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Sternmarsch für ein soziales Österreich

Tausende demonstrierten in Linz gegen geplante Sozialversicherungs-Reform.

Über 6.000 Menschen haben beim „Sternmarsch für ein soziales Österreich“ am 26. Juni 2018 in Linz gegen die von der Regierung geplante Zusammenlegung der Sozialversicherungen und die Zerschlagung der AUVA demonstriert – auch die Gewerkschaft vida war dabei. Der Bundesregierung gehe es um die Zurückdrängung der betrieblichen und gewerkschaftlichen Mitbestimmung bis hin zur "Zerschlagung der Arbeiterkammer", warnte ÖGB-Landesvorsitzender und AK-Präsident Johann Kalliauer. 

Gegen Enteignung der ArbeitnehmerInnen

„Dieses Regierungsprogramm trägt eindeutig die Handschrift der Industriellenvereinigung, der Wirtschaftskammer, der Baulobby und einiger Superreicher", so Kalliauer in seiner Ansprache. „Die 500 Millionen, die man bei der AUVA einsparen will, die stecken sich einige Wenige ein." Er forderte von der Landespolitik "eine Positionierung gegen die Enteignung der Arbeitnehmer" und stellte gleich weitere Kundgebungen in den Raum: „Wenn das so weitergeht, dann war das heute nicht eine einmalige Protestaktion, sondern der Beginn einer Protestwelle, die Oberösterreich noch nicht gesehen hat."

Gesundheit vor Gewinnmaximierung

Der Zug führte von den Niederlassungen der Sozialversicherungen zur Wirtschaftskammer am Hessenplatz und von dort zum Landhaus, wo eine Schlusskundgebung stattfand. Die TeilnehmerInnen führten Transparente mit Aufschriften wie "Auf die Kassen zielen, aber die Versicherten treffen" und "Gesundheit ist ein Menschenrecht, Gewinnmaximierung hat hier nichts verloren" mit.

Dein Herz für ein soziales Österreich

„Mein Herz für ein soziales Österreich“ lautet die Kampagne der Gewerkschaften. Damit setzen wir uns für den Erhalt eines starken öffentlichen Sozialsystems ein. Damit jede/jeder Österreicher/in in allen Lebensphasen gut versorgt ist. Und soziale Absicherung nicht zur Geldfrage wird.


Unterstütze unsere Kampagne – gib uns deine Unterschrift auf: www.herzfuersoziales.at

Umso mehr Menschen sich zu unserem solidarischen Sozialsystem bekennen, umso klarer wird für handelnde PolitikerInnen, dass sie das nicht zur Machtfrage machen dürfen, umso größer wird der Druck damit sorgsam umzugehen.

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Der Fachbereich Gesundheit in der Gewerkschaft vida vertritt eine Vielzahl unterschiedlicher Berufsgruppen, die ein gemeinsames Betätigungsfeld vereint – nämlich das Wohlergehen von Menschen in außergewöhnlichen Lebenssituationen. Hier finden sich sämtliche MitarbeiterInnen von Privatkrankenanstalten und Konfessionellen Einrichtungen Österreichs – von der hochdotierten Primaria bis zur Reinigungskraft. Wir vertreten auch die Beschäftigten der Sozialversicherung. Die MitarbeiterInnen der Bäder und Kuranstalten gehören zu dem vida-Fachbereich sowie ArbeiterInnen in Sauna-, Solarien- und Bäderbetrieben, HeilmasseurInnen und die medizinischen MasseurInnen in selbständigen Ambulatorien für physikalische Behandlungen, sofern es sich nicht um Angestellte oder Beschäftigte in Arztpraxen und Spitälern handelt. Dabei engagieren wir uns für faire Arbeitsbedingungen und gerechte Löhne. Sie sind unabdingbare Voraussetzungen für ein Mehr an Lebensqualität.

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