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Kollektivvertrag Caritas

Erste Verhandlungsrunde in konstruktiver und wertschätzender Atmosphäre.

Am 9. Jänner hat die erste Runde der Verhandlungen zum Caritas-KV stattgefunden.  Beide Verhandlungsseiten haben dabei ihre Forderungen präsentiert, erklärt und konkretisiert. Die Arbeitgeber haben eine Erhöhung der Einkommen um die Inflationsrate von 2,02 Prozent bereits außer Frage gestellt. Die Gespräche haben in konstruktiver und wertschätzender Atmosphäre stattgefunden.

Am 6. Februar wird weiterverhandelt.

35-Stunden-Woche

Eine zentrale Forderung des Verhandlungsteams von GPA-djp und vida ist ein klarer Fahrplan zur Einführung der 35-Stundenwoche. „Die Arbeitsverdichtung und die damit verbundenen psychischen und physischen Belastungen haben enorm zugenommen. Eine Arbeitszeitverkürzung würde die Erholungsphasen verlängern und den Beruf insgesamt attraktiver machen. Viele Teilzeitbeschäftigte, die gerne länger arbeiten würden, hätten die Möglichkeit, ihr Stundenausmaß zu erhöhen“, erklärt der Verhandlungsleiter der GPA-djp, Stefan Kraker (Caritas Steiermark).
Dienstplansicherheit

„Ebenso fordern wir eine bessere Dienstplansicherheit für die Kolleginnen und Kollegen. Die bessere Planbarkeit von Freizeitaktivitäten ist gerade für jüngere Menschen ein immer wichtigeres Kriterium bei der Berufswahl“, ergänzt Michaela Guglberger, Verhandlungsführerin der Gewerkschaft vida.
Deutliche Lohn- und Gehaltserhöhung
 
„Letztendlich brauchen wir aber auch bei der Caritas eine ordentliche Lohn- und Gehaltserhöhung, welche die Beschäftigten auch im Börsel spüren und ihre Kaufkraft stärkt. Man kann nicht immer in Sonntagsreden die Bedeutung der sozialen Berufe hervorstreichen und gleichzeitig glauben, man bekomme Qualität zum Nulltarif. Wir gehen davon aus, dass sowohl bei den Arbeitgebern als auch bei den Ländern das entsprechende Bewusstsein herrscht, dass nur eine langfristig gesicherte Finanzierung und entsprechend entlohnte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Niveau von Pflege und Betreuung erhalten können“, so das Verhandlungsteam von GPA-djp und vida.

 

Gemeinsam stark!

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Der Fachbereich Soziale Dienste in der Gewerkschaft vida vertritt die ArbeitnehmerInnen in den mobilen Betreuungsberufen (Heimhilfe, Essen auf Räder, Besuchsdienst, Reinigungsdienst), MitarbeiterInnen im Rettungs- und Krankentransport, ArbeitnehmerInnen in Heimen und Internaten (in der Systemerhaltung im Bereich Kinder, Jugend, Studenten, Erwachsene und Pflege- sowie Wohn- und stationäre Betreuungs- und Pflegeeinrichtungen für ältere Menschen, z. B. Küchenpersonal, KöchInnen, HausarbeiterInnen, HausbetreuerInnen, Pflegehilfen, Kindergartenhelferinnen, Abteilungshilfen, KlubbetreuerInnen, Reinigungspersonal) und ArbeitnehmerInnen in privaten Haushalten. Unser zentrales Anliegen in einem kostenorientierten Dienstleistungsbereich ist die stetige Weiterentwicklung der Arbeits- und Lebensbedingungen unserer Mitglieder. Schließlich sind faire Arbeitsbedingungen und gerechte Löhne unabdingbare Voraussetzungen für ein Mehr an Lebensqualität.

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