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Register für Gesundheitsberufe startet

Registrierung macht zukunftsfit.

Mit 1. Juli 2018 fällt der Startschuss für das Gesundheitsberuferegister. Es ist ein elektronisches Verzeichnis, in das sich die rund 120.000 Angehörigen von Gesundheits- und Krankenpflegeberufen, darunter diplomierte Gesundheits- und KrankenpflegerInnen, PflegefachassistentInnen und PflegeassistentInnen (inklusive Sozialbetreuungsberufe), eintragen müssen. Wer sich nicht bis spätestens 30. Juni 2019 registriert, darf seinen Beruf nicht mehr ausüben.

Zahlreiche Vorteile

Für die Registrierung sind ein amtlicher Lichtbildausweis, ein Passfoto und ein Qualifikationsnachweis notwendig. Diese Angaben sind ein wichtiger Beitrag für mehr Patientensicherheit und Qualitätssicherung, vor allem bei freiberuflichen Tätigkeiten. PatientInnen können darauf vertrauen, dass sie von qualifizierten Personen betreut werden. Sie sehen künftig auf einen Blick, dass diejenigen, die sie pflegen, bei Untersuchungen betreuen oder ihre Heilung mit Therapien unterstützen, gut ausgebildet sind. „Den Beschäftigten verschafft das neue Register Respekt und Anerkennung und eine bessere Sicherung der beruflichen Position“, unterstreicht Willibald Steinkellner, stv. vida-Vorsitzender. Wer die entsprechenden Qualifikationen hat, bekommt einen offiziellen Berufsausweis.

BetriebsrätInnen helfen

Die Registrierung ist kostenlos und fünf Jahre gültig. Sie wird in größeren Betrieben vor Ort gemacht bzw. wenn das nicht möglich ist, dann in einem Beratungszentrum der Arbeiterkammer. Die Gesundheit Österreich GmbH registriert die (überwiegend) freiberuflich Tätigen und Ehrenamtliche. Für mehr Infos wende dich an deinen Betriebsrat bzw. deine Betriebsrätin oder schau online auf gbr.arbeiterkammer.at

 

 

 

Für dich da! Gewerkschaft vida Fachbereich Gesundheit Johann-Böhm-Platz 1
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Über uns

Der Fachbereich Gesundheit in der Gewerkschaft vida vertritt eine Vielzahl unterschiedlicher Berufsgruppen, die ein gemeinsames Betätigungsfeld vereint – nämlich das Wohlergehen von Menschen in außergewöhnlichen Lebenssituationen. Hier finden sich sämtliche MitarbeiterInnen von Privatkrankenanstalten und Konfessionellen Einrichtungen Österreichs – von der hochdotierten Primaria bis zur Reinigungskraft. Wir vertreten auch die Beschäftigten der Sozialversicherung. Die MitarbeiterInnen der Bäder und Kuranstalten gehören zu dem vida-Fachbereich sowie ArbeiterInnen in Sauna-, Solarien- und Bäderbetrieben, HeilmasseurInnen und die medizinischen MasseurInnen in selbständigen Ambulatorien für physikalische Behandlungen, sofern es sich nicht um Angestellte oder Beschäftigte in Arztpraxen und Spitälern handelt. Dabei engagieren wir uns für faire Arbeitsbedingungen und gerechte Löhne. Sie sind unabdingbare Voraussetzungen für ein Mehr an Lebensqualität.

Fachbereichsvorsitzender: Willibald Steinkellner
Fachbereichssekretärin: Farije Selimi

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