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KV Sozialwirtschaft Österreich

Keine Einigung in der dritten Runde – Informationen in den Betrieben finden statt.
Die Kollektivvertragsverhandlungen für die etwa 100.000 Beschäftigten im privaten Gesundheits- und Sozialbereich (Sozialwirtschaft Österreich) wurde in der Nacht zum 31. Jänner nach 18 Stunden ergebnislos unterbrochen.

Lohn- und Gehaltserhöhung

Das Angebot der Arbeitgeber für eine prozentuelle Lohn- und Gehaltserhöhung wurde von 2,37 Prozent auf 2,5 Prozent erhöht. Dieses Angebot ist weit von dem entfernt, was sich die Kolleginnen und Kollegen verdient haben. Erfreulich war, dass die Arbeitgeber die Lehrlingsentschädigung um 100 Euro pro Lehrjahr erhöhen werden.

Arbeitszeitverkürzung
 
In Sachen Arbeitszeitverkürzung gab es bislang keine Bewegung der Arbeitgeber. „Uns nützt es wenig, wenn die Arbeitgeber Verständnis für die Probleme der Kolleginnen und Kollegen beteuern und den Beruf attraktiver machen wollen, dann aber auf der kollektivvertraglichen Ebene keine substanziellen Vorschläge bringen, in diese Richtung etwas bewirken zu wollen“, so die Verhandlerin der Gewerkschaft vida, Michaela Guglberger. Zur Forderung nach der 6. Urlaubswoche, gab es von der Arbeitgeberseite nur eine Ablehnung.
 
Wie geht es weiter

„Die Stimmung bei den Aktionen am 29. Jänner hat gezeigt, dass es eine hohe Bereitschaft unter den Beschäftigten gibt, für die Durchsetzung unserer Forderungen zu kämpfen. Wir werden die kommenden Tage dafür nutzen, die Kolleginnen und Kollegen in Betriebsversammlungen ausführlich über den Verhandlungsstand zu informieren“, so die VerhandlerInnen. 
 
Die nächste Verhandlungsrunde findet am 7. Februar 2019 statt.
 
 
Gemeinsam stark!

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Der Fachbereich Soziale Dienste in der Gewerkschaft vida vertritt die ArbeitnehmerInnen in den mobilen Betreuungsberufen (Heimhilfe, Essen auf Räder, Besuchsdienst, Reinigungsdienst), MitarbeiterInnen im Rettungs- und Krankentransport, ArbeitnehmerInnen in Heimen und Internaten (in der Systemerhaltung im Bereich Kinder, Jugend, Studenten, Erwachsene und Pflege- sowie Wohn- und stationäre Betreuungs- und Pflegeeinrichtungen für ältere Menschen, z. B. Küchenpersonal, KöchInnen, HausarbeiterInnen, HausbetreuerInnen, Pflegehilfen, Kindergartenhelferinnen, Abteilungshilfen, KlubbetreuerInnen, Reinigungspersonal) und ArbeitnehmerInnen in privaten Haushalten. Unser zentrales Anliegen in einem kostenorientierten Dienstleistungsbereich ist die stetige Weiterentwicklung der Arbeits- und Lebensbedingungen unserer Mitglieder. Schließlich sind faire Arbeitsbedingungen und gerechte Löhne unabdingbare Voraussetzungen für ein Mehr an Lebensqualität.

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