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Über vida

Wer wir sind

Keine Gewerkschaft in Österreich ist so bunt und vielfältig wie die Verkehrs- und Dienstleistungsgewerkschaft vida. Wir vertreten die Interessen von Arbeitnehmer:innen aus über 100 Nationen und mehr als 75 Berufsgruppen von der Lehre bis in die Pension. 

Wir schreiben Geschichte

Seit der Gründung im Jahr 2006 hat die vida viel bewegt:

2006 vida-Gründungskongress

Ende 2006 war es so weit: Die Verkehrs- und Dienstleistungsgewerkschaft vida wurde zum Leben erweckt. Drei Gewerkschaften schlossen sich zur vida zusammen: Gewerkschaft der Eisenbahner (GdE), Gewerkschaft Handel, Transport, Verkehr (HTV) und Gewerkschaft Hotel, Gastgewerbe, Persönlicher Dienst (HGPD). Das spanische Wort „vida“, zu Deutsch „Leben“, steht für die in der Gewerkschaft beheimateten Berufsgruppen. Sie alle sorgen für mehr Lebensqualität. Rudolf Kaske wurde zum ersten vida-Vorsitzenden gewählt.

2007 Kein Zuckerschlecken mit vida

Ein Kollektivvertragswechsel löste 2007 bei der Wiener Kaffeehauskette Aida einen Arbeitskonflikt und die Gründung eines Betriebsrats aus. Vor der Aida-Zentrale fanden Kundgebungen und Informationsveranstaltungen statt. Mit Unterstützung der Gewerkschaft vida gründeten die Mitarbeiter:innen erstmals einen Betriebsrat, der seither über die Einhaltung ihrer Arbeitsbedingungen wacht.

2007 1.000 Euro Mindestlohn

2007 unterzeichneten die Sozialpartner ein Abkommen zur schrittweisen Umsetzung von 1.000 Euro Mindestlohn bis 2009. Die Gewerkschaft vida hat daraufhin für alle Branchen, für die es aktuell Kollektivverträge gibt, die Umsetzung von 1.000 Euro Mindestlohn erreicht. Das gilt zum Beispiel für die Taxi- und Mietwagenlenker:innen, ebenso für die Friseur:innen.

2008 Fair statt prekär

2001 riefen italienische Aktivist:innen „San Precario“ als Schutzpatron für Menschen in prekären Arbeitsverhältnissen ins Leben. Weil in Österreich besonders Frauen häufig prekär beschäftigt sind, „feierte“ vida gemeinsam mit dem ÖGB, kirchlichen Organisationen und weiteren NGOs am 29. Februar 2008 den Namenstag der „Santa Precaria“. Unter dem Motto „Fair statt prekär“ machten wir mit Aktionen und Informationsmaterial auf die Situation prekär Beschäftigter aufmerksam. Der Aktionstag fand in Wien, Linz, Graz und St. Pölten statt.

2008 Notruf für einen starken KV

Beschäftigte der Rettungs- und Krankentransporte in Wien machten 2008 gemeinsam mit der Gewerkschaft vida mobil. Mit rund 50 Rettungsfahrzeugen demonstrierten Sanitäter:innen auf der Wiener Ringstraße für faire Arbeitsbedingungen und einen einheitlichen Kollektivvertrag. Im Schritttempo umrundeten sie die Innenstadt und versammelten sich anschließend am Ballhausplatz. Unter dem Motto „Rettet die Retter“ machten sie auf Missstände aufmerksam. 

2008 Fair Play at Work

Die Fußball-Europameisterschaft im Juni 2008 hielt die Gewerkschaft vida auf Trab. Denn an die Hunderttausend Arbeitnehmer:innen aus vida-Branchen waren für die EM in Österreich im Einsatz. Um für faire Arbeitsbedingungen zu sorgen, startete vida mit dem Österreichischen Gewerkschaftsbund (ÖGB) die Kampagne „Fair Play at Work“. Für einzelne Branchen, etwa für die Handelsarbeiter:innen, konnte vida eigene Sonder-Kollektivverträge aushandeln.

2008 Sicherheit auf Schiene

2008 setzte sich die Gewerkschaft vida mit Nachdruck für die verpflichtende Aufzeichnung der Fahrzeiten von Lokführer:innen ein. Um die Sicherheit im Bahnverkehr zu erhöhen und Übermüdung vorzubeugen, forderte vida eine gesetzliche Regelung nach dem Vorbild des Straßenverkehrs. Die tatsächlich geleisteten Fahrzeiten sollten erfasst und mindestens ein Jahr lang gespeichert werden. Die Gewerkschaft vida übergab rund 3.200 Unterschriften an den Nationalrat.

2008 SOS Betreuung und Pflege

Am 11. März 2008 zog ein lautstarker Protestzug vom Westbahnhof zum Gesundheitsministerium. Rund 2.000 Menschen, darunter viele Beschäftigte mobiler Dienste und Krankenpflegeschüler:innen, demonstrierten für Qualität in Betreuung und Pflege und gegen die Ausweitung von Kompetenzen für Laienbetreuer

2008 Volle Kraft voraus

Immer mehr Arbeitsverträge in der Binnenschifffahrt wurden ins billigere Ausland verlagert. 2008 gelang es der Gewerkschaft vida im Arbeitskampf bei DDSG Cargo, einen Teil der Beschäftigungsverhältnisse in Österreich zu sichern – und damit Arbeitsplätze und Dienstverträge zu erhalten. 

2009 Wir zahlen nicht für eure Krise

Unter dem Motto „Wir zahlen nicht für eure Krise“ gingen am 28. März 2009 in Wien tausende Menschen auf die Straße. Gemeinsam mit Attac und weiteren NGOs beteiligte sich auch die Gewerkschaft vida an den Protesten. Auf einem fahrenden Finanzmarktmobil feierten Spekulanten symbolisch ihre Geschäfte, während vida-Aktivist:innen die Verantwortlichen der Krise an den Pranger stellten. Die Botschaft war klar: Arbeitnehmer:innen dürfen nicht die Zeche für eine Krise zahlen, die sie nicht verursacht haben.

2009 Wir verzichten nicht

Am 13. Mai 2009 zogen mehr als 25.000 Menschen zur Wirtschaftskammer. Denn die Arbeitgeberseite hatte bei den Kollektivvertragsverhandlungen unter dem Vorwand der Krise völlig inakzeptable Angebote gemacht. Nach der eindrucksvollen Kundgebung gelangen in vielen vida-Branchen akzeptable KV-Abschlüsse

2009 Tatort Arbeitsplatz

Gewalt ist allgegenwärtig – auch im Job. vida hat deshalb 2009 die Initiative „Tatort Arbeitsplatz. Gib der Gewalt im Job keine Chance!“ ins Leben gerufen. Neben einem großen Informations- und Serviceangebot hat die vida auf dem politischen Parkett einiges in Bewegung gebracht. So wurde das Strafgesetz bei Übergriffen auf Beschäftigte in den öffentlichen Verkehrsbetrieben und in den Gesundheitsberufen verschärft.

2010 Soziale Arbeit ist mehr wert

Für faire Einkommen geht die Gewerkschaft vida immer wieder auf die Straße. Ein starkes Beispiel dafür war das Jahr 2010: Im Zuge der BAGS-KV-Verhandlungen mobilisierte vida tausende Beschäftigte des privaten Gesundheits- und Sozialbereichs.  Erst nachdem am 14. Jänner 2010 in Wien, Graz, Linz und Klagenfurt mehr als 7.500 Beschäftigte für höhere Löhne demonstriert hatten, zeigten sich die Arbeitgeber zu einem fairen Abschluss bereit.

2010 500  PS für Gerechtigkeit 

2010 rollte ein europaweiter Lkw-Konvoi für bessere Arbeitsbedingungen durch Europa – mit an Bord: vida. Organisiert von der Europäischen Transportarbeiter-Föderation protestierten Gewerkschaften aus vielen Ländern gegen geplante Verschlechterungen bei den Arbeitszeitregelungen. Die Botschaft war deutlich: Kein Sozialdumping auf Europas Straßen und bessere soziale Absicherung für Lkw-Fahrer:innen.

2010 Wege aus der Krise

Die Allianz „Wege aus der Krise“ entstand 2010 als breites zivilgesellschaftliches Bündnis gegen eine Politik, die die Kosten der Finanzkrise auf die breite Bevölkerung abwälzen wollte. Auch die Gewerkschaft vida schloss sich an. Die Forderung war klar: Arbeitnehmer:innen und Pensionist:innen haben die Krise nicht verursacht und dürfen daher nicht dafür zahlen. Statt Kürzungen bei der öffentlichen Daseinsvorsorge braucht es ein gerechteres Steuersystem – mit einer stärkeren Besteuerung großer Vermögen und einer Entlastung von Arbeitseinkommen.

2010 2. vida-Gewerkschaftstag 

Im November 2010 fand der 2. vida-Gewerkschaftstag statt. Eröffnet wurde die Veranstaltung von einem „einfachen“ Mitglied aus Tirol. Schnell wurde klar, dahinter verbirgt sich der Kabarettist I STANGL. Über „neoliberale Milchmädchenrechnungen“ und warum starke Gewerkschaften wichtig sind, sprach der kritische Journalist Robert Misik. Beschlossen wurde ein eigenes Modell für Vermögensbesteuerung. Und Rudolf Kaske wurde erneut zum vida-Vorsitzenden gewählt. 

2011 Sozialstaat fairbessern

Ein guter Sozialstaat und gute öffentliche Dienste sind für die Bevölkerung wichtig. Steuern und Sozialversicherungsbeiträge finanzieren viele Leistungen des Staates. Aber nicht alle leisten faire Beiträge, darum kommt der Sozialstaat immer wieder unter Druck. Der ÖGB startete deshalb 2011 die Initiative „Sozialstaat fairbessern“. Die vida hat mit einer eigenen Kampagne unterstützt.

2011 Gegen Sozialdumping auf hoher See

2011 wurde für die österreichische Binnenschifffahrt zum Wendepunkt im Kampf gegen Lohn- und Sozialdumping. Die Gewerkschaft vida warnte vor Billigkonkurrenz, dem Verlust heimischer Arbeitsplätze und dem Druck auf Kollektivverträge infolge der EU-Arbeitsmarktöffnung. Die Forderung war klar: Strenge Kontrollen auf den Flüssen, damit Unternehmen keine Beschäftigten zu Dumpingbedingungen anheuern. Gute Arbeit darf nicht über Bord gehen.

2011 (Un)Sozial Global

385 Beschäftigte sollten 2011 bei Sozial Global zwischen Gehaltskürzung und Jobverlust wählen. Die Gewerkschaft vida und der Betriebsrat machten mobil, protestierten öffentlich und erhöhten den Druck. Mit Erfolg: Nach harten Verhandlungen konnte ein Kompromiss erreicht und der Großteil der Einkommenskürzungen verhindert werden.

2011 Sozialmilliarde 

Unter dem Motto „Soziale Arbeit ist mehr wert“ unterzeichneten mehr als 22.000 Menschen unsere Forderung nach einer Sozialmilliarde – mit Erfolg: 2011 wurde von der Bundesregierung ein hoch dotierter Pflegefonds geschaffen. 

2012 KV-Flucht bei AUA gestoppt

Das AUA-Management kündigte 2012 einseitig den Kollektivvertrag für das fliegende Personal und führte einen rechtlich fraglichen Betriebsübergang des Flugbetriebs zur günstigeren AUA-Tochter Tyrolean durch. Betriebsrat und Gewerkschaft vida gingen vor Gericht – mit Erfolg. 

2012 Her mit dem Lohnplus

Mehr Geld im Börsel und bessere Arbeitsbedingungen: Dafür machte die Gewerkschaft vida 2012 vor der Ferien-Messe Wien lautstark mobil. Mit Transparenten, Trillerpfeifen und vielen Gesprächen kämpften Aktivist:innen für faire Löhne im Tourismus. Denn gute Arbeit verdient gute Bezahlung.

2012 Achtung, Einsturzgefahr

5.000 Beschäftigte gingen 2012 gemeinsam mit der Gewerkschaft vida unter dem Motto „Kindergarten: Achtung Einsturzgefahr“ auf die Straße. Ihre Botschaft: Schluss mit Überlastung! Gefordert wurden kleinere Gruppen, mehr Personal, höhere Gehälter, mehr Vorbereitungszeit und bundesweit einheitliche Regeln.

2012 Wechsel an der vida-Spitze

Im Dezember 2012 übergab vida-Gründungsvater Rudolf Kaske den Vorsitz an Gottfried Winkler. Der Bundesvorstand wählte Winkler am 13. Dezember 2012 zum geschäftsführenden Vorsitzenden der Gewerkschaft vida.

2013 38,5-Stunden-Woche auf Schiene

Die Senkung der Wochenarbeitszeit von 40 auf 38,5 Stunden für rund 31.500 Mitarbeiter:innen der ÖBB-Konzerngesellschaften 2013 war eine der größten Umstellungen seit der Inkraftsetzung des Arbeitszeit- und Arbeitsruhegesetzes. Für die Beschäftigten ist damit mehr Freizeit und Arbeitsplatzsicherheit auf Schiene.

2013 Erster Kollektivvertrag für privat Kur- und Rehabbetriebe 

2013 haben wir den ersten bundesweiten Kollektivvertrag für private Kuranstalten und Rehabilitationsbetriebe abgeschlossen. Damit wurden einheitliche Rahmenbedingungen, Löhne und Gehälter festgelegt. Lohndumping und Verstößen gegen das Arbeitsrecht wurde damit Einhalt geboten. 

2013 Wir sind Europa

Die Gewerkschaft vida kämpft auch über Grenzen hinweg. 2013 stellte sich vida entschieden gegen das vierte Eisenbahnpaket der EU-Kommission. Gemeinsam mit europäischen Eisenbahngewerkschaften protestierte Gewerkschafter:innen der vida gegen Liberalisierung und Zerschlagung bewährter Bahnstrukturen.

2013 Sozial und mehr wert

Nachdem die KV-Verhandlungen im privaten Gesundheits-, Pflege- und Sozialbereich abgebrochen worden waren, gingen 2013 rund 7.000 Beschäftigte österreichweit auf die Straße. Unter dem Motto „Soziale Arbeit ist mehr wert“ machten die Gewerkschaft vida und GPA Druck – und erreichten schließlich einen Kollektivvertragsabschluss.

2013 Es reicht, es wird gestreikt!

2013 wurde in den oberösterreichischen Ordensspitälern erstmals gestreikt. Die Gewerkschaft vida stand an der Seite der Beschäftigten. Nach Protesten und Arbeitsniederlegungen konnte ein neuer Kollektivvertrag mit mehr Geld und kürzerer Arbeitszeit durchgesetzt werden.

2013 Unverzichtbare Arbeit sichtbar machen

Reinigungskräfte halten unser Land am Laufen – oft unter schwierigen Bedingungen. Eine gemeinsame Studie von Gewerkschaft vida und Arbeiterkammer machte 2013 prekäre Arbeitszeiten, geteilte Dienste und fehlende Planbarkeit sichtbar. Denn saubere Arbeit braucht faire Bedingungen.

2013 Rote Karte für schwarze Unternehmer-Schafe

Lehrlinge sind keine Billigarbeitskräfte. Mit der „Rote-Karte“-Kampagne sammelte die vida Jugend 2013 mehr als 1.000 Unterschriften und forderte von Unternehmen mehr Verantwortung und Qualität in der Ausbildung. Die Botschaft war eindeutig: Gute Lehre statt billiger Arbeitskraft.

2014 Operation Menschlichkeit

Mehr Zeit für Menschen statt Dauerstress: Dafür kämpften 2014 die Betriebsrät:innen der oberösterreichischen Ordensspitäler gemeinsam mit vida. Die „Operation Menschlichkeit“ war erfolgreich – ein neues Gehaltsschema wurde erkämpft.

2014 Lassen uns nicht auspressen

Beschäftigte im Tourismus sind keine Zitronen. Nach gescheiterten KV-Verhandlungen protestierte die Gewerkschaft vida 2014 bei den Badener Tourismusgesprächen lautstark für faire Einkommen, bessere Arbeitsbedingungen und die Wiederaufnahme der Verhandlungen. Mehr als 200 Betriebsrät:innen und Gewerkschafter:innen machten Druck.

2014 Lohnsteuer runter!

ÖGB und Arbeiterkammer haben 2014 die Kampagne „Lohnsteuer runter! Damit netto mehr Geld bleibt“ ins Leben gerufen. Über 880.000 Menschen unterstützen die Kampagne mit ihrer Unterschrift. Auch die Gewerkschaft vida hat tatkräftig unterstützt. Über den Sommer erarbeiten Expert:innen von ÖGB und AK ein „Entlastungsmodell“. 2015 einigt sich die Regierung auf eine Steuerreform mit einer Entlastung in Höhe von fünf Milliarden Euro. Mit 1. Jänner 2016 hieß es: Runter mit der Lohnsteuer!

2014 3. vida-Gewerkschaftstag

Im November 2014 fand der 3. vida-Gewerkschaftstag statt. Gleich zu Beginn wurde der Betriebsrat auf die Bühne geholt. Mit einer alles in den Schatten stellenden Show zeigte vida, wie vielfältig, entschlossen und stark Betriebsrät:innen sind. Am zweiten Tag betrat der Globalisierungskritiker Jean Ziegler die Gewerkschaftsbühne. Im Zentrum der Grundsatz-Debatte stand das Thema Verteilungsgerechtigkeit. Am dritten Tag wurde das neue Grundsatzprogramm beschlossen und Gottfried Winkler zum neuen vida-Vorsitzenden gewählt. 

2015 Wir leben Solidarität

2015 rollte eine beeindruckende Welle der Hilfsbereitschaft über Europa. Tausende Menschen setzten ein starkes Zeichen der Solidarität und unterstützten Flüchtlinge in Not. Angehörige unterschiedlichster Berufsgruppen, Freiwillige und Helfer:innen privater Initiativen waren unermüdlich im Einsatz. Auch die Gewerkschaft vida packte an: mit einer eigenen Delegation und zahlreichen Spenden. Ein besonders starkes Zeichen setzte die vida Jugend im Burgenland. Sie lud 40 jugendliche Flüchtlinge, die in Podersdorf vorübergehend ein Zuhause gefunden hatten, zu einer gemeinsamen Schifffahrt auf dem Neusiedler See ein. Denn Solidarität kennt keine Grenzen – und sie lebt von Menschen, die handeln.

2015 Fair Transport Europe

Mehr als zehn Millionen Menschen arbeiten europaweit im Transportsektor. Sie alle verdienen faire und gleich gute Arbeitsbedingungen. Doch durch den Wettbewerb der Staaten untereinander nehmen Lohn- und Sozialdumping zu. Das lassen sich die Gewerkschaften nicht gefallen und starten deshalb 2015 die Kampagne „Fair Transport Europe“. Mit einer Europäischen Bürgerinitiative gehen wir gemeinsam gegen Missstände vor.

2015 Unfairer Handel? Nicht mit uns!

Zehntausende Menschen gingen 2015 in Österreich gegen die Freihandelsabkommen TTIP und CETA auf die Straße. Gemeinsam setzten sie ein deutliches Zeichen gegen Profitgier und die Macht großer Konzerne. Auch die Gewerkschaft vida machte mobil. Denn es ging uns um weit mehr als nur darum, TTIP oder CETA zu stoppen. Es ging um die grundlegende Frage, wie ein gerechtes Welthandelssystem aussehen muss – eines, das Menschenrechte, soziale Standards und demokratische Mitbestimmung über Konzerninteressen stellt.

2015 Mit der Kraft der vida

Im Juli 2014 fiel der Startschuss für die große Steuerreform. Bis zum Aktionstag am 22. Oktober unterstützten beeindruckende 882.184 Menschen die Kampagne „Lohnsteuer runter“ von ÖGB und Arbeiterkammer mit ihrer Unterschrift. Auch die Gewerkschaft vida war mit voller Kraft dabei. Beim Gewerkschaftstag 2014 bedankte sich der damalige ÖGB-Präsident Erich Foglar bei den Unterstützer:innen. Der gemeinsame Einsatz zahlte sich aus: 2015 wurde die Reform ausgearbeitet und beschlossen. Mit 1. Jänner 2016 war es schließlich so weit: Runter mit der Lohnsteuer – mehr Geld im Börsel für die arbeitenden Menschen.

2016 10 Jahre vida 

Seit Gründung der vida 2006 versuchen wir unermüdlich, die Welt der Arbeitnehmer:innen sozialer und gerechter zu machen. Für vieles haben wir gekämpft, vieles haben wir erreicht. Am 16. November 2016 haben wir unseren 10. Geburtstag gefeiert.

2017 Einkommen muss reinkommen

Frauen verdienen in Österreich um rund ein Drittel weniger als ihre männlichen Kollegen. Die vida Frauen haben 2017 unter dem Motto „Einkommen muss reinkommen – gleich!“ rund um den 8. März, dem Weltfrauentag, auf die Anliegen der Arbeitnehmerinnen aufmerksam gemacht.

2017 1.500 Euro Mindestlohn

Viele Menschen gehen arbeiten und sind trotzdem arm. Das ist einer reichen Volkswirtschaft wie Österreich nicht würdig“, kritisiert vida-Vorsitzender Roman Hebenstreit bei einer Pressekonferenz im Jänner 2017 in Wien. Zeitgleich hielten auch die vida-Landesvorsitzenden Pressekonferenzen ab. Dabei haben wir die Wirtschaftskammer zur Aufnahme einer Sonderverhandlungsrunde aufgerufen – mit dem Ziel, alle Kollektivverträge in den betroffenen Branchen so rasch wie möglich auf 1.500 Euro Mindestlohn anzuheben. Und bereits im 1. Halbjahr wurde in 20 Kollektivverträgen das Ziel erreicht.

2017 Sag Ja zur Bahn in Rot Weiß Rot

Millionen Fahrgäste täglich nutzen unsere rot-weiß-roten Bahnen. Im Sommer 2017 startete vida gemeinsam mit der Wirtschaftskammer die Initiative „Sag Ja zur Bahn in Rot Weiß Rot“. Gemeinsam haben wir uns für den Erhalt der rot-weiß-roten Bahnen eingesetzt. Mit Erfolg: Die Direktvergabe bleibt erhalten. Das ist gut so. Denn ohne sie können Bahnunternehmen von überall aus der EU bei Ausschreibungen mitbieten, und unsere Kollektivverträge sowie unser Arbeits- und Sozialrecht wären in Gefahr. 

2018 Der Jugendvertrauensrat bleibt

Seit 1973 gibt es den Jugendvertrauensrat (JVR). Er ist für die Anliegen der Lehrlinge im Betrieb da. Die Pläne der Bundesregierung, den Jugendvertrauensrat abzuschaffen, bringt 2018 die Gewerkschaftsbewegung auf die Barrikaden. Bei einer großen Betriebsräte-Konferenz der vida haben wir unseren Unmut kundgetan. Die Kampagne #JVRbleibt mit Tausenden Unterschriften war ein voller Erfolg. Die Regierung hat ihren Plan, den JVR abzuschaffen, aufgegeben.

2018 #vidaspruch – Nein zur 60-Stunden-Woche!

Die Wirtschaft bestellt, die Regierung liefert: ein neues Arbeitszeitgesetz mit Auswirkungen auf unsere Gesundheit, Freizeit und Einkommen. 2018 rufen wir laut zum #vidaspruch auf. Es ist Zeit, den Unwahrheiten, die von der Regierung verbreitet werden, zu „vidasprechen“! Über 800 Betriebsrät:innen kommen im Juni 2018 zur großen vida-Konferenz, und wenige Tage später demonstrieren mehr als 100.000 Menschen mit uns am Heldenplatz in Wien gegen das neue Arbeitszeitgesetz. 

2018 Heiße Kollektivvetrags-Verhandlungen

Am 1. September 2018 tritt das neue Arbeitszeitgesetz in Kraft. Wenige Tage später ruft der ÖGB alle KV-Verhandlungsteams nach Wien. Mehr als 900 Betriebsrät:innen einigen sich auf eine gemeinsame Linie. Heiß her geht es zum Beispiel bei den KV-Verhandlungen bei den Eisenbahnen. Am 26. November 2018 stehen alle Züge still. Aber auch bei der Sozialwirtschaft Österreich stehen die Zeichen auf Streik. 

2019 Kein Rauch im Wirtshaus

Alles war bereits beschlossen – das generelle AUS für Rauchen in der Gastronomie hätte mit 1. Mai 2018 erfolgen sollen. Doch mit der neuen Regierung kam alles anders. Die vida hat mit der Kampagne „Kein Rauch im Wirtshaus“ das „Don’t-smoke“-Volksbegehren österreichweit unterstützt. 881.569 Unterschriften sind ein eindeutiges Zeichen für gesunde Arbeitsplätze. Unser Einsatz hat sich ausgezahlt: Seit 1. November 2019 gilt das Rauchverbot in der Gastronomie.

2019 Soziale Arbeit ist mehr wert

Pflege ist emotionale Schwerstarbeit. Die Beschäftigten in der Sozialwirtschaft Österreich haben sich faire Löhne und mehr Zeit für Erholung verdient. Tausende Menschen gehen mit uns am 29. Jänner 2019 auf die Straße. Am 12. Februar machen die Beschäftigten ernst: An 250 Standorten finden dreitägige Warnstreiks statt. Am 18. Februar ist es so weit: Wir erreichen eine kräftige Lohn- und Gehaltserhöhung, ein umfangreiches Arbeitszeitpaket und eine 6. Urlaubswoche. 

2019 Mehr von uns. Besser für alle.

Die Personalausstattung in den Spitälern passt mit dem Arbeitsalltag nicht mehr zusammen. Hektik, Überlastung, sogar gefährliche Situationen sind zunehmend an der Tagesordnung. Die Gewerkschaft vida und Arbeiterkammer rufen deshalb 2019 die Initiative „Mehr von uns. Besser für alle“ ins Leben und machen mit ungewöhnlichen Aktionen auf die prekäre Personalsituation in Österreichs Spitälern aufmerksam.

2019 Weltweit erster Kollektivvertrag für Fahrradbot:innen

Mit dem Boom der Online-Essensbestellportale ist die Zahl der Fahrradzusteller:innen in Österreich stark gestiegen. Wir haben 2019 den weltweit ersten Kollektivvertag für Fahrradbot:innen und Essenszusteller:innen erreicht. Mit diesem KV-Abschluss wurde der Grundstein zur arbeits- und sozialrechtlichen Absicherung der Beschäftigten gesetzt. Der neue Kollektivvertrag trat mit 1. Jänner 2020 in Kraft.

2019 4. vida-Gewerkschaftstag 

Wer, wenn nicht wir? Mutig in die Zukunft! Gehen wir’s an! Weiterkämpfen!“ Mit diesen Worten beendete der neu gewählte vida-Vorsitzende Roman Hebenstreit den 4. vida-Gewerkschaftstag, der im November 2019 in Wien stattfand. Gemeinsam berieten, diskutierten und wählten die Delegierten die Zukunft der vida. Mit dem Grundsatzprogramm legten sie die Ziele für die nächsten fünf Jahre fest. 

2020 Stark durch die Corona-Krise

Ein Virus hält ab 2020 die ganze Welt in Atem. Der Einsatz der Gewerkschaft vida war mehr denn je gefragt. Denn die Corona-Krise bedeutete für viele Menschen Unsicherheit, Einkommenseinbußen bis hin zu Jobverlust. Gleichzeitig haben viele Menschen mit ihrer Arbeit unser Land am Laufen gehalten. Mit Information, Schutz und Beratung waren wir für unsere Mitglieder im Einsatz und haben für sie viel erreicht: von der Corona-Kurzarbeit, über Risikogruppen-Regelungen und der Aktion #RettetDieRetter bis zur bezahlten Maskenpause und Corona-Prämien

2020 Wir sind keine Lost Generation

Keine Arbeit, keine Zukunft, keine Perspektiven – die Corona-Pandemie traf junge Menschen besonders hart. Die Gewerkschaft vida ließ nicht zu, dass eine ganze Generation auf der Strecke bleibt. Bereits 2020 kämpfte die vida Jugend mit Nachdruck für die Zukunft der Lehrlinge und jungen Beschäftigten. Mehr als 100.000 Jugendliche befanden sich zu Beginn der Pandemie in einer Lehrausbildung, viele bangten um ihre Ausbildung und ihre Perspektiven. Mit kreativen Aktionen, unter anderem einem Rap an die Bundesregierung, machten wir klar: Eine „Lost Generation“ darf es nicht geben. Damals nicht – und heute erst recht nicht.

2020 Mehr Schutz, mehr Personal, mehr Mitbestimmung

Während der Corona-Pandemie hielten Beschäftigte im Gesundheits-, Pflege- und Sozialbereich unsere Gesellschaft am Laufen. Sie verdienten nicht Applaus, sondern bessere Arbeitsbedingungen. Gemeinsam mit den Beschäftigten der Elementarpädagogik machte die Gewerkschaft vida 2021 Druck: Unter dem Motto „Mehr Schutz, mehr Personal, mehr Mitsprache“ zogen wir lautstark vor das Bildungsministerium, übergaben einen offenen Brief, versammelten uns mit „Feuer und Flamme“ am Ballhausplatz und verlegten Betriebsversammlungen in den öffentlichen Raum. Wir entlarvten die sogenannte „Elementarpädagogik-Milliarde“ als Mogelpackung und gingen gemeinsam mit Tausenden Menschen auf die Straße. 

2021 Bonus für Corona-Held:innen

2021 waren wir stark im Einsatz für alle Zurückgelassenen beim von der Bundesregierung versprochenen Corona-Bonus. Die Beschäftigten im Gesundheits- und Sozialbereich haben sich alle diese finanzielle Wertschätzung verdient – doch nicht alle sollen den Bonus bekommen. „Wir lassen uns nicht auseinanderdividieren!“ So lautete der Tenor bei österreichweiten Protestkundgebungen von betroffenen Beschäftigten im Juli 2021. Im Vorfeld initiierte die vida unter anderem Protestmärsche und eine Online-Petition, die von über 12.000 Menschen unterstützt wurde – mit Erfolg. 

2022 Gleicher Lohn für gleiche Arbeit

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist keine Forderung – es ist eine Frage der Gerechtigkeit. Trotzdem verdienen Frauen in Österreich nach wie vor weniger als Männer. Der Equal Pay Day macht Jahr für Jahr sichtbar, wie groß diese Ungleichheit noch immer ist. Im Jahr 2021 fiel er auf den 25. Oktober. Ab diesem Tag arbeiteten Frauen rechnerisch bis Jahresende gratis – insgesamt 68 Tage. Die vida Frauen machten diese Ungerechtigkeit sichtbar und brachten ihren Protest unter anderem auf die Wiener Mariahilfer Straße. Denn gleiche Arbeit muss endlich gleich bezahlt werden.

2022 Zeit für eine Offensive Gesundheit

Die Pandemie hat schonungslos gezeigt, wo jahrelang gespart wurde. Damit Pflege, Gesundheit und Betreuung auch künftigen Krisen standhalten, braucht es endlich entschlossene Investitionen. Deshalb schloss sich die Gewerkschaft vida gemeinsam mit anderen Gewerkschaften, der Arbeiterkammer und der Ärztekammer zur „Offensive Gesundheit“ zusammen. Mit einer Bürgerinitiative, zahlreichen Aktionen und kraftvollen Demonstrationen machten wir Druck. Am 12. Mai 2022, dem Internationalen Tag der Pflege, gingen Tausende Menschen mit uns auf die Straße. Unsere Botschaft war klar: Gesundheit ist keine Ware – sie ist eine gesellschaftliche Aufgabe.

2022 Preise runter! 

2022 treffen uns die explodierenden Preissteigerungen hart. Mit der „Preise runter“-Kampagne von ÖGB und Gewerkschaften haben wir die Bundesregierung aufgefordert, rasch Entlastungsmaßnahmen zu setzen. Bei der „Preise runter!“-Konferenz im Juni 2022 haben wir unsere Forderungen präsentiert. Bei unserer „Preise runter“-Tour haben wir die Menschen gefragt, wo sie der „Preis-Schuh“ drückt. Bei der großen „Preise runter!“-Demo am 7. September 2022 sind mit uns über 30.000 Menschen auf die Straße gegangen.  

2022 Löhne rauf!

Weil die Entlastungsmaßnahmen der Bundesregierung schnell verpuffen, haben wir noch im September 2022 die Wirtschaftskammer zu Sonder-KV-Verhandlungen aufgerufen. Darauf folgte ein „heißer KV-Herbst“ mit Betriebsversammlungen, Protestaktionen bis hin zu Streiks. Der „heiße KV-Herbst“ zog sich bis in den Frühling 2023. In dieser Zeit haben wir für viele Beschäftigte in vida-Branchen starke KV-Abschlüsse mit höheren Löhnen erreicht.  

2022 Soziale Arbeit ist mehr wert

Wer Menschen unterstützt, verdient Respekt, Anerkennung und faire Arbeitsbedingungen. Dafür kämpfen die Beschäftigten der Sozialwirtschaft gemeinsam mit ihrer Gewerkschaft vida seit vielen Jahren. Nach Protesten, Kundgebungen, Warnstreiks und Aktionen in mehr als 270 Betrieben erreichten wir 2020 einen wegweisenden dreijährigen Kollektivvertragsabschluss – mit höheren Löhnen, einer Corona-Prämie und der 37-Stunden-Woche. 2022 machten erneut Tausende Beschäftigte Druck. Mehr als 3.000 Menschen gingen am 8. November mit uns auf die Straße. Nach einem 16-stündigen Verhandlungsmarathon konnten wir einen starken Abschluss durchsetzen. Auch in den Folgejahren gelang es, deutliche Einkommenssteigerungen zu erkämpfen. Denn soziale Arbeit ist mehr wert.

2022 24 Stunden Streik auf Schiene

Stillstand auf den Schienen – Bewegung für die Beschäftigten. Am 28. November 2022 standen die Züge in ganz Österreich still. Die Arbeitgeber hatten sich in den Kollektivvertragsverhandlungen kaum bewegt. Doch die 50.000 Eisenbahnbeschäftigten hielten zusammen und ließen sich gemeinsam mit der Gewerkschaft vida nicht von ihrem Kurs abbringen. Der 24-stündige Streik zeigte eindrucksvoll: Wenn Beschäftigte geschlossen auftreten, können sie viel bewegen. Am Ende stand ein erfolgreicher Abschluss.

2022 Sichtbar unverzichtbar

Sie sorgen jeden Tag für Sauberkeit, Hygiene und Sicherheit – oft dann, wenn andere noch gar nicht in der Arbeit sind oder längst Feierabend haben. Trotzdem bleiben Reinigungskräfte viel zu häufig unsichtbar. Die Gewerkschaft vida macht ihre Arbeit sichtbar und kämpft konsequent für bessere Arbeitsbedingungen. Mit kreativen Protestaktionen machten wir 2022 auf die Missstände in der Branche aufmerksam und wischten symbolisch vor der Wirtschaftskammer die Inflation von der Straße. Der Einsatz zahlte sich aus: Wir erreichten ein Lohnplus von bis zu 9,55 Prozent und eine Infektionszulage in der Spitalsreinigung. Gemeinsam haben wir gezeigt: Wer zusammenhält, kann viel bewegen.

2022 Kein Platz für Gewalt gegen Frauen

Gewalt gegen Frauen ist kein privates Problem, sondern eine gesellschaftliche Realität – auch am Arbeitsplatz. Während der Pandemie hat sich die Situation vieler Frauen zusätzlich verschärft. Die Gewerkschaft vida setzt mit der Initiative „Tatort Arbeitsplatz – Gib der Gewalt im Job keine Chance“ ein klares Zeichen gegen Gewalt und Diskriminierung. Mit Aktionen und Kampagnen, etwa im Rahmen der „16 Tage gegen Gewalt“, machen die vida Frauen Jahr für Jahr sichtbar: Gewalt hat keinen Platz – weder zu Hause noch am Arbeitsplatz.

2022 Mehr Geld statt Applaus

Applaus allein bezahlt keine Rechnungen. Angesichts der Teuerungswelle startete die Gewerkschaft vida im Herbst 2022 Sonder-KV-Verhandlungen für die Beschäftigten in den Ordensspitälern. Unsere Forderung war klar: „500 Euro für alle!“. Die Verhandlungen waren hart, die Beschäftigten aber entschlossen. Am 22. November 2022 wurde in den Wiener Ordensspitälern gestreikt. Der gemeinsame Druck zeigte Wirkung: Wir erreichten ein Einkommensplus von bis zu 11,2 Prozent und einen Teuerungsausgleich von bis zu 1.029 Euro. Einmal mehr zeigte sich: Zusammenhalt wirkt.

2023 Ungerechtigkeit? Nicht mit vida!

Frauen tragen noch immer den Großteil der Sorgearbeit – und zahlen dafür oft einen hohen Preis. Rund um den Frauentag 2023 machten Betriebsrät:innen des Krankenhauses Ried gemeinsam mit der Gewerkschaft vida mobil. Unsere Forderungen sind klar: Schluss mit der Pink Tax. Gemeinsam für bessere Arbeitsbedingungen und echte Entlastung für Frauen. Dazu gehören ein Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung ab dem ersten Geburtstag, kostenlose Nachmittagsbetreuung und ein flächendeckender Ausbau der Pflege- und Betreuungsangebote. Gleichstellung braucht konkrete Maßnahmen – und politischen Willen.

2023 Mehr Geld statt Blumen

Blumen sind schön – aber sie ersetzen keine fairen Löhne. Nach sechs ergebnislosen Verhandlungsrunden gingen die Beschäftigten der Privatkrankenanstalten am 14. Februar 2023 in ganz Österreich in den Streik. An ihrer Seite stand die Gewerkschaft vida. Gemeinsam setzten wir einen starken Abschluss durch: Neben einer Arbeitszeitverkürzung erreichten wir ein durchschnittliches Einkommensplus von 10,56 Prozent und einen Mindestlohn von 2.000 Euro. Denn Wertschätzung muss sich auch im Einkommen widerspiegeln.

2023 Bildung ist mehr wert

Bildung eröffnet Chancen und verdient Anerkennung. Deshalb kämpfte die Gewerkschaft vida 2023 entschlossen für die Beschäftigten in der privaten Erwachsenenbildung. Nachdem die Arbeitgeber auf unsere Forderungen nicht ausreichend eingingen, kam es am 3. und 4. Mai 2023 in 35 Betrieben österreichweit zu Warnstreiks. Rund 1.300 Beschäftigte beteiligten sich. Der Einsatz zahlte sich aus: Am 22. Mai erreichten wir einen neuen BABE-Kollektivvertrag mit einem durchschnittlichen Einkommensplus von mehr als zehn Prozent. Ein starkes Zeichen dafür, was Beschäftigte gemeinsam erreichen können.

2023 Zukunfts-KV Tourismus

Den Mutigen gehört die Zukunft – das gilt auch in der Arbeitswelt. Die Gewerkschaft vida hat 2023 den „Zukunfts-KV Tourismus“ realisiert und zwar gemeinsam mit den JUFA-Betrieben. Der JUFA-Betriebs-KV bringt den Beschäftigten höhere Einstiegslöhne, Sonntagszulagen, die 6. Urlaubswoche mit 15 Dienstjahren und viele weitere Verbesserungen im Vergleich zum Branchen-Kollektivvertrag.  

2023 Bewacher:innen im Sonder-KV-Einsatz

Während der Pandemie beklatscht, danach viel zu oft vergessen: Bewacher:innen leisten täglich unverzichtbare Arbeit und sorgen für Sicherheit. Dafür verdienen sie mehr als warme Worte. Die Gewerkschaft vida kämpft für bessere Arbeitsbedingungen, faire Löhne und mehr gesellschaftliche Anerkennung. Mit einem Flashmob am Wiener Graben machten wir am 15. Juni 2023, dem Tag der Bewachung, die Arbeit und die Sorgen der Beschäftigten sichtbar. Denn Wertschätzung muss sich auch am Lohnzettel und in den Arbeitsbedingungen zeigen.

2023 Im Einsatz für unsere Bahnen

Unsere Bahnen stechen europaweit mit ihrer Qualität, Sicherheit und Pünktlichkeit hervor. Sie sichern über 50.000 Arbeitsplätze und sind die Lokomotive für die Mobilität der Zukunft. Damit unsere Bahnen noch besser werden, müssen wir jetzt die Weichen stellen: mit Investitionen für bessere Verbindungen und mit einer großen Joboffensive. Die Gewerkschaft vida macht sich mit der Arbeiterkammer Wien dafür stark.

2023 Menschenkette gegen Teuerung

Vor der Herbstlohnrunde haben ÖGB und Gewerkschaften ein starkes Zeichen gegen die anhaltende Teuerung mit einer klaren Botschaft an die Bundesregierung gesetzt: „Stoppt endlich die Teuerung“, fordern tausende Teilnehmer:innen mit einer fünf Kilometer langen Menschenkette entlang der Bannmeile ums Parlament in Wien. Auch die Gewerkschaft vida war mit zahlreichen Händen vertreten. 

2023 Heißer KV-Herbst

"Mehr Geld statt Burger" verlangt die Gewerkschaft vida in einer Pressekonferenz zum Auftakt der Herbstlohnrunden in vida-Branchen. Mit dem Titel angespielt wurde auf Aussagen von Bundeskanzler Nehammer, der in einem Video gegen die Teuerung Hamburger mit Pommes bei McDonalds für Kindern als billige warme Mahlzeit empfohlen hatte. Wir haben im heißen KV-Herbst starke KV-Abschlüsse erreicht, zum Beispiel in der Sozialwirtschaft Österreich, in der Reinigung, in der Bewachung oder auch bei den Handelsarbeiter:innen. 

2024 Harte Arbeitskämpfe

Die heißen KV-Verhandlungen der vida setzten sich im Frühjahr 2024 fort. Es wurde hart verhandelt und in einigen Branchen auch hart gekämpft. Mit Erfolg: Wir haben für viele Beschäftigte gute KV-Abschlüsse und Lohnerhöhungen erreicht – zum Beispiel für Beschäftigte bei Privatkrankenanstalten und Ordensspitälern, für das fliegende Personal der Austrian Airlines, für Arbeiter:innen bei Flughäfen, für Friseur:innen, Seilbahner:innen bis hin zu Arbeitnehmer:innen im Hotel- und Gastgewerbe. Heiß her ging es im ersten Halbjahr 2024 vor allem bei den KV-Verhandlungen für Fahrradbot:innen und Arbeiter:innen in den Speditions- und Lagereibetrieben.  

2024 Hier wird gestreikt, nicht geliefert

Die Arbeitsbedingungen vieler Fahrradbot:innen sind hart, der Druck ist hoch und die Unsicherheit groß. 2024 gingen Beschäftigte in mehreren Städten Österreichs auf die Straße und legten ihre Arbeit nieder. Die Gewerkschaft vida stand fest an ihrer Seite. Auch bei den Kollektivvertragsverhandlungen machten wir Druck: Mit einem symbolischen Verhandlungstisch vor der Wirtschaftskammer forderten wir am 1. August 2024 die Arbeitgeber zur Rückkehr an den Verhandlungstisch auf. Denn gute Arbeit verdient faire Bedingungen.

2024 Wir fahren gemeinsam

Die Klimakrise betrifft uns alle. Daher lautet die Devise: Gemeinsam fürs Klima. Die Gewerkschaft vida hat mit Klimaorganisationen das Bündnis „Wir Fahren Gemeinsam“ ins Leben gerufen. Es ist ein Zusammenschluss von vida, Fridays For Future und System Change not Climate Change. Gemeinsam setzen wir ein starkes Zeichen für mehr Klimaschutz durch mehr Öffis und bessere Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten. Wir haben einen Forderungskatalog präsentiert, Protestaktionen organisiert und unter anderem am weltweiten Klimastreik teilgenommen.  

2024 Klo-Notstand für Buslenker:innen

Wer Menschen sicher ans Ziel bringt, braucht selbst menschenwürdige Arbeitsbedingungen. Doch viele Buslenker:innen haben während ihrer Dienste keinen Zugang zu Toiletten, Pausenräumen oder sanitären Einrichtungen. Kein Wunder, dass immer mehr Beschäftigte die Branche verlassen. Die Gewerkschaft vida machte 2024 mit zahlreichen Aktionen auf diese Missstände aufmerksam – unter anderem mit einem Protest-Plumpsklo vor dem Wiener Westbahnhof. Unsere Botschaft: Respekt beginnt bei den grundlegenden Bedürfnissen am Arbeitsplatz.

2024 5. vida-Gewerkschaftstag

Vom 19. bis 21. November 2024 fand der 5. vida-Gewerkschaftstag im Austria Center Vienna in Wien statt. Dabei trafen sich hunderte vida-Delegierte und berieten, diskutierten und wählten die Zukunft unserer Gewerkschaft. Die Weichen wurden dabei schon im Frühjahr bei den Konferenzen unserer Abteilungen und Landeskonferenzen gestellt. Dabei lautet unser gemeinsames Motto „mehr vida“. 

2025 Lohnzurückhaltung? Nicht mit vida!

Zum Start der Herbstlohnrunden 2025 setzte die Gewerkschaft vida bei einer Pressekonferenz ein klares Zeichen: Nur wenn die Einkommen steigen, können Kaufkraft und Konsum gestärkt werden. Gerade im Niedriglohnbereich braucht es Reallohnsteigerungen, damit sich die Menschen das tägliche Leben weiterhin leisten können. Im heißen KV-Herbst erreichte vida in vielen Branchen starke Kollektivvertragsabschlüsse für die Beschäftigten.

2025 Wir Fahren Gemeinsam

Buslenker:innen schlossen sich gemeinsam mit der Gewerkschaft vida und der Klimabewegung zum Bündnis „Wir Fahren Gemeinsam“ zusammen. Gemeinsam machten sie sich für bessere Arbeitsbedingungen und eine Mobilitätswende stark. Am 23. Jänner 2025 übergaben sie bei einer Protestaktion vor der Wirtschaftskammer Österreich Tausende Unterstützungserklärungen.

2025 100 Lenker:innen, 100 Orte, 1 Ziel

Beim ersten Warnstreik der Buslenker:innen privater Autobusbetriebe am 20. Februar 2025 machten die Beschäftigten gemeinsam mit der Gewerkschaft vida österreichweit Druck. Dabei kam es zu Störungen und Einschüchterungsversuchen durch Führungskräfte. Deshalb organisierte vida gemeinsam mit dem Bündnis „Wir Fahren Gemeinsam“ eine Protestaktion. Die gemeinsame Botschaft: Hände weg vom Streikrecht!

2025 Ausgeliefert? Nicht mit vida!

Kein Aprilscherz: Lieferando-Zusteller:innen demonstrierten am 1. April 2025 in Wien gegen die Kündigung der gesamten Belegschaft und die geplante Umstellung auf freie Dienstverträge. Organisiert wurde die Demonstration von der Gewerkschaft vida und dem Riders Collective. Gemeinsam mit dem Betriebsrat konnte vida einen Sozialplan für die Beschäftigten durchsetzen. Erfahre mehr über die Demonstration der Lieferando-Beschäftigten.  

2025 Gemeinsam ohne Barrieren

Mehr als 270 Teilnehmer:innen folgten dem Aufruf der Gewerkschaft vida, der PRO-GE, der AK Wien, des ÖGB, des KOBV und des ÖZIV Bundesverbands und nahmen an der Inklusionstagung 2025 teil. Ziel der Veranstaltung war es, den Blick auf Behinderung, Krankheit, Krisen und deren oft übersehene Auswirkungen auf das Berufsleben zu schärfen sowie Lösungen für den Abbau von Barrieren aufzuzeigen. Erfahre mehr über die Inklusionstagung.  

2025 Somme. Sonne. vida

Mehr als 200 Jugendliche folgten 2025 der Einladung der vida Jugend zur Sun&Fun Challenge am Wörthersee. Vom 22. bis 24. August trafen sich Teilnehmer:innen aus ganz Österreich in Velden am Wörthersee, um gemeinsam eine gute Zeit zu verbringen. Denn Gewerkschaft ist nicht nur eine starke Interessenvertretung, sondern auch eine große Gemeinschaft. Erfahre mehr über die Sun & Fun Challenge.  

2025 Kein Ort der Sparpolitik

1.800 Arbeitsplätze in Wiens Ordensspitälern und Privatkrankenanstalten waren 2025 durch geplante Kürzungen der Stadt Wien bedroht. Dagegen protestierte das Bündnis „Wir Sorgen Gemeinsam“, bestehend aus Beschäftigten, Aktivist:innen und der Gewerkschaft vida. Innerhalb kürzester Zeit unterzeichneten Tausende Menschen die Petition – mit Erfolg: Die angekündigten Einsparungen konnten weitgehend verhindert werden. Erfahre mehr über die Kampagne "Wir Sorgen Gemeinsam".  

2025 Wir lassen uns nicht tiefstapeln

Der Dezember ist im Handel die Zeit der großen Umsätze – und für die Handelsarbeiter:innen die Zeit besonders hoher Belastung. Sie sorgen dafür, dass die Regale für das Weihnachtsgeschäft gefüllt sind, und leisten das ganze Jahr über wichtige Arbeit. Anspruchsvoll waren 2025 auch die KV-Verhandlungen. Die Bilanz zum Jahreswechsel: drei Verhandlungsrunden ohne Bewegung auf Arbeitgeberseite. Untätig blieben jedoch nicht die Beschäftigten. Gemeinsam mit der Gewerkschaft vida machten sie mit Kundgebungen und Konvois vor großen Einkaufszentren für einen KV-Abschluss mobil. Erfahre mehr über unseren KV-Einsatz für Handelsarbeiter:innen.  

2025 Stopp den Pflegeraub

Mehr als 83.000 Unterschriften und 13.000 Menschen auf der Straße zeigen, was möglich ist, wenn viele zusammenhalten: Gewerkschaft, Betriebsrät:innen, Arbeiterkammer und zahlreiche engagierte Menschen machten 2025 gemeinsam Druck – mit Erfolg. Die Salzburger Landesregierung nahm die Streichung des Pflegebonus zurück. Ein wichtiger Erfolg für die Pflege und für alle, die gemeinsam laut geworden sind. Erfahre mehr über "Stopp den Pflegeraub".  

2026 Pflege ist Schwerarbeit

Viele Jahre lang forderte die Gewerkschaft vida einen besseren Zugang zur Schwerarbeitspension für Pflegekräfte. Gemeinsam mit Kolleg:innen und Betriebsrät:innen setzte vida zahlreiche Protestaktionen, um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen. Mit Erfolg: Seit 1. Jänner 2026 gilt die Schwerarbeitsregelung auch für Pflegekräfte. Erfahre mehr über "Pflege ist Schwerarbeit".  

2026 Stark im Einsatz für gute soziale Arbeit

Für die 130.000 Beschäftigten im privaten Gesundheits-, Sozial- und Pflegebereich gestalteten sich die KV-Verhandlungen im Herbst 2025 besonders schwierig. Nach vier Verhandlungsrunden, zwei österreichweiten Streikwellen und einer Betriebsrät:innen-Konferenz konnte am 26. Jänner 2026 schließlich ein Abschluss erzielt werden. Erfahre mehr über unseren KV-Einsatz für die Beschäftigten der Sozialwirtschaft Österreich.

2026 Ein 40-Tage-Ultimatum, zwei Streiktage, ein KV-Ergebnis

Die KV-Verhandlungen für die Beschäftigten der oberösterreichischen Ordensspitäler im Herbst 2025 und Winter 2026 waren von einem hohen Mobilisierungsgrad geprägt. Nachdem mehrere Verhandlungsrunden ohne ausreichende Annäherung verlaufen waren, organisierte die Gewerkschaft vida gemeinsam mit den Beschäftigten zahlreiche Protestaktionen. Bei Kundgebungen an mehreren Standorten wurden mehr als 6.000 Unterschriften an Arbeitgeber und Politik übergeben. Anfang 2026 folgten Warn- und Streikmaßnahmen, an denen sich Tausende Beschäftigte beteiligten. Der Druck zeigte Wirkung: Gemeinsam konnte ein KV-Abschluss erreicht werden. Erfahre mehr über den 1. Streiktag, den 2. Streiktag und den KV-Abschluss für die Beschäftigten der Ordensspitäler Oberösterreich.

2026 Lohnraub? Nicht mit vida!

Vier Verhandlungsrunden – und noch immer kein Angebot der Arbeitgeber über der Inflation. „Nicht mit uns!“, lautete die klare Botschaft der Beschäftigten in den Privatkrankenanstalten. Bei einem österreichweiten Aktionstag im Jänner 2026 machten sie deutlich, dass sie nicht locker lassen würden. „Gegen Lohnraub“ stand unmissverständlich auf ihren Plakaten. Gemeinsam kämpften sie für faire Löhne und einen gerechten Kollektivvertrag – mit Erfolg. Erfahre mehr über den KV-Abschluss für die Beschäftigten der Privatkrankenanstalten.

2026 Kein Platz für Gewalt

Gewalt, Hass und Mobbing am Arbeitsplatz nehmen Jahr für Jahr zu. Gleichzeitig wächst der Druck auf Politik und Arbeitgeber, endlich wirksam gegenzusteuern. Bei der Gewaltpräventionstagung „Tatort Arbeitsplatz“ im Frühjahr 2026 in Wien machte die Gewerkschaft vida deutlich: Freiwilligkeit allein reicht nicht mehr aus. Es braucht gesetzlich verankerte Maßnahmen, die Beschäftigte wirksam schützen. Erfahre mehr über die Gewaltpräventationstagung 2026.

2026 Tourismusboom ohne Beschäftigte?

Während der Tourismus über Rekordzahlen jubelt, kämpfen viele Beschäftigte mit Überlastung und schwierigen Arbeitsbedingungen. Was sie erleben, sind keine Einzelfälle, sondern strukturelle Probleme der Branche. Darauf machte die Gewerkschaft vida bei einer Pressekonferenz am 20. Mai 2026 aufmerksam.´Erfahre mehr über die Arbeitswelt Tourismus und der Einsatz der Gewerkschaft vida.

2026 Mit vida auf der sicheren Seite

Beschäftigte im Sicherheits- und Bewachungsgewerbe halten einen großen Teil unseres Alltags im Hintergrund am Laufen: in öffentlichen Einrichtungen, Betrieben, auf Baustellen, in Logistikzentren oder bei Großveranstaltungen. Obwohl Sicherheit eine zentrale gesellschaftliche Aufgabe ist, werden Aufträge häufig nach dem billigsten Preis vergeben. Gespart wird dann beim Personal, bei der Ausbildung und bei der Bezahlung – auf Kosten der Beschäftigten und letztlich auch der Qualität. Deshalb forderte die Gewerkschaft vida einmal mehr ein Sicherheitsdienstleistungsgesetz und informierte darüber bei einer Pressekonferenz im Vorfeld des ESC 2026.  Erfahre mehr über die Arbeitswelt Sicherheit und der Einsatz der Gewerkschaft vida.

2026 Tag des Notrufs - weil es ums Leben geht

144 ist die direkte Verbindung zur Rettungsleitstelle und wird in medizinischen Notfällen gewählt. Die Notrufnummer ist rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr, erreichbar. Um auf ihre lebenswichtige Bedeutung und die Arbeit der Rettungsdienste aufmerksam zu machen, wurde der Aktionstag 144 ins Leben gerufen, der jährlich am 14. April stattfindet. 2026 setzte sich die Gewerkschaft vida mit einer Kampagne für bessere Arbeitsbedingungen und eine echte Entlastung der Beschäftigten ein. Erfahre mehr über die vida-Kampagne rund um den Tag des Notrufs.

2026 Schult an Schulter

Ob Heimhilfe, mobile Pflege oder Rettungsdienst: Sie sind da, wenn andere Hilfe brauchen. Ohne sie würde unser Versorgungssystem nicht funktionieren. Trotzdem wird ihre Arbeit oft zu wenig gesehen, anerkannt und abgesichert. Deshalb startete die Gewerkschaft vida 2026 die Kampagne „Schulter an Schulter – mit dir für dich!“. Ziel ist es, den Beschäftigten in den sozialen Diensten jene Anerkennung zu verschaffen, die sie verdienen. Erfahre mehr über die vida-Kampagne "Schulter an Schulter".

2026 20 Jahre vida

2026 feiert die Gewerkschaft vida ihr 20-jähriges Bestehen. Zwanzig Jahre vida bedeuten zwanzig Jahre gelebte Solidarität. Seit ihrer Gründung im Jahr 2006 hat sich Österreichs Verkehrs- und Dienstleistungsgewerkschaft zu einer starken Stimme für Beschäftigte entwickelt. Heute sind mehr als 130.000 Menschen Mitglied der Gewerkschaft vida. Sie kommen aus unterschiedlichsten Branchen, haben aber ein gemeinsames Interesse: eine starke Vertretung in der Arbeitswelt und in der Pension. Erfahre mehr über "20 Jahre Gewerkschaft vida".

Ein Blick in die Zukunft

Auch in Zukunft sind wir für dich im Einsatz. Erfahre mehr über unsere Forderungen für eine bessere Arbeitswelt.

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