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KV-Abschluss Flughafenarbeiter

Bis zu 2,5 Prozent mehr Lohn.

Nach neun langen aber konstruktiven Verhandlungsrunden konnte der Kollektivvertrag für die rund 3.500 ArbeiterInnen auf den österreichischen Verkehrsflughäfen mit einer Lohnerhöhung in der Höhe von 2 (Flughafen Wien) bzw. 2,5 Prozent (Bundesländerflughäfen) erfolgreich abgeschlossen werden, so Stefan Tichy, zuständiger Fachsekretär für den Bereich Luftfahrt in der Gewerkschaft vida. Zudem sei eine Erhöhung der Sonntags- und Nachtzulage auf 2,35 Euro pro Stunde erreicht worden. Der KV-Abschluss gilt rückwirkend per 1. Mai 2014; die Laufzeit beträgt 12 Monate.

Ziel von Gewerkschaft und Betriebsräten sei die Heranführung der Lohntabelle für die Bundesländerflughäfen an jene der Flughafen Wien AG, um zukünftig eine österreichweit einheitliche Tabelle für alle Verkehrsflughäfen in Österreich zu bekommen. "Mit einem zusätzlichen Lohnplus von 0,5 Prozent für die Beschäftigten auf den Bundesländerflughäfen sind wir diesem Ziel einen weiteren Schritt näher gekommen", freut sich Tichy.

Das Verhandlungsteam der Arbeitnehmerseite aus Gewerkschaft und Betriebsräten, sagt David John, stellvertretender Betriebsratsvorsitzender der Flughafen Wien AG,
 habe zudem durchgesetzt, dass die Kollektivvertragsbestimmungen durch exaktere Tätigkeitsbeschreibungen präzisiert werden konnten. "Für die korrekte Einstufung in die vorgesehene Lohngruppe gibt es nun keine Ausreden mehr. Missbräuchliche Interpretationen und in der Folge auch falsche Anwendungen durch Arbeitgeber sind jetzt ausgeschlossen", betont John.

Darüber hinaus sei es in den Verhandlungen gelungen, eine eigene Lohngruppe für die Feuerwehrfacharbeiter zu erringen. "Leistung und Qualifizierung muss belohnt werden", sagt John. "Dem wird auch mit dem neuen und von uns verlangten Karrieremodell für Technikbeschäftigte Rechnung getragen." Mit dem KV-Abschluss und dem verhandelten Lohnschema für Neueintretende sei man jetzt für die europäischen Herausforderungen durch den im gesamten Verkehrsbereich durch Liberalisierungen härter gewordenen Wettbewerb gut gerüstet. "Wesentliche gewerkschaftspolitische Forderungen, die zu Beginn der Verhandlungen noch unrealisierbar erschienen, konnten durchgesetzt werden", so Tichy und John.

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