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Besser geschützte BuslenkerInnen

vida setzte sich für Landtagsbeschluss für Einbau von Trennscheiben erfolgreich ein.

Als Maßnahme in Corona-Zeiten ist im burgenländischen Regionalverkehr zum Schutz der BuslenkerInnen bei Linienbussen der Einstieg derzeit nur im hinteren Bereich möglich. Die beiden ersten Reihen hinter dem Fahrer sind gesperrt, Fahrkarten können derzeit nur online gekauft werden. Im Regionalverkehr ist derzeit nur der Einstieg hinten möglich. Die ersten Reihen hinter den FahrerInnen sind für Fahrgäste gesperrt.

Brauchen mehr als eine Übergangslösung

Diese Maßnahmen sieht die Gewerkschaft vida aber nur als Übergangslösung, da viele Fahrgäste dennoch die Nähe zu den BuslenkerInnen, z.B. wegen Verbindungs- oder Tarifauskünften, suchen.

„Der Verkehrsverbund und die Betriebe müssen beim Einbau von schützenden Trennscheiben in den Bussen den Worten jetzt auch Taten folgen lassen.“

Erich Mauersics, vida-Landesvorsitzender Burgenland

Damit die BuslenkerInnen und die Fahrgäste auch dabei besser geschützt sind, wurden nun als weitere Schutzmaßnahme im burgenländischen Landtag – nicht zuletzt auf Initiative der vida, die an die Politik entsprechend herangetreten ist – jetzt auch der Einbau von Trennscheiben aus Sicherheitsglas beschlossen.

Zusätzlicher Schutz kommt allen zugute

vida-Landesvorsitzender Erich Mauersics fordert jetzt die Verantwortlichen im Verkehrsverbund Ostregion und die Unternehmen dazu auf, aufgrund dieser neuen rechtlichen Möglichkeit jetzt auch beim Einbau von Trennwänden im FahrerInnenbereich in den Bussen „Taten folgen zu lassen“. Der Schutz kommt im Gegenzug allen zugute.

 

 

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