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Pflegeassistentin im SeneCura Sozialzentrum Grafenwörth im Gespräch mit einer Bewohnerin Im SeneCura Sozialzentrum Grafenwörth werden die BewohnerInnen von vertrautem Pflegepersonal betreut.
Pflegeassistentin im SeneCura Sozialzentrum Grafenwörth beim Blutdruckmessen Blutdruckmessen zählt neben vielen anderen Dingen zur Routine von Pflegeassistentin Eva.
Pfleger und Betriebsrat Gerhard Liehl im SeneCura Sozialzentrum Grafenwörth stützt mit einer Kollegin einen Bewohner Pflegeassistent und Betriebsrat Gerhard Liehl ist für die BewohnerInnen und die Beschäftigten eine wichtige Stütze.
Pflegerassistentin Andrea auf der Station im SeneCura Sozialzentrum Grafenwörth beim Vorbereiten einer Infusion Pflegeassistentin Andrea übt ihren Job mit Leidenschaft und Sorgfalt aus.
Pflegerassistentinnen Eva und Andrea im SeneCura Sozialzentrum Grafenwörth bei einer Besprechung auf der Station Eva und Andrea dokumentieren alle Pflegemaßnahmen.
Im SeneCura Sozialzentrum Grafenwörth treffen sich die BewohnerInnen mit den Kindern des hauseigenen Kindergartens zum gemeinsamen Spiel. Lebensfreu(n)de steht im Sozialzentrum auf dem Spielplan.
Ein starkes Team im SeneCura Sozialzentrum Grafenwörth Miteinander und füreinander wird auch in der Belegschaft gelebt.

Hier zählt der Mensch

Pflege-Beschäftigte im vollen Einsatz. Eine vida-Fotoreportage.

„Heute haben wir volles Haus“, verrät Gerhard Liehl. „Es spielt gleich Peter Alexander im Musik-Café!“ Gerhard ist seit 13 Jahren, also von Anbeginn an, Pflegeassistent im SeneCura Sozialzentrum im niederösterreichischen Grafenwörth. Seit elf Jahren kümmert er sich als Betriebsratsvorsitzender um die Anliegen seiner Kolleginnen und Kollegen.

Starkes Team

Beste Betreuung und familiäres Miteinander, das wird im Sozialzentrum großgeschrieben. Über 100 Beschäftigte arbeiten hier. Ein Team aus PflegeassistentInnen, Diplomierten Gesundheits- und KrankenpflegerInnen, HeimhelferInnen, Beschäftigten in Reinigung, Verwaltung und Haustechnik sorgt dafür, dass sich die 150 Bewohnerinnen und Bewohner – unter ihnen 60 Menschen mit Demenz – in ihrem Zuhause wohlfühlen.

Mehr als ein Beruf

„Wir arbeiten Montag bis Sonntag, 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr. Wir helfen bei der Körperpflege, beim Anziehen, beim Essen, bei der Mobilisation. Wir kümmern uns um die medizinische Versorgung. Wir sind für die Bewohnerinnen und Bewohner da, wenn sie uns brauchen“, so Gerhard. Er hat vor 28 Jahren Fuß in einer Frauendomäne gefasst und es keinen Tag bereut: „Ich arbeite in der Pflege, weil ich es gerne mache – es ist meine Berufung!“

Besondere Momente

Während reges Treiben im Musik-Café im Erdgeschoß herrscht, begegnen wir im ersten Stock Eva und Andrea. Die Pflegeassistentinnen sind mit ihren Kolleginnen und Kollegen für 45 Bewohnerinnen und Bewohner auf der Station im Einsatz. „Es macht mir einfach Freude, mit älteren Menschen zu arbeiten“, erzählt Eva. „Besonders schön ist es, wenn man sie zum Lachen bringt!“ Eva ist vor fünf Jahren direkt von der Pflegeschule hier eingestiegen. Auch für

Alt und jung

Andrea ist das Arbeiten mit Menschen mit viel Lebenserfahrung „etwas ganz Besonderes“. Sie ist seit zwei Jahren im Team. Besonders toll findet es die alleinerziehende Mutter, dass „ich meine beiden Kinder in die Arbeit mitbringen darf. Es macht ihnen Spaß, wenn sie mit den Bewohnerinnen und Bewohnern Zeit verbringen und in der Vorweihnachtszeit Kekse backen. Das genießen auch die Erwachsenen!“, so Andrea mit einem Augenzwinkern.

Wünsche erfüllen

„Wir haben sehr viele Arbeitszeitmodelle, die es jungen Müttern ermöglichen, im Job wieder Fuß zu fassen“, berichtet Gerhard. Gemeinsam mit der Geschäftsführung findet der Betriebsrat Lösungen, gemeinsam hat man auch schon viel für die Belegschaft erreicht: „Zum Beispiel gibt es das Wunschbuch. Hier können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fünf freie Tage für sich bestimmen, die dann in die Dienstplanung miteinfließen. Auch die Urlaubsplanung kommt den Beschäftigten entgegen. Sie wurde von einem Jahr auf ein halbes Jahr im Voraus verkürzt.“ Erreicht hat das BR-Team auch „einen kürzeren Durchrechnungszeitraum von zwei Monaten und dass Überstunden automatisch ausbezahlt werden“, erzählt Gerhard.

Buntes Programm

Im Sozialzentrum tummeln sich nicht nur ältere Menschen. Gerade biegen die Kinder des hauseigenen Kindergartens um die Ecke. Auf Groß und Klein wartet ein buntes Programm: von Kreativnachmittagen über Bastelstunden und Leserunden bis hin zum Besuch von Therapiehunden.

Viel Herz unter einem Dach

„Ja, emotionale Erlebnisse gibt es viele in unserem Haus“, sind sich Eva, Andrea und Gerhard einig. Für Gerhard war die bewegendste Zeit wohl jene, als „ich meine Mutter nach einem Schlaganfall hier betreuen durfte. Die Mama hat gesagt: Ein Wahnsinn, jetzt seh‘ ich dich jeden Tag! Daheim hab‘ ich dich nicht so oft gesehen!“, erinnert sich Gerhard mit einem Lächeln zurück.

Für dich da! Gewerkschaft vida Fachbereich Soziale Dienste Johann-Böhm-Platz 1
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Über uns

Der Fachbereich Soziale Dienste in der Gewerkschaft vida vertritt die ArbeitnehmerInnen in den mobilen Betreuungsberufen (Heimhilfe, Essen auf Räder, Besuchsdienst, Reinigungsdienst), MitarbeiterInnen im Rettungs- und Krankentransport, ArbeitnehmerInnen in Heimen und Internaten (in der Systemerhaltung im Bereich Kinder, Jugend, Studenten, Erwachsene und Pflege- sowie Wohn- und stationäre Betreuungs- und Pflegeeinrichtungen für ältere Menschen, z. B. Küchenpersonal, KöchInnen, HausarbeiterInnen, HausbetreuerInnen, Pflegehilfen, Kindergartenhelferinnen, Abteilungshilfen, KlubbetreuerInnen, Reinigungspersonal) und ArbeitnehmerInnen in privaten Haushalten. Unser zentrales Anliegen in einem kostenorientierten Dienstleistungsbereich ist die stetige Weiterentwicklung der Arbeits- und Lebensbedingungen unserer Mitglieder. Schließlich sind faire Arbeitsbedingungen und gerechte Löhne unabdingbare Voraussetzungen für ein Mehr an Lebensqualität.

Fachbereichsvorsitzende: Sylvia Gassner
Fachbereichssekretärin: Michaela Guglberger

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