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Gewerkschaft vida: AUA-Kritik an Flugsicherung nicht nachvollziehbar

Liebhart: Für Fluglotsenmangel und Verspätungen ist falscher Kosteneinsparungsdruck der Airline-Managements verantwortlich.

„AUA-Chef von Hoensbroech und seine Vorgänger unterscheiden sich in diesem Punkt nicht von anderen Airline-Managements in Europa. Sie haben alle ein verfehltes Sparpreis-Lobbying gegenüber den Flugsicherungen betrieben, was in letzter Konsequenz zum heutigen Personalmangel geführt hat“, kommentiert Daniel Liebhart, Vorsitzender des Fachbereichs Luftfahrt in der Gewerkschaft vida, die gestern im Ö1-Radio von von Hoensbroech auch im Zusammenhang mit den Fluglotsen-Betriebsversammlungen geäußerten Vorwürfe, dass die Austro Control und andere Flugsicherungen die Hauptverursacher von Verspätungen in der Luftfahrt seien.

Der von den Airlines auf die Flugsicherungen ausgeübte Kostendruck habe zu Einsparungen bei der Einstellung und der Ausbildung ausreichender Personalreserven geführt, bekräftigt der vida-Gewerkschafter. Die Folgen seien zunehmende Überlastung der bestehenden und unterbesetzen Belegschaften durch ausufernde Überstundenzahlen gewesen. „Die Airline-Managements haben somit mit ihrer Billigpreis-Strategie und dem ausgeübten Kostendruck auf die Flugsicherungen die Verspätungen selbst zu verantworten“, stellt Liebhart richtig.     

 

 

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Der Fachbereich Tourismus in der Gewerkschaft vida vertritt die Interessen der 200.000 Beschäftigten im Hotel- und Gastgewerbe und in der Systemgastronomie. Der Tourismus ist eine junge Branche, 40 Prozent der Beschäftigten sind jünger als 30 Jahre, nur knapp 11 Prozent über 50. Über 60 Prozent der ArbeitnehmerInnen im Hotel- und Gastgewerbe sind Frauen. Die Branche ist von hoher Fluktuation und Abwanderung gezeichnet. Ohne Pensionierungen verlässt im Tourismus fast die Hälfte der Beschäftigten die Branche nach zehn Jahren. Die Gründe dafür liegen in schlechten Verdienstmöglichkeiten, Schwierigkeiten bei der Vereinbarung von Beruf und Familie und wenig Zukunftsperspektiven. Das darf nicht so bleiben, daher setzen wir in der Gewerkschaft vida uns für bessere Rahmenbedingungen in der Branche ein.

Fachbereichsvorsitzender: Berend Tusch
Fachbereichssekretär: Andreas Gollner

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