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vida Oberösterreich berät AUA-Beschäftigte

Attraktives Streckennetz in Landeshauptstädte gefordert.
Wegen der angekündigten Streichung von 35 Arbeitsplätzen bei der AUA in Linz sind intensive Gespräche zwischen der Gewerkschaft vida und den BetriebsrätInnen in Oberösterreich angelaufen. „Wir fordern ein klares Bekenntnis zu diesen hochqualifizierten Beschäftigten, denen ohne jegliche eigene Schuld der Verlust ihres Jobs droht“, sagt der oberösterreichische vida-Vorsitzende Helmut Woisetschläger den Betroffenen volle Unterstützung zu.
„Es geht um Existenzen und Familien“
Nachdem bereits die Strecke Linz – Wien im vergangenen Jahr dem Sparstift zum Opfer gefallen war, droht nun offenbar der letzten verbliebenen AUA-Strecke nach Düsseldorf dasselbe Schicksal. „Damit würde sich die AUA völlig aus Linz zurückziehen und die 35 Beschäftigten im Regen stehen lassen“, so Woisetschläger, der mit dem Vorsitzenden des Fachbereichs Luftfahrt in der vida, Johannes Schwarcz-Breuer über die weitere Vorgehensweise beraten hat. „Es geht um Existenzen und Familien, daher fordere ich das AUA-Management erneut zu gemeinsamen Gesprächen auf“, sagte Schwarcz-Breuer, der betont, dass es dabei auch um Fairness und Wertschätzung gegenüber langjährigen MitarbeiterInnen gehe.
Woisetschläger stellte klar, dass sich die Mitglieder selbstverständlich auf den Rechtsschutz der Gewerkschaft verlassen können und diese sich, falls notwendig, für einen guten Sozialplan einsetzen wird.
Attraktives Streckennetz in Landeshauptstädte gefordert
Andreas Geldner, stellvertretender Bordbetriebsratsvorsitzender der AUA, ergänzte: „Eine Lösung, die den Stellenwert der Austrian Airlines als ‚die‘ österreichische Airline aufrechterhält, beinhaltet natürlich auch eine Standortgarantie für die Bundesländer. Zumindest muss gewährleistet bleiben, dass der Lufthansa-Konzern, dem die AUA angehört, weiterhin ein attraktives Streckennetz in die Landeshauptstädte Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz und Klagenfurt betreibt.“
 
 

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