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Gewerkschaft vida: Auf neue ÖBB-Managements warten viele Baustellen

vida-Raidl fordert: Hohes Ausbildungsniveau halten - technisch sicheren Einsatz der Eisenbahnfahrzeuge in Österreich beibehalten und gewährleisten

„Viele Baustellen warten gleich in den kommenden Wochen und Monaten auf alle neuen Managerinnen und Manager des ÖBB-Konzerns. Hoffentlich sind auch alle Management-Teams für die bevorstehenden Aufgaben bereit“, kommentiert Franz Raidl, stv. Vorsitzender des Fachbereichs Eisenbahn in der Gewerkschaft vida und Vorsitzender des Zentralbetriebsrats der ÖBB-Werkstätten, die gestern seitens der ÖBB bekanntgegebene Komplettierung der Personalia in den Teilgesellschaften und Aufsichtsratsbeschlüsse. Auch wenn viele Herausforderungen am Markt nach mehr Effizienz und Leistungssteigerungen rufen, umso wichtiger sei es, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jetzt auf die geänderten Rahmenbedingungen vorzubereiten, betont Raidl.

Neue Geschäftspotenziale nutzen zu wollen, bedeutet, auch die richtigen Maßnahmen – was die Qualifikation der Fachkräfte im ÖBB-Konzern betrifft – zu setzen. Viele Schlagworte wie „Effizienzsteigerung“ oder“ Optimierungspotenziale nutzen“ würden oft auf Kosten der MitarbeiterInnen umgesetzt werden, warnt Raidl. Gerade was die technischen Prozesse bei der ÖBB Technische Services GmbH und die anschließenden Qualitätskontrollen vor der Wiederinbetriebnahme betrifft, müsse sichergestellt sein, dass die Aus- und Weiterbildung auf einem hohen Niveau bleibt, betont der vida-Gewerkschafter.

Die Zunahme an Eisenbahnverkehrsunternehmen am Markt zeige, welche Potenziale dem Verkehrsträger Bahn samt den technischen Werkstätten zugesprochen werde. „Um hier nicht in puncto Sicherheit in die falsche Richtung abzubiegen, wird es umso wichtiger, klare Rahmenbedingungen für die Beschäftigten im Eisenbahnbereich zu schaffen. Die klare Aufgabenverteilung und besondere Sorgfaltspflicht, was den technisch sicheren Einsatz der Fahrzeuge betrifft, müssen weiterhin angestrebt werden“, bekräftigt Raidl. 

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