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Angleichung der Nachtgutstunden jetzt!

vida und GPA richten Appell an Parlamentsparteien.

„Es ist nicht einzusehen, warum Nachtdienste in der Pflege je nach Bezeichnung unterschiedlich bewertet werden. Die Nachtgutstundenregelung muss für alle Bereiche der Pflege, wie in der gemeinsamen Bürgerinitiative ‚Nachtgutstunden‘ gefordert, gelten, egal ob herkömmliche Pflege in einer Pflegestation, Demenzstation oder betreutes Wohnen“, sagt Sylvia Gassner, Vorsitzende des Fachbereichs Soziale Dienste der Gewerkschaft vida, im Vorfeld der Nationalratssitzung am Donnerstag, in der es auch um die Angleichung der Nachtgutstundenregelung geht.

Pflegekräfte bekommen derzeit, wenn sie auf einer sogenannten Pflegestation arbeiten, je Nachtdienst zwei Stunden zusätzlich gutgeschrieben. Alerdings leisten die Beschäftigten in jedem anderen Pflegebereich in den Nachtdiensten und natürlich auch untertags die gleich wertvolle Arbeit und müssten diese Stunden daher auch bekommen.

Klatschen allein verbessert keine Arbeitsbedingungen

In den vergangenen 14 Monaten ist regelmäßig für das Personal im Gesundheits- und Pflegebereich geklatscht worden, dieses Klatschen muss sich jetzt auch in tatsächlichen Verbesserungen der Arbeitsbedingungen niederschlagen!

„Dafür, dass die Kolleginnen und Kollegen die ganze Nacht ihre Frau oder ihren Mann stehen, müssen alle diese zwei Nachtgutstunden bekommen. Es ist höchste Zeit, den Worten Taten folgen zu lassen!“

Sylvia Gassner, Vorsitzende vida-Fachbereich Soziale Dienste

Die Gewerkschaften vida und GPA fordern alle im Nationalrat vertretenen Parteien auf, für die Angleichung der Regelung für die Nachtgutstunden zu stimmen!

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Über uns

Der Fachbereich Soziale Dienste in der Gewerkschaft vida vertritt die ArbeitnehmerInnen in den mobilen Betreuungsberufen (Heimhilfe, Essen auf Räder, Besuchsdienst, Reinigungsdienst), MitarbeiterInnen im Rettungs- und Krankentransport, ArbeitnehmerInnen in Heimen und Internaten (in der Systemerhaltung im Bereich Kinder, Jugend, Studenten, Erwachsene und Pflege- sowie Wohn- und stationäre Betreuungs- und Pflegeeinrichtungen für ältere Menschen, z. B. Küchenpersonal, KöchInnen, HausarbeiterInnen, HausbetreuerInnen, Pflegehilfen, Kindergartenhelferinnen, Abteilungshilfen, KlubbetreuerInnen, Reinigungspersonal) und ArbeitnehmerInnen in privaten Haushalten. Unser zentrales Anliegen in einem kostenorientierten Dienstleistungsbereich ist die stetige Weiterentwicklung der Arbeits- und Lebensbedingungen unserer Mitglieder. Schließlich sind faire Arbeitsbedingungen und gerechte Löhne unabdingbare Voraussetzungen für ein Mehr an Lebensqualität.

Fachbereichsvorsitzende: Sylvia Gassner
Fachbereichssekretärin: Michaela Guglberger