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vida Steiermark berät AUA-Beschäftigte

Auch einen Erhalt der Flugverbindung Graz-Wien gefordert.

Seit heute laufen intensive Gespräche zwischen der Gewerkschaft vida und den BetriebsrätInnen der AUA in der Steiermark. Es droht der Verlust von 46 Arbeitsplätzen. Der steirische ÖGB-Vorsitzende Horst Schachner, er ist ebenso Vorsitzender der Gewerkschaft vida in der Steiermark, setzt sich für die KollegInnen ein und fordert auch einen Erhalt der Flugverbindung Graz-Wien.

Klares Bekenntnis zu Arbeitsplätzen

„Es ist äußerst bedauerlich, wenn 46 hochqualifizierten Beschäftigten völlig unverschuldet der Jobverlust droht“, sagt Schachner. Johannes Schwarcz-Breuer, Vorsitzender des Fachbereichs Luftfahrt in der vida, traf heute in Graz die AUA-BetriebsrätInnen sowie die betroffenen MitarbeiterInnen, um über das weitere Vorgehen zu beraten. „Es geht um Existenzen und Familien. Aus diesem Grund fordere ich das AUA-Management erneut zu gemeinsamen Gesprächen auf“, so Schwarcz-Breuer, der betont, dass es dabei um Fairness und Wertschätzung gegenüber langjährigen MitarbeiterInnen gehe. 

Erhalt der Flugstrecke Graz-Wien gefordert

„Es geht auch um die Steiermark. Die Steiermark darf nicht abgeschnitten werden, daher muss die Flugverbindung von Graz in die Bundeshauptstadt unbedingt bestehen bleiben“, so Schachner, der gleichzeitig Unternehmen und Politik auffordert, ein klares Bekenntnis zum Erhalt der regionalen Arbeitsplätze in Bezug auf die Flugstrecke nach Wien abzugeben. 

Rechtsschutz und Standortgarantie

Lassen sich aber Beendigungen von Dienstverhältnissen nicht verhindern, so verlangt Schachner einen guten Sozialplan und betont: „Selbstverständlich können sich unsere Mitglieder auf unseren Rechtsschutz verlassen“. Andreas Geldner, stellvertretender AUA-Betriebsratsvorsitzender, ergänzt: „Eine Lösung, die den Stellenwert der Austrian Airlines als „die“ österreichische Airline aufrechterhält, beinhaltet natürlich auch eine Standortgarantie für die Bundesländer. Als Austrian muss zumindest gewährleistet bleiben, dass der Lufthansakonzern, dem die AUA angehört, weiterhin ein attraktives Streckennetz in die Landeshauptstädte Klagenfurt, Graz, Salzburg, Innsbruck und Linz betreibt.“

 

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