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Gewerkschaft vida gratuliert Flughafen Wien-Vorständen Ofner und Jäger

Gewerkschaft und Betriebsrat kritisieren „EU-Liberalisierungswahn“ beim Ground Handling: Kostendruck ist Auslöser von Verspätungen

Der Vorsitzende des Fachbereichs Luftfahrt in der Verkehr- und Dienstleistungsgewerkschaft vida, Daniel Liebhart, und der Arbeiterbetriebsratsvorsitzende des Flughafen Wien, Thomas Faulhuber, gratulieren den beiden Flughafen Wien-Vorständen Julian Jäger und Günther Ofner zu ihrer Vertragsverlängerung bis 2025.

„Obwohl die Rahmenbedingungen der EU für das Ground Handling einen exorbitanten Druck auf die Beschäftigten erzeugen, konnten wir mit den beiden Vorständen immer ein gutes innerbetriebliches Einvernehmen herstellen. Gleiches gilt auch für die KV-Verhandlungsebene: Ofner und Jäger haben über die Jahre hinweg bewiesen, dass sie Manager mit Handschlagqualität sind. Wir gehen davon aus, dass diese guten sozialpartnerschaftlichen Beziehungen in bewährter Qualität weiter aufrechterhalten werden können“, so Liebhart und Faulhuber.

Liebhart übt auch „harte Kritik am Liberalisierungswahn der EU“: Die EU-Richtlinie, dass mindestens zwei Ground-Handling-Anbieter an einem Flughafen wie Wien tätig sein müssen, führe nicht nur zu einem unnötigen Druck auf die Arbeitsbedingungen. „Der dadurch ausgelöste Kostendruck verschlechtert auch die Qualität der Dienstleistung, was die KundInnen insbesondere durch die unpünktliche Abfertigung der Flugzeuge spüren“, kritisiert Liebhart.

„Viel sinnvoller wäre es, wenn die Flughäfen bewusst die Non-Aviation-Umsätze für eine Querfinanzierung des Ground Handlings verwenden dürften. Damit würden die Arbeitsplätze in guter Qualität erhalten bleiben und die KundInnen könnten sich über eine günstige Flugzeugabfertigung freuen“, bekräftigt Faulhuber.

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