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KV-Verhandlungen im privaten Gesundheits- und Sozialbereich

35-Stunden-Woche gefordert. Online-Petition zur Unterstützung gestartet.

Die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) und die Gewerkschaft vida erneuern im Zuge der aktuellen Kollektivvertragsverhandlungen mit den Arbeitgebern der Sozialwirtschaft Österreich (SWÖ) für die mehr als 100.000 Beschäftigten im privaten Gesundheits- und Sozialbereich neben einer Reallohn- und Gehaltserhöhung ihre Forderung nach einer Arbeitszeitverkürzung auf 35 Stunden bei vollem Lohn- und Personalausgleich. Die zweite Verhandlungsrunde findet am 11. Jänner 2018 statt.

Eine Arbeitszeitverkürzung im Gesundheits- und Sozialbereich entspricht dem Wunsch der Beschäftigten und hat nachweislich einen positiven Effekt auf die Gesundheit und somit auf Fehlzeiten durch Krankenstände. Eine Reduktion der Arbeitszeit darf jedoch nicht zu einer Verdichtung der Arbeit führen. Der Arbeitsdruck ist in diesem Bereich schon jetzt enorm hoch. Daher ist neben einem vollen Lohnausgleich auch ein voller Personalausgleich sehr wichtig. Durch die Verkürzung der Vollzeit könnte Arbeit umverteilt und Teilzeitbeschäftigte, die länger arbeiten wollen, können ihre Arbeitszeit aufstocken.
 

Unterstütze unsere Forderung nach einer 35-Stunden-Woche:
www.vida.at/35stunden


Gemeinsam stärker werden:

Wichtigste Voraussetzung für erfolgreiche Verhandlungen sind unsere Mitglieder, die uns den Rücken stärken. Hilf auch du mit! 
>>> MITGLIED WERDEN / MITGLIED WERBEN

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Für dich da! Gewerkschaft vida Fachbereich Soziale Dienste Johann-Böhm-Platz 1
1020 Wien
+43 (0) 1 534 44 79 630 +43 (0) 1 534 44 102 400 sozialedienste@vida.at
Über uns

Der Fachbereich Soziale Dienste in der Gewerkschaft vida vertritt die ArbeitnehmerInnen in den mobilen Betreuungsberufen (Heimhilfe, Essen auf Räder, Besuchsdienst, Reinigungsdienst), MitarbeiterInnen im Rettungs- und Krankentransport, ArbeitnehmerInnen in Heimen und Internaten (in der Systemerhaltung im Bereich Kinder, Jugend, Studenten, Erwachsene und Pflege- sowie Wohn- und stationäre Betreuungs- und Pflegeeinrichtungen für ältere Menschen, z. B. Küchenpersonal, KöchInnen, HausarbeiterInnen, HausbetreuerInnen, Pflegehilfen, Kindergartenhelferinnen, Abteilungshilfen, KlubbetreuerInnen, Reinigungspersonal) und ArbeitnehmerInnen in privaten Haushalten. Unser zentrales Anliegen in einem kostenorientierten Dienstleistungsbereich ist die stetige Weiterentwicklung der Arbeits- und Lebensbedingungen unserer Mitglieder. Schließlich sind faire Arbeitsbedingungen und gerechte Löhne unabdingbare Voraussetzungen für ein Mehr an Lebensqualität.

Fachbereichsvorsitzende: Leopoldine Frühwirth
Fachbereichssekretärin: Michaela Guglberger