Um dir bestmögliches Service zu bieten, speichert vida.at Informationen über deinen Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Website erklärst du dich mit der Verwendung von Cookies einverstanden.

Mehr Infos
vida

Nach Messerattacke: Wir brauchen mehr Personal!

Ein/e Pfleger/in im Nachtdienst für 45 PatientInnen ist Wahnsinn.

Nach einem blutigen Streit mit einer Messerattacke zwischen zwei Patienten im Anton-Proksch-Institut in Wien ist Gerald Mjka, Vorsitzender des vida-Fachbereichs Gesundheit, schockiert:

„Wir haben immer davor gewarnt, was alles passieren kann, wenn zu wenig Personal eingesetzt wird. In dem vorliegenden Fall ist es so, dass im Nachtdienst gerade einmal ein Pfleger auf 45 PatientInnen kommt. Das ist Wahnsinn. Keine Nacht mehr alleine muss das Motto sein! Angesichts dieses Falls ist es umso wichtiger, dass viele Menschen unsere Offensive ‚Mehr von uns. Besser für alle.‘ unterstützen. Wir brauchen mehr Personal in den Krankenhäusern!“
Gerald Mjka, Vorsitzender Fachbereich Gesundheit in der vida

Politik kann nicht länger nur zuschauen
Gerade in hochsensiblen Bereichen wie im Anton-Proksch-Institut, „ist es absolut essenziell, dass die Sicherheit von ÄrztInnen, PflegerInnen sowie PatientInnen gleichermaßen sichergestellt wird“, betont Mjka. Die verantwortlichen Entscheidungsträger in der Politik müssen endlich aufwachen und für ausreichende Finanzierung sorgen“, so der vida-Gewerkschafter.

‚Mehr von uns. Besser für alle.‘

Dieser Fall zeigt für Mjka, „dass unsere Offensive ‚Mehr von uns. Besser für alle.‘ dringend notwendig ist. Wir haben viele motivierte und professionelle KollegInnen in den Spitälern und Pflegeeinrichtungen, die Großartiges leisten. Nur die Rahmenbedingungen lassen die Qualität der Pflege immer mehr sinken. Das ist nicht nur schlecht für die Genesung der PatientInnen, sondern frustriert immer mehr KollegInnen in den Spitälern. Das darf die Politik nicht mehr länger zulassen“.

Klare Forderungen - Wir verlangen von der Politik:

  • 20 Prozent mehr Personal in den Krankenhäusern
    Eine rasche Aufstockung als Akutmaßnahme, um drohende Engpässe zu verhindern.
  • Bundesweit einheitliche, verbindliche Berechnungsmethode für eine bedarfsgerechte Zahl der PflegerInnen
  • Offensive in der Aus- und Weiterbildung
    Damit der Pflegeberuf auch für junge Menschen wieder attraktiv wird.

 
>> hier geht's zur Offensive: www.vida.at/mehrvonuns

Artikel weiterempfehlen

Für dich da! Gewerkschaft vida Fachbereich Gesundheit Johann-Böhm-Platz 1
1020 Wien
+43 (0) 1 534 44 79 620 +43 (0) 1 534 44 102 410 gesundheit@vida.at
Über uns

Der Fachbereich Gesundheit in der Gewerkschaft vida vertritt eine Vielzahl unterschiedlicher Berufsgruppen, die ein gemeinsames Betätigungsfeld vereint – nämlich das Wohlergehen von Menschen in außergewöhnlichen Lebenssituationen. Hier finden sich sämtliche MitarbeiterInnen von Privatkrankenanstalten und Konfessionellen Einrichtungen Österreichs – von der hochdotierten Primaria bis zur Reinigungskraft. Wir vertreten auch die Beschäftigten der Sozialversicherung. Die MitarbeiterInnen der Bäder und Kuranstalten gehören zu dem vida-Fachbereich sowie ArbeiterInnen in Sauna-, Solarien- und Bäderbetrieben, HeilmasseurInnen und die medizinischen MasseurInnen in selbständigen Ambulatorien für physikalische Behandlungen, sofern es sich nicht um Angestellte oder Beschäftigte in Arztpraxen und Spitälern handelt. Dabei engagieren wir uns für faire Arbeitsbedingungen und gerechte Löhne. Sie sind unabdingbare Voraussetzungen für ein Mehr an Lebensqualität.

Fachbereichsvorsitzender: Gerald Mjka
Fachbereichssekretärin: Farije Selimi