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Lauda-Personal mit vida einig

Weiterverhandeln für Jobs und faire Löhne.

Rund 50 Lauda-Beschäftigte aus Kabine und Cockpit fanden sich am Montag, den 25. Mai in der ÖGB-Zentrale ein, um gegen die Nichtunterzeichnung des von der Laudamotion-Geschäftsführung vorgelegten und deutlich schlechteren Kollektivvertrags für das Bordpersonal zu protestieren.

Aus Demo wurden konstruktive Gespräche

Aus der ursprünglich angekündigten Demo vor dem Haupteingang wurde letztlich eine Diskussionsrunde im Inneren des Gewerkschaftshauses, die rund eineinhalb Stunden andauerte. Zahlreiche vida-FunktionärInnen standen den FlugbegleiterInnen und PilotInnen bei der Diskussion Rede und Antwort. 

„Im Rahmen der konstruktiv verlaufenen Diskussion haben uns die Beschäftigten ihre Sorgen aber auch ihre Unterstützung für Verhandlungen über einen Kollektivvertag mit Gehältern, von denen man leben kann und die auch eine Perspektive bieten, zugesichert“, so vida-Vorsitzender Roman Hebenstreit nach der Diskussion.

Unsere Hand bleibt ausgestreckt

„Wir haben von Anfang an gesagt, dass unsere Hand für Verhandlungen ausgetreckt ist. Das gilt nach wie vor“, appelliert Daniel Liebhart, Vorsitzender des vida-Fachbereichs Luftfahrt  an die Vernunft des Sozialpartners WKÖ und an die Laudamotion-Geschäftsführung, zum Erhalt der Jobs auf der Wiener Lauda-Basis an den Verhandlungstisch zurückzukehren. 

Vorgeschichte 

vida kam den Erpressungsversuchen des Laudamotion-Managements vergangene Woche nicht nach. Der vom Unternehmen als Ultimatum vorgelegte neue Dumping-Lohn-KV wurde nicht unterschrieben. Das hatte – wie vom Unternehmen angedroht – die Einleitung der Schließung der Wiener Laudamotion-Basis zur Folge.

Der KV-Vorschlag, der bereits von der WKÖ unterschrieben wurde, hat beispielsweise für FlugbegleiterInnen ein fixes Einstiegsgehalt von 1.000 Euro brutto im Monat (inklusive Überstunden) vorgesehen. Netto hätte dies 848 Euro ausgemacht. Das Nettogehalt wäre damit klar unter der Wiener Mindestsicherung (917 Euro) und noch deutlicher unter der aktuellen Armutsgefährdungsschwelle (1.259 Euro im Monat) angesiedelt gewesen. 

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