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Für bessere Arbeitsbedingungen

Tausende demonstrierten am Heldenplatz.

Mehr als 4000 Menschen waren es, die sich am Dienstagnachmittag auf dem Heldenplatz einfanden, um gegen die Tatenlosigkeit der Regierung hinsichtlich der schlechten Arbeitsbedingungen im Gesundheits- und Pflegebereich zu demonstrieren. Schon vor der Kundgebung fand ein Demo-Zug durch die Wiener Innenstadt statt, angefangen bei der The Mall Wien Mitte, über das Gesundheitsministerium, das Finanzministerium bis zum Heldenplatz.

Kollaps des Systems muss verhindert werden

„Wir sind hier, um auf die seit Jahren immer schlechter werdenden Arbeitsbedingungen in der Pflege hinzuweisen und wir werden nicht leise, ehe sich die Bundesregierung bewegt und für Veränderung sorgt“, meinte Gerald Mjka, Vorsitzender des Fachbereichs Gesundheit der Gewerkschaft vida. 

„Es kann nicht sein, dass die Regierung bei jedem Budget auf die Pflege und die Gesundheit vergisst. Es braucht Investitionen in die Ausbildung und bessere Arbeitsbedingungen. Nur so ist der Kollaps des Systems noch abzuwenden.“

Sylvia Gassner, Vorsitzende des Fachbereichs Soziale Dienste der Gewerkschaft vida

Die Regierung wird uns nicht überhören können

Die Kolleginnen und Kollegen können und wollen nicht mehr unter den herrschenden Bedingungen arbeiten – das ließen sie Gesundheitsminister Mückstein und Finanzminister Blümel beim Marsch an den Büros der beiden Politiker vorbei auch hören. Roman Brunner, Bundesjugendsekretär der Gewerkschaft vida, versprach bei der Demonstration, dass man gemeinsam mit den Tausenden Beschäftigten wieder kommt und noch lauter wird. „Die Beschäftigten brennen aus, die Jungen können sich die Ausbildung nicht leisten, und der Finanzminister geht mit dem Notebook spazieren. So geht es nicht weiter. Die Regierung wird uns nicht überhören können, denn wir sind viele“, stellte er klar.

 

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Über uns

Der Fachbereich Soziale Dienste in der Gewerkschaft vida vertritt die ArbeitnehmerInnen in den mobilen Betreuungsberufen (Heimhilfe, Essen auf Räder, Besuchsdienst, Reinigungsdienst), MitarbeiterInnen im Rettungs- und Krankentransport, ArbeitnehmerInnen in Heimen und Internaten (in der Systemerhaltung im Bereich Kinder, Jugend, Studenten, Erwachsene und Pflege- sowie Wohn- und stationäre Betreuungs- und Pflegeeinrichtungen für ältere Menschen, z. B. Küchenpersonal, KöchInnen, HausarbeiterInnen, HausbetreuerInnen, Pflegehilfen, Kindergartenhelferinnen, Abteilungshilfen, KlubbetreuerInnen, Reinigungspersonal) und ArbeitnehmerInnen in privaten Haushalten. Unser zentrales Anliegen in einem kostenorientierten Dienstleistungsbereich ist die stetige Weiterentwicklung der Arbeits- und Lebensbedingungen unserer Mitglieder. Schließlich sind faire Arbeitsbedingungen und gerechte Löhne unabdingbare Voraussetzungen für ein Mehr an Lebensqualität.

Fachbereichsvorsitzende: Sylvia Gassner
Fachbereichssekretärin: Michaela Guglberger