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KV Sozialwirtschaft

Fünfte Verhandlungsrunde erfolglos. Jetzt wird gestreikt.

Die Kollektivvertragsverhandlungen für die 125.000 Beschäftigten im privaten Pflege-, Gesundheits- und Sozialbereich (Sozialwirtschaft Österreich, SWÖ) wurden am späten Abend des 10. Februar nach 13 Stunden erneut ergebnislos unterbrochen. Die Arbeitgeber verweigern nach wie vor grundsätzlich das Gespräch über die Gewerkschaftsforderung nach der Einführung einer 35-Stunden-Woche bei vollem Lohn- und Personalausgleich. 

Nachdem die Arbeitgeber in der dritten Runde bereits zu konstruktiven Gesprächen über eine mögliche Etappenlösung bereit gewesen waren, herrscht seit der vierten Runde Gesprächsverweigerung über die Gewerkschaftsforderung. In der fünften Runde haben die Arbeitgeber lediglich vorgeschlagen, die Entscheidung über eine mögliche 37-Stunden-Woche in die Betriebe zu verlagern.

Österreichweite Warnstreiks 

„Nachdem die Arbeitgeber nicht zu konstruktiven Verhandlungen bereit sind, erhöhen wir jetzt die Schlagzahl“, so Eva Scherz, Verhandlerin für die Gewerkschaft GPA-djp: Ab morgen finden österreichweit Warnstreiks statt. Die betrieblichen Abläufe werden dabei beeinflusst, es muss sich aber niemand um die Gesundheit oder Würde seiner Angehörigen sorgen.“

„Wir sind jederzeit für einen guten Abschluss bereit.
Die Kolleginnen und Kollegen brauchen eine Arbeitszeitverkürzung.
Das werden sie bei den Streiks zeigen!“


Michaela Guglberger, Verhandlerin für die Gewerkschaft vida

Der ÖGB hatte bereits vergangene Woche die Streikfreigabe erteilt. Der Großteil der Streiks wird Mittwoch, 12. Februar, stattfinden.

Der nächste Verhandlungstermin wurde für Montag, den 17. Februar vereinbart.

 

Bereits über 13.000 unterstützen unsere Forderung für eine kürzere Arbeitszeit im Sozialbereich! Auch du kannst uns unterstützen: www.35stunden.at/#petition

 
Gemeinsam sind wir stark!
 
Wichtigste Voraussetzung für erfolgreiche Verhandlungen sind unsere Mitglieder, die uns den Rücken stärken. Hilf auch du mit! 

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Der Fachbereich Soziale Dienste in der Gewerkschaft vida vertritt die ArbeitnehmerInnen in den mobilen Betreuungsberufen (Heimhilfe, Essen auf Räder, Besuchsdienst, Reinigungsdienst), MitarbeiterInnen im Rettungs- und Krankentransport, ArbeitnehmerInnen in Heimen und Internaten (in der Systemerhaltung im Bereich Kinder, Jugend, Studenten, Erwachsene und Pflege- sowie Wohn- und stationäre Betreuungs- und Pflegeeinrichtungen für ältere Menschen, z. B. Küchenpersonal, KöchInnen, HausarbeiterInnen, HausbetreuerInnen, Pflegehilfen, Kindergartenhelferinnen, Abteilungshilfen, KlubbetreuerInnen, Reinigungspersonal) und ArbeitnehmerInnen in privaten Haushalten. Unser zentrales Anliegen in einem kostenorientierten Dienstleistungsbereich ist die stetige Weiterentwicklung der Arbeits- und Lebensbedingungen unserer Mitglieder. Schließlich sind faire Arbeitsbedingungen und gerechte Löhne unabdingbare Voraussetzungen für ein Mehr an Lebensqualität.

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