ziegelberger

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Telefon+43 2682 770 42 Fax+43 1 53444 102 901 Mailclaudia.ziegelberger@vida.at

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