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Wie viele BuslenkerInnen müssen noch krank werden?

vida Oberösterreich fordert, Schutz für Beschäftigte endlich umzusetzen!

„An einem Mühlviertler Bus-Standort sind mittlerweile zwölf KollegInnen an Corona erkrankt“, sagt der Landesvorsitzende der vida Oberösterreich, Helmut Woisetschläger.

„Es reicht! Wie viele LenkerInnen müssen noch krank werden? Die Politik muss endlich handeln und den verpflichtenden Einbau von Schutzscheiben umsetzen!“

Helmut Woisetschläger, Landesvorsitzender vida-Oberösterreich
 

Bei vielen KollegInnen fährt mittlerweile die Angst mit. Darum ist es höchst an der Zeit, die Schutzscheiben, die einerseits vor Ansteckungen, andererseits auch vor tätlichen Übergriffen schützen sollen, einzubauen.
 
Neben dem Einbau der Scheiben müssen die Busse auch nach jeder Fahrt gründlich gereinigt werden, fordert der Gewerkschafter. Zuletzt hat die Gewerkschaft vida von Fällen gehört, in denen nur unzureichend gereinigt wurde. Deshalb richtet Woisetschläger einen Appell an die Betriebe:
„Schützen Sie ihre Beschäftigten! Bei der Reinigung zu sparen, geht zu Lasten der Gesundheit der LenkerInnen und ist gerade in Zeiten der Pandemie fatal!“

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Der Fachbereich Straße in der Gewerkschaft vida vertritt die Interessen aller BerufskraftfahrerInnen in Österreich. Beschäftigte in der Güterbeförderung, Spedition und Logistik gehören ebenso dazu wie AutobuslenkerInnen oder aber auch Mietwagen- und TaxifahrerInnen. Am „Arbeitsplatz Straße“ unterwegs zu sein, ist mit einer hohen Verantwortung verbunden. Damit die Beschäftigten ihre Arbeit unter guten und sicheren Bedingungen erbringen können, gestaltet vida aktiv mit. Wir machen uns vor allem für jene BerufskraftfahrerInnen stark, die mit schwerwiegenden arbeitsrechtlichen Problemen zu kämpfen haben. Fragwürdige Praktiken bei der Entlohnung ebenso wie teils nicht ordnungsgemäße Anmeldung zur Sozialversicherung oder dubiose Scheinselbständigkeit sind die Hauptthemen unserer Arbeit. Nationale und internationale Vernetzung, Lobbying und kompetente Grundlagenarbeit zählen zu unseren täglichen Aufgaben.

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