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Gewerkschaft vida: Mehrwertsteuersenkung allein bringt keine Perspektive für Beschäftigte und Betriebe

vida-Tusch: „Wo bleibt das angekündigte Hilfspaket für Stadthotels?“

„Ob der Beschluss des Nationalrates, die Mehrwertsteuer zu senken, ein richtiger Schritt für die Zukunft von Tourismus-Betrieben ist und Jobsicherheit für Tausende unschuldig in bange Situationen geratene Beschäftigte schafft, bleibt abzuwarten“, sagt Berend Tusch, Vorsitzender des Fachbereichs Tourismus in der Gewerkschaft vida. Eines sei aber klar: Profitieren auch jene Betriebe, die bereits wieder in so etwas wie einen wirtschaftlichen Alltag zurückgekehrt sind und teilweise schon ohne Kurzarbeit auskommen, von der Steuersenkung, sei die Aufnahme von Personal das Gebot der Stunde und ein selbstverständlicher Beitrag zur Senkung der Arbeitslosenzahlen.

Ganz im Unterschied zur stark von internationalen Touristen abhängigen Stadthotellerie sowie -gastronomie, die „ohne die notwendigen Umsätze weiterhin ums Überleben kämpft, wodurch Tausende Arbeitsplätze in Gefahr sind, wenn die Bundesregierung nicht umgehend Perspektive schafft“. Tusch verweist hierbei auf das seit einem Monat von der Regierung in Aussicht gestellte Hilfspaket für Beherbergungsbetriebe. „Ich frage mich, wo das Hilfspaket für die Stadthotels bleibt. Bisher haben wir seitens der Regierung nur Ankündigungen gehört“, sagt der stellvertretende vida-Vorsitzende und schließt: „Die Beschäftigten sind täglich der Angst ausgesetzt, nicht zu wissen, wie es mit ihren Jobs weitergeht. Das kann so nicht weitergehen.“

 

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Der Fachbereich Gebäudemanagement in der Gewerkschaft vida vertritt die Interessen der ArbeitnehmerInnen in Gebäudereinigungsfirmen, der SchädlingsbekämpferInnen, der HausbesorgerInnen und HausbetreuerInnen und Beschäftigten aus den Sicherheitsdiensten. Viele Betriebe lagern Dienstleistungen aus den Bereichen Reinigung und Wartung aus. Für die Beschäftigten stellen sich neue, vielfältige Arbeitsgebiete dar. Zu unseren Hauptaufgaben zählen die Verbesserungen der Kollektivverträge und die Erhöhung der jeweiligen Lohnsysteme in den jährlichen Verhandlungen. Da Ist-Löhne in diesem Wirtschaftsbereich keine Rolle spielen, sind Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer besonders auf erfolgreiche Verhandlungen der Gewerkschaft angewiesen.

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