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Gewerkschaft vida trauert um Rudolf Hundstorfer

Hebenstreit: „Rudolf Hundstorfer war immer nahe bei den Menschen und wusste, wo die ArbeitnehmerInnen der Schuh drückt“

Plötzlich und unerwartet ist heute Morgen Rudolf Hundstorfer im 68. Lebensjahr verstorben. „Die Nachricht macht mich tief betroffen. Die Gewerkschaftsbewegung verliert mit Rudi Hundstorfer einen jahrzehntelangen Mitstreiter und Freund, der immer nahe bei den Menschen war und stets wusste, wo die ArbeitnehmerInnen der Schuh drückt“, bringt vida-Vorsitzender Roman Hebenstreit seine Trauer und sein tiefes Mitgefühl gegenüber der Frau und Familie des ehemaligen langjährigen Gewerkschaftsvorsitzenden und ÖGB-Präsidenten zum Ausdruck.   

„Rudi Hundstorfer hat Mut gezeigt und er war bereit, Verantwortung zu übernehmen, als er den ÖGB als Präsident ab dem Jahr 2006 aus einer schwierigen Phase herausgeführt hat. Mit großem Engagement, mit Stärke und Verstand, aber auch mit Diplomatie und Verhandlungsgeschick hat er den ÖGB mit ruhiger Hand durch teils widrige politische Rahmenbedingungen gesteuert. Damit hat Rudolf Hundstorfer dafür gesorgt, dass die ArbeitnehmerInnen heute eine starke Organisation und einen mutigen Sozialpartner an ihrer Seite haben. Dafür und vor allem für seine herzliche und offene Art gegenüber Menschen und wie er auf ihre Sorgen und Nöte einging, werden wir ihn nie vergessen“, so Hebenstreit.

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Der Fachbereich Tourismus in der Gewerkschaft vida vertritt die Interessen der 200.000 Beschäftigten im Hotel- und Gastgewerbe und in der Systemgastronomie. Der Tourismus ist eine junge Branche, 40 Prozent der Beschäftigten sind jünger als 30 Jahre, nur knapp 11 Prozent über 50. Über 60 Prozent der ArbeitnehmerInnen im Hotel- und Gastgewerbe sind Frauen. Die Branche ist von hoher Fluktuation und Abwanderung gezeichnet. Ohne Pensionierungen verlässt im Tourismus fast die Hälfte der Beschäftigten die Branche nach zehn Jahren. Die Gründe dafür liegen in schlechten Verdienstmöglichkeiten, Schwierigkeiten bei der Vereinbarung von Beruf und Familie und wenig Zukunftsperspektiven. Das darf nicht so bleiben, daher setzen wir in der Gewerkschaft vida uns für bessere Rahmenbedingungen in der Branche ein.

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