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Gefährlicher Vorschlag

Entscheidung, wohin PatientInnen transportiert werden, nicht SanitäterInnen umhängen.

Für Aufregung sorgt ein Vorschlag vom Österreichischen Roten Kreuz: SanitäterInnen sollen in Zukunft entscheiden, ob im Falle eines Notrufs ein Transport in ein Krankenhaus notwendig ist oder ein Hausarztbesuch am nächsten Tag ausreicht. „Das ist ein gefährlicher Vorschlag!“, sagt Josef Kurta, Betriebsratsvorsitzender beim Roten Kreuz Burgenland und Vorsitzender des Ausschusses Rettung- und Krankentransport der Gewerkschaft vida.

„Unsere SanitäterInnen leisten hervorragende Arbeit. Sie retten Leben und sind immer zur Stelle, wenn rasche Hilfe notwendig ist. Was sie nicht brauchen sind Zusatzaufgaben, für die sie nicht qualifiziert sind.“

Josef Kurta, vida-Gewerkschafter

Klar ist: Die Verantwortung, was mit einer Patientin oder einem Patienten passiert, liegt eindeutig beim Arzt. Diese Verantwortung kann nicht den SanitäterInnen umgehängt werden. Sie haben aufgrund ihrer Ausbildung schlicht und einfach nicht die Kompetenz, derartige Entscheidungen zu treffen. 

Auch ÄrztInnen entsetzt

Unterstützung für den vida-Vorstoß kommt auch von der Wiener Ärztekammer. Sie betont, dass PatientInnensicherheit immer an erster Stelle stehen. Nur ÄrztInnen haben durch ihre hochqualifizierte Ausbildung das Know-how, um zu entscheiden, wo in Notsituationen kranke Menschen bestmöglich versorgt werden können. Aus Kostengründen darf die PatientInnensicherheit niemals aufs Spiel gesetzt werden.

 

 

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Der Fachbereich Soziale Dienste in der Gewerkschaft vida vertritt die ArbeitnehmerInnen in den mobilen Betreuungsberufen (Heimhilfe, Essen auf Räder, Besuchsdienst, Reinigungsdienst), MitarbeiterInnen im Rettungs- und Krankentransport, ArbeitnehmerInnen in Heimen und Internaten (in der Systemerhaltung im Bereich Kinder, Jugend, Studenten, Erwachsene und Pflege- sowie Wohn- und stationäre Betreuungs- und Pflegeeinrichtungen für ältere Menschen, z. B. Küchenpersonal, KöchInnen, HausarbeiterInnen, HausbetreuerInnen, Pflegehilfen, Kindergartenhelferinnen, Abteilungshilfen, KlubbetreuerInnen, Reinigungspersonal) und ArbeitnehmerInnen in privaten Haushalten. Unser zentrales Anliegen in einem kostenorientierten Dienstleistungsbereich ist die stetige Weiterentwicklung der Arbeits- und Lebensbedingungen unserer Mitglieder. Schließlich sind faire Arbeitsbedingungen und gerechte Löhne unabdingbare Voraussetzungen für ein Mehr an Lebensqualität.

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